Der Gospelchor Hollabrunn „Peace and Hope“ konnte am 7. November, kurz vor dem Lockdown, ein Konzert in der Pfarrkirche Göllersdorf singen.

Der Chor hat seinen Ursprung im Palliativ Gospelchor Hollabrunn, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen, deren Krankheit Heilung nicht mehr zulässt, durch die Botschaft der Gospels Hoffnung zu vermitteln.

Man möchte die christliche Botschaft von der bedingungslosen Liebe Gottes zum Klingen bringen. Diese gute Nachricht will den Menschen Hoffnung und Kraft für ihr Leben, besonders auch in schweren Zeiten vermitteln. Und so konnten wir berührende Lieder hören.

Danke den Chormitgliedern, die unter schwierigen Bedingungen die Proben meistern mussten und DANKE, dass sie Gast in der Pfarrkirche Göllersdorf waren.

Text: B. Pfeifer, Foto: Gospelchor

Aufgrund der sich rasant ändernden Coronasituation gab es heuer leider in der Pfarre Breitenwaida kein klassisches Martinsfest.
Aber das Fest des heiligen Martin gar nicht zu feiern kam auch nicht in Frage. Aus diesem Grund gab es vom 10. – 13. November die „Sankt Martinstage“ in der Kirche.

Zahlreiche kleine und größere Besucher nutzten das Angebot, den heiligen Martin in der Kirche zu besuchen.

Es wurde gebastelt, gemalt und gerätselt.

Für alle, die das Rätsel noch lösen wollen.

Auch die Geschichte des heiligen Martin konnte gelesen werden. Aber auch aus der Sicht des Bettlers und des Pferdes von Martin konnte man erfahren, was sich damals zugetragen hatte.

Wir danken allen, die auch dieses Jahr den Martinstag, wenn auch anders, mit uns gefeiert haben.

Barbara Gruber

Lösung

Einladung zur Ausstellung

Atempause mitten im Alltag

Zum dritten Mal lud die Pfarre Großstelzendorf auch heuer zur Nacht der 1000 Lichter ein.

Schon beim Eintreten in die Kirche wurde man von vielen brennenden Kerzen und Musik begrüßt.

Musik die zum Mitsingen, Beten und Nachdenken einlud. Dabei unterstützten die liebevoll hergerichteten Stationen die Besucher.

Lassen Sie die Bilder auf sich wirken.

Text und Fotos: Heinrich Kradjel

Der Tod ist zweifellos für uns Menschen ein Punkt, „an dem wir nichts mehr tun können“, wie es Bischof Turnovszky formuliert. Das erfahren wir besonders schmerzhaft beim Tod eines geliebten Menschen. Der biblische Glaube sagt uns, dass Gott uns jenseits dieser Grenze erreicht und dass wir in diesem Sinn für ihn auch nach dem Tod leben.

Zum Glauben an das ewige Leben gehört aber auch das Gericht. Dabei hat das deutsche Verb „richten“ eine sympathische Doppelbedeutung. Es bedeutet nicht nur „urteilen“, sondern auch „wiederherstellen“, „recht machen“. Wenn uns die Schrift mehrfach sagt „Gott ist die Liebe“, so können wir uns dieses Urteil Gottes nur so vorstellen: Gott will das letzte Heil für jeden Menschen. Dieses Gericht konfrontiert uns mit der Wahrheit unseres Lebens. Manches daran wird uns vermutlich eine Art „Schamesröte“ bereiten, so Bischof Turnovszky zum Begriff des „Fegefeuers“. Die Rede von der Hölle hängt mit dem Wesen der Liebe zusammen. Sie wirbt um den Menschen aber sie zwingt nicht. Der Mensch kann die Liebe Gottes auch zurückweisen.

Dennoch bleiben Fragen. Wie können Opfer und Täter vor Gott gleichermaßen mit Gott versöhnt sein? Wenn Gottes Liebe das Heil für alle will, wo bleibt die Gerechtigkeit? Auch auf diese brennenden Fragen suchen Diakon Dörfler und Bischof Turnovszky nach Antworten

Am 24. Oktober fand die jährliche Missio – Aktion wieder statt.
Im Gottesdienst wurde einiges über Pakistan erzählt.

Wie viele Christen gibt es dort überhaupt?
Wie leben dort die Menschen?
Welche Probleme haben diese dort?
Wie schaut das Land eigentlich aus?


Für die Kinder gab es beim Kinderwortgottesdienst in der Seitenkapelle wieder einiges zu entdecken. Zur Gabenbereitung kamen die Kinder in die Kirche dazu und feierten mit allen die Eucharistie. Zum Vater Unser durften sich die Kinder wieder im Kreis um den Altar aufstellen (mit Tüchern um den Abstand einhalten zu können).

