Am Sonntag, dem 11. Oktober wurde das Erntedankfest in Göllersdorf gefeiert.
Vorbereitet und mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den Bäuerinnen und der Landjugend.
Vom Pfarrplatz zog man mit der Erntekrone und Körbchen mit den Erntegaben in die Kirche, die von den Blumendamen festlich geschmückt war.
Erntekrone, Erntegaben und die Sträußchen wurden zu Beginn gesegnet.





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Die musikalische Gestaltung übernahm ein Chor, der sich Applaus verdient hat, unter der Leitung von Martha Lehner.
Zur Kommunion hörten wir den Sonnengesang von Franz von Assisi, dessen 800. Todestag wir vorigen Sonntag gefeiert haben.



In der Predigt wies Pfarrer Michael Wagner darauf hin, dass das heurige Jahr doch sehr schwierig war mit Trockenheit und Hitze und trotzdem müssen wir danken für das was gewachsen ist, wenn wir auf die Erntekörbchen schauen.
Es steckt viel Mühe dahinter, damit alles wächst und gedeiht. Aber letztlich ist es eine Gabe des Schöpfers, die wir empfangen dürfen.
Vielleicht merken wir gerade in schwierigen Situationen, dass wir beschenkt sind, ohne dass es uns auffällt.
Ein Lied formuliert es so: „Im Danken kommt Neues ins Leben hinein, ein Wünschen, das nie du gekannt …….“
Eine Fürbitte lautete:
Du Gott der Schöpfung, in diesem Jahr ist der Erntedank geprägt von einer Ernte, die aufgrund des Wetters gering ausgefallen ist.
Wir danken für das, was trotzdem gewachsen ist und bitten für alle, die unter diesen Ausfällen zu leiden haben und deren Mühe in diesem Jahr oft ins Leere gegangen ist.
Pfarrer Michael Wagner dankte am Schluss allen, die zur Feier des Erntedankfestes beigetragen haben –
alle Vorbereitungen für die Feier, für den Blumenschmuck, für die Ausrichtung der Agape und auch unseren Ministrantinnen und Ministranten.
Mit dem Lied „Vergiss nicht zu danken ……..“ erfolgte der Auszug.

Anschließend wurde zur Agape in den Pfarrgarten eingeladen, wo man sich stärken konnte.

Bilder zur Verfügung gestellt
Am Samstag, 26. September 2026 trafen sich Nachmittag gut 15 Personen um die 3. Etappe der Radtour durch die Göllersbachpfarren zu starten bei der Pfarrkirche in Göllersdorf.


Der Weg führte uns nach Porrau, wo wir von Christa Kaiser eine Erklärung über die Kapelle erhielten. Die Kapelle wurde für uns extra mit frischen Blumen geschmückt.
Ende des 19. Jahrhunderts war die alte Porrauer “Betkapelle”, die dem heiligen Donatus geweiht war, völlig heruntergekommen. So entschloss man sich zum Neubau einer Kapelle, die im Oktober 1896 der Unbefleckten Empfängnis geweiht wurde. Es ist ein schlichter späthistoristischer Saalbau mit einer schönen neobarocken Fassade, die aufgrund der erhöhten Lage besonders gut zur Geltung kommt. Im Inneren erinnert ein neugotischer Altar an das Patronat der Immaculata. Zum 100-jährigen Jubiläum wurde die Kapelle renoviert.




Ab Porrau wurden wir in der Radlergruppe immer mehr und der Weg führte uns in die Pfarrkirche Bergau, wo uns Leopold Baumgartner über den Werdegang und die immer größer werdende Pfarrkirche im Laufe der Jahrhunderte informierte.



Der Vorläuferbau der heutigen Pfarrkirche, die dem Heiligen Ägidius geweiht ist, stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und wurde etwa 100 Jahre später erstmals erweitert (angeblich nach Plänen Lukas von Hildebrandts). 1829 wurde die Kirche, die mittlerweile Pfarrkirche geworden war, nochmals vergrößert und die Sakristei angebaut.

Die Erinnerungstafel an die Stifterin aus dem Jahr 1756. Wie in Porrau wurde auch in Bergau nach dem informativen Teil ein kurzer besinnlicher Teil – vorbereitet durch unsere Pastoralhelferin Katrin Lehner – gebetet.
Der weitere Weg führte uns nach Obergrub, wo wir erfuhren, dass die Kapelle im Laufe der Zeit (und des Neubaus in den 1960iger Jahren) sogar die Straßenseite gewechselt hat. Da die alte Kapelle schon sehr baufällig war, entschloß man sich Ende