Gründonnerstag
Die Abendmahlmesse am Gründonnerstag, die an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern erinnert, feierte Pfarrer Dr. Michael Wagner mit den Gläubigen der Pfarre Göllersdorf.
Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. – Joh 13,1b
Er wusch vor dem Mahl seinen Jüngern die Füße. Der Meister wäscht die Füße seiner Untergebenen in dienender Liebe.
„Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr so handelt.“
Als Ausdruck der Trauer verstummen die Glocken („fliegen nach Rom“) und die Orgel und schweigen bis zur Osternacht.

Die zweite Botschaft vom Gründonnerstag ist die Einsetzung der Eucharistie – „In diesem kleinen Stück Brot bin ich bei euch und feiert das immer wieder – tut das zu meinem Gedächtnis.“

Karfreitag
Die Karfreitagsliturgie feierte Diakon Herbert Köllner mit uns.
Jugendliche lasen die Leidensgeschichte aus dem Johannesevangelium.
Mit einer Kniebeuge erfolgte die Kreuzverehrung.
Das Heilige Grab wurde heuer sehr schlicht beim Kreuzaltar vorbereitet.

Karsamstag
Für die Anbetung wurde das Heilige Grab vor dem Hauptaltar gerichtet.
Der Karsamstag ist der stillste Tag im Kirchenjahr. Man verweilt am Grab des Herrn, bedenkt seinen Abstieg in das Reich des Todes und erwartet seine Auferstehung.

Den Auferstehungsgottesdienst feierte am Abend der Sekretär der Österreichischen Bischofskonferenz DDr. Peter Schipka mit der Pfarrgemeinde.
Zelebrant und Minis begannen die Feier im Freien bei einem kleinen Osterfeuer, das gesegnet wurde. Dort wurde die Osterkerze entzündet (danke an Susi Raschbauer, die heuer die Gestaltung dieser übernommen hat) und in die dunkle Kirche getragen – mit dem Ruf „Christus, das Licht“.
Das Taufwasser wurde gesegnet und die Messbesucher erneuerten ihr Taufversprechen. Auch die traditionelle Speisenweihung (Fleisch, Brot Eier ….) fand statt.
Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag übernahmen die musikalische Gestaltung Mitglieder des Martinschores unter der Leitung von Petra Wolf.

Ostersonntag
Die Heilige Messe feierten wir mit Pfarrer Dr. Michael Wagner bei herrlichem Sonnenschein im Pfarrgarten, ganz einem Ostergottesdienst entsprechend.
Worte aus dem Heiligen Evangelium: „Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte zu ihm: „Rabbuni“!, das heißt: Meister. Joh 20,16
Die musikalische Umrahmung erfolgte durch ein Bläserquartett – Alina und Fabian Lehner und Dominik und Florian Sommerer.

Für den kreativ geschmückten Osterstrauch, der beim Gottesdienst gesegnet wurde, bedankt sich Conradino und freut sich sehr über sooo viele Kinder, die sich so eifrig beteiligt haben.

Ostermontag
Auch am Ostermontag feierten wir im Pfarrgarten Gottesdienst mit Kaplan Dr. Clement Zohagnan und Diakon Herbert Köllner.
In der Predigt legte uns Diakon Herbert Köllner, in bekannt gelungener Art, die Emmausgeschichte aus.
Die Emmausjünger meinten, einem unbekannten Wanderer Gastfreundschaft anzubieten und durften mit Freude feststellen – der unbekannte Wanderer war Jesus selbst.
Zusammensitzen, erzählen, trinken essen – das ist der Ort Gottes, wo seine Nähe erfahrbar werden kann.
„Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
Mitglieder des Chores „Soundhaufen“ sorgten mit dem Gesang für die musikalische Begleitung.

Gebet aus „Wort Gottes für jeden Tag“
Bleib bei mir, Herr, wenn dieser Tag vergeht,
wenn Abendstille durch die Felder weht,
bleib du bei mir und gib mir Zukunftsmut,
in dem der Abend und der Morgen ruht.

Unsere eifrigen Minis leisteten wertvolle Dienste bei diesen Gottesdiensten und ersetzten auch die Glocken durch das Ratschen. Vielen Dank!

Allen, die zum Gelingen der Kar- und Ostertage beigetragen haben und viel Vorbereitungsarbeiten leisteten, dankte Pfarrer Dr. Michael Wagner beim Gottesdienst am Ostersonntag.

Die Abteilung Seniorenpastoral der Erzdiözese Wien lädt zu einem „Senioren-Emmausgang – Schritte der Zuversicht“ ein.
Bis Sonntag, 11. April besteht noch die Möglichkeit, entweder allein oder zu zweit, Ihren eigenen Emmausgang zu unternehmen und dann Ihre Schritte bzw. Kilometer mitzuteilen.

Gründonnerstagsgedanken

von Pfarrer Michael Wagner

Karfreitagsgedanken

von Diakon Herby Köllner

Karsamstagsgedanken

von Pfarrer Michael Wagner

Weltweit gedenken die Christen am Palmsonntag des triumphalen Einzuges Jesu in Jerusalem. Die Menschen jubelten Jesus zu, trugen Palmzweige in den Händen und breiteten ihre Kleider – wie einen roten Teppich – auf dem Boden aus.
Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Das Wort kommt vom althochdeutschen „kara“, was Trauer, Klage heißt.
130 Gläubige feierten den Gottesdienst im Gedenken an dieses Ereignis mit Kaplan Clement im Pfarrgarten Göllersdorf, musikalisch gestaltet von unserer Organistin Martha Lehner und vier SängerInnen.


Kleine Palmbuschen und einzelne Palmzweige mit einem Spruch wurden von unseren „Blumendamen“ vorbereitet. Die Palmbuschen, die wir zur Segnung bringen, erinnern an das Geschehen in Jerusalem.

Fünfzehn unserer Minis feierten den Gottesdienst mit, was auch zu einem feierlichen Rahmen beitrug.
Die Leidensgeschichte wurde in bewährter Weise sehr eindrucksvoll von Hofrat Dr. Erhard Klauda und Dr. Robert Kellner gelesen.

Kaplan Clement entließ die Gläubigen mit dem Segen und dem Dank an den Chor, an die Minis und an alle, die mitgefeiert haben. Er wünschte allen eine gesegnete Karwoche.

Ein „Naschmarkt“ mit verschiedenen Bäckereien war auf dem Kirchenplatz vorbereitet, dessen Erlös für die Renovierung der Kirchentüren dient.

Zwischen dem 5. Fastensonntag und Karfreitag werden in vielen Kirchen die Kreuze und die Bilder der Auferstehung verhüllt. Wir setzen Schwerpunkte.
Das hat zwei Bedeutungen:

  1. Durch das Verhüllen des Gekreuzigten betonen wir den Aspekt, dass der Weg auf Ostern hin ein Weg ist, der durch schwierige Phasen führt. Im Leid entzieht sich oft der direkte Blick auf Jesus und auf Gott.
  2. In der frühen Kirche wurde das Kreuz nicht mit dem Körper Jesu dargestellt als Zeichen des Leidens, sondern als leeres Kreuz oder mit fünf Edelsteinen für die verherrlichten Wundmale oder mit einem goldenen Körper als Zeichen der Auferstehung.
    Man verhüllt also den Blick auf die Auferstehung, wie es in unserem Leben auch Phasen gibt, wo sich die Auferstehung entzieht und wir ganz durch die Passion und das Leiden geprägt sind.

Zu Ostern bricht die Freude der Auferstehung wieder neu auf.

Text: Michael Wagner
Fotos: zVg

Nutzen sie die Fastenzeit um auf verschiedenen Wanderwegen Kreuze und Bildstöcke unserer Pfarren zu erkunden.

Beim Missionskreuz am Göllersdorfer Kirchenplatz finden Sie Routenpläne mit der Beschreibung der Marterl und Impuls Texte.

Wir freuen uns über Ihre Selfies bei den Marterln für die Pfarrhomepage an: michaela.lehr-schoerg@hotmail.com oder Tel. 0664/4554435 per WhattsApp

Auch im „Sonntag“ wurde der Aktion als „Tolle Idee“ Platz eingeräumt!

In den Pfarren Bergau, Großstelzendorf und Göllerdorf wurde in der Christmette für die Schule der Salvatorianerinnen gesammelt, die Kindern in Nazareth eine gute Ausbildung ermöglicht.