Im Anschluss waren die Pralinen gegen eine Spende zu erwerben.

Der nächste Familiengottesdienst findet am 21. November um 8.30 Uhr statt. Im Zuge dieser Messe werden auch die neuen Ministranten aufgenommen!

Am 3. Oktober fand das Erntedankfest der Pfarre Bergau in Porrau statt.

Im Zuge des Erntedankfestes wurde das Jubiläum der Kapelle Porrau auch gefeiert. Zu dieser Feierlichkeit wurden im Vorfeld einige Renovierungen getätigt (Malerarbeiten, Dach, Holzarbeiten,…..).

Vielen Dank an alle HelferInnen, die das möglich gemacht haben!

Damit die Erntekrone wieder geflochten werden konnten, wurde wieder einiges an Getreide benötigt. Danke für die Getreidespenden, sowie für die Blumen, das Obst und das Gemüse! Gemeinsam konnte die Erntekrone und die Erntesträußchen geflochten und gebunden werden, sodass ein würdiges Fest zustande kommen konnte.

Im Vorfeld wurden die Kinder dazu eingeladen Fotos von schönen Momenten mitzubringen. Diese wurden dann gemeinsam auf einem Plakat aufgeklebt und bunt gestaltet.

Für die wunderbare musikalische Gestaltung der Messe sorgte die Blasmusikkapelle Göllersdorf!

Danke an alle Mitwirkenden!

In Vorbereitung auf die Bischofsynode 2023 lädt Papst Franziskus die Kirche zu einem synodalen Prozess ein, der in den einzelnen Diözesen beginnt, in den Ländern und Kontinenten seine Fortsetzung findet und schließlich in die Synode einfließt.  Drei Schlüsselbegriffe kennzeichnen diesen Weg :

  • Gemeinschaft: Wir alle haben Anteil an der Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott und sind mit den Gaben des Heiligen Geistes ausgestattet. Deshalb können wir einen Beitrag dazu leisten, Gottes Ruf für sein Volk in unserer Zeit zu entdecken.
  • Partizipation: Wenn alle an den Gaben des Geistes Gottes teilhaben, bedarf es einer ernsthaften Kraftanstrengung, um jene einzubeziehen, die ausgegrenzt sind oder sich ausgeschlossen fühlen.“  
  • Mission: Dieser Prozess soll die Kirche in die Lage versetzen, besser Zeugnis vom Evangelium abzulegen, insbesonders gegenüber jenen, die geistlich, sozial, wirtschaftlich, politisch, geografisch und existentiell in den Randzonen unserer Welt leben.

Schon in der Apostelgeschichte wird davon berichtet, dass in einem offenen und ehrlichen Wort und in einer Bereitschaft zum Zuhören alle Gläubigen unabhängig von ihren jeweiligen Aufgaben Gottes zarte Stimme wahrnehmbar wird. Es geht also darum, den Willen Gottes für unsere jetzige Zeit zu erfassen und umzusetzen!

In der Kirche gibt es schon viele Formen dieses synodalen Hinhörens auf den Willen Gottes, dennoch gelingt das offene Sprechen und das wirkliche Zuhören nicht immer. 
Für Kirche und Gesellschaft in unserem Land und weltweit war und ist die Coronakrise eine Zäsur und macht wie ein Brennglas viele Veränderungsprozesse deutlich. Vieles in unserem Kirchesein wird sich dadurch nachhaltig verändern.

Deshalb die Einladung, in der Auswertung der Coronazeit dieses „synodale“ Haltung  zu üben, um auf diese Weise gemeinsam hinzuhören, welcher Anruf des Geistes Gottes in dieser Zeit der Krise deutlich wird.

Bitte tragen Sie den Prozess mit – im Gebet und im Einüben dieser Haltung. Welche Schritte wir in unseren Pfarren setzen werden, ist noch zu überlegen.

Auch für unsere Gesellschaft ist die Haltung des ehrlichen Sprechens und des aufmerksamen Hörens dringend notwendig.

Gebet für den synodalen Prozess

Wir stehen vor dir, Heiliger Geist,
in deinem Namen sind wir versammelt.
Du, unser wahrer Ratgeber:
komm zu uns,
steh uns bei,
kehre ein in unsere Herzen.
Lehre uns, wohin wir gehen sollen;
zeige uns, wie wir das Ziel erreichen können.
Bewahre uns davor,
als schwache und sündige Menschen
die Orientierung zu verlieren.
Lass nicht zu,
dass Unwissenheit uns auf falsche Wege führt.
Gib uns die Gabe der Unterscheidung,
dass wir unser Handeln nicht von Vorurteilen
und falschen Rücksichten leiten lassen.
Führe uns in dir zur Einheit,
damit wir nicht vom Weg der Wahrheit und der Gerechtigkeit abkommen!
Hilf uns auf unserer Pilgerschaft auf das Ziel ausgerichtet zu bleiben.
Das erbitten wir von Dir,
der du zu allen Zeiten und an allen Orten wirkst,
in der Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Am zweiten Sonntag im Oktober feierten die Göllersdorfer mit Pfarrer Dr. Michael Wagner das Erntedankfest im Pfarrgarten.
Sehr viele Gläubige versammelten sich, um DANKE zu sagen, für die Ernte in diesem Jahr.

Die Landjugend trug die Erntekrone, die Kinder und die Ministrantinnen und Ministranten brachten Körbe mit Obst und Gemüse vor den Altar im Garten, wo schon Erntegaben und Blumen von den „Blumendamen“ vorbereitet waren.

Pfarrer Wagner segnete die Erntekrone, die Erntegaben und die Erntesträußchen mit dem Segensgebet:
Gott, unser Vater, von dir kommt Heil und Segen in die Welt. Du sorgst für deine Geschöpfe.
Menschen, Tieren und Pflanzen schenkst du Nahrung und Lebensraum im Überfluss.
Wir danken dir für die Ernte des Jahres in ihrer unendlichen Vielfalt und ihrem unerschöpflichen Reichtum.
Nähre und stärke uns mit dem, was auf Wiesen und Feldern, in Gärten und Weinbergen gewachsen ist.
Lass uns allezeit dankbar sein vor dir, unserem Schöpfer, und gib, dass wir die Vielfalt der Lebensräume erhalten.
Gieße aus deinen Segen über diese Gaben, damit alle, die davon genießen, stets dankbar dein gedenken und die
Gaben teilen mit denen, die ihrer bedürfen.
Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

Ein Chor, unter der Leitung von Martha Lehner sorgte für die feierliche Gestaltung der Heiligen Messe.

Gedanken von der Predigt:
Erntedank heißt auch, gerechte Löhne und faire Preise zu zahlen, auch auf dem Weltmarkt und nicht nur dort zu regulieren, wo wir Vorteile haben …..
Erntedank heißt nicht nur von der Gemeinschaft zu fordern und zu nehmen, sondern auch in die Gesellschaft etwas einzubringen und zu geben.
Erntedank heißt auch dafür einzutreten, dass der Lebensraum erhalten bleibt für kommende Generationen, dass die Erderwärmung gebremst wir, und dass wir nicht die Reserven verbrauchen, die in Millionen Jahren angelegt worden sind.
Dem Dank in unserem Leben genug Raum geben, das ist der Kernpunkt des Erntedankfestes – im Miteinander in der Familie, in der Gesellschaft – sehen, was bei allem Bezahlten und Gekauften Unbezahlbares gegeben wird.
Dank aber auch Gott gegenüber – z. B. im Tischgebet. Wer dankbar ist, in dem wächst die Freude.


Die Fürbitten und ein Besinnungstext wurde von den Jugendlichen vorgetragen.

Unter Einhaltung der 3-G-Regel waren dann alle zur Agape eingeladen, die von den Bäuerinnen vorbereitet wurde.

DANKE AN ALLE, die vorbereitet, bzw. mitgewirkt haben und auch an ALLE, die mitgefeiert haben!
€ 680,– wurden als Spende von der Agape auf das Pfarrkonto eingezahlt! Ein herzliches „Vergelt`s Gott!

Text: Brigitta Pfeifer, Fotos: Wolfgang Lehner

…zum tieferen Verstehen der Heiligen Messe

mit Dechant Dr. Michael Wagner

Dienstag, 28.September 2021 von 19.00 – 21.00 Uhr

Thema: Grundlegende Gedanken zu Aufbau und Ausrichtung „kleine Mystagogie“ der Heiligen Messe

Den Livestream des Abends finden Sie unter „Livestream der letzten Messe“

Zum Download und Ausdrucken für Inhalte vom Dienstag, 28. September 2021:

Liturgieabende 2021 Messablauf zum Vorbereiten

Sinnbilder des Lebens

Hl. Messe leuchtet von vielen Seiten wie ein Diamant

Donnerstag, 7. Oktober 2021 von 19.00 – 21.00 Uhr

Thema: Vollzüge in der Heiligen Messe mit praktischen Übungen auch für das Sprechen von Texten in der Liturgie


Unter Besinnliches finden Sie Gedanken zu – „Was Eucharistie empfangen bedeuten kann“

Zur Vorbereitung kann ein Blick auf folgende Internetseite eine Hilfe sein:

https://www.bibelwerk.de/verein/was-wir-bieten/sonntagslesungen/6-sonntagslesungen    da gibt es eine kleine Hinführung, Hinweise zur Aussprache und Betonung, und eine Hilfe zum Verstehen.

Oder https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html

Für Lektoren und Lektorinnen kleine Tipps:

+ Bewusstmachen, was ich tue.   

+ vor dem Beginnen gut Hinstellen und einmal gut Atmen…

+ was betone ich? worauf kommt es an? Selbst den Text verstehen!! Was will ich damit vermitteln.

+  das richtige Aufhören.

1. Mach dir bewusst, was du tust – Vortragen eines Wortes Gottes für die, die da sind

2. Versuche, den Text zu verstehen, den du vorträgst

3. Stell dich gut hin, und schau zu den Leuten, denen du vorträgst, bevor du beginnst

4. Hol tief Luft. Beruhige dich, bevor du beginnst zu sprechen, sodass deinen Lungen nicht die Luft ausgeht. Sammle deine Gedanken, plaudere sie nicht einfach aus. Wenn du dich ins Sprechen stürzt, ohne dir die Zeit zu nehmen zur Ruhe zu kommen, kann es sein, dass du schneller sprichst und deine Worte undeutlich aussprichst. Nimm dir die Zeit, dich zu sammeln, sodass du danach achtsam vorgehen kannst.

5. Der gelegentliche Blickkontakt zu den HörerInnnen hilft beim Zuhören.

6. Sprich langsamer. Es kann unglaublich nützlich sein, deinen Worten eine extra Sekunde oder zwei zu gönnen, um vollständig aus deinem Mund zu kommen. Pausen zu machen funktioniert auch, weil Pausen der Person mit der du sprichst erlauben, die Worte, die du gerade gesagt hast, zu verdauen.

7. Sprich im richtigen Tonfall. Bei Fragen sollte die Tonhöhe am Ende des Satzes ansteigen. Aussagen sollten etwas tiefer mit Bestimmtheit enden. Beachte, welche Silben und Worte innerhalb des Satzes betont werden. Probiere aus, deinen Tonfall zu übertreiben, so wie du es machen würdest, wenn du einem kleinen Kind eine Geschichte vorliest.

8. Sprich mit Selbstbewusstsein. Hab keine Angst, laut und klar zu sprechen. Etwas vorzutragen, das jemand anderer geschrieben hat — Gedichte, Bücher, Zungenbrecher — ist eine gute Art, Selbstbewusstsein zu üben. Führe deine Worte zu Ende: ende so stark wie du beginnst!

9. Am Ende: Mach eine Pause zwischen dem Lesungstext und dem „Wort des lebendigen Gottes!“, geh erst dann weg, wenn du gut ausgesprochen hast.

Erntedank – weil wir Grund dazu haben

„Dank sei dir für deine Gaben, die wir stets empfangen haben! ….“ (GL 916)

Mit dieser Liedzeile zum Beginn wurde auch heuer wieder mit einer feierlichen Messe Erntedank  gefeiert. Unsere Kirche war farbenfroh mit Blumen, Obst und Gemüse geschmückt und die Erntekrone, das Symbol für die eingebrachte Ernte und damit für unsere Nahrung, hatte ihren Platz vor dem Altar.

Trotz immer noch und/oder wieder angespannter Covid-19-Situation konnten wir in der Pfarrkirche zusammenkommen und gemeinsam Danke sagen für das, was

– wir erarbeitet haben und gelungen ist

– wir ohne unser Zutun erhalten haben

– unser Leben ausmacht, bereichert oder erträglich macht.

Eine gute Ernte, ob materiell oder immateriell, liegt nicht allein in unserer Hand, dessen sollten wir uns bewusst sein.

Eine gute Ernte braucht aber auch seine Zeit, geht nicht von heute auf morgen. Der Liturgiekreis hat mit der Geschichte eines Apfelbaumes dazu einige Fragen in den Raum gestellt – und die betreffen auch unser eigenes Leben:

Wo sind deine Wurzeln? Wie tief sind deine Wurzeln? Was brauchst du zum Wachsen? Was ist deine Quelle? Womit umgibst du dich? Was teilst du? Wo trägst du Früchte?

„Schütz auch weiter uns vor Not, gib uns unser täglich Brot.“ (GL 916)

Unter Einhaltung der 3G Regel konnten wir im Pfarrgarten gemütlich bei der Agape beisammen sein.

Text: Helga Kradjel Fotos: Heinrich Kradjel