Am Samstag, den 21. Mai machten sich die Frauen von Göllersdorf auf nach Oberhautzenthal zu einer Maiandacht.

Zuvor gab es jedoch eine Kirchenführung.
Um 1450 wurde das Langhaus als Steinbau von der Wiener Bauhütte St. Stephan im gotischen Stil errichtet. Etwa 65 Jahre später erfolgte ein Zubau im spätgotischen Stil. Der großzügig angelegte Chorraum wurde an das bestehende Langhaus Richtung Osten angebaut. Im Jahre 1710 wurde die Kirche neuerlich umgebaut und das Langhaus wurde erhöht und ein barockes Gewölbe eingebaut. Um das Jahr 1450 erhielt die Kirche eine Wallfahrtsmadonna, die zum Mittelpunkt vieler Wallfahrten wurde.
Vor dem Hochaltar befindet sich die Gruft der Familie Hardegg, die fast 500 Jahre das Patronat über die Pfarrkirche Oberhautzenthal inne hatte.
Die Marienwallfahrt nach Oberhautzenthal erlebte in der Mitte des 18. Jahrhunderts ihre Blütezeit, wo zu Maria Himmelfahrt neun Prozessionen nach Oberhautzenthal führten und an einem Tag fünf Messen gelesen wurden.

Auch heute noch werden am 15. August, dem Patrozinium, Wallfahrten abgehalten.

Danke für die Kirchenführung,
danke der Organistin,
danke für die Vorbereitung der Maiandacht an Steffi Hinterberger und Maria Mitterhauser,
danke für die freundliche Aufnahme durch die Frauen der Pfarre Oberhautzenthal und auch für die Bewirtung,
danke an alle, die dabei waren!

Zum Abschluss traf man sich dann beim Heurigen Toifl in Göllersdorf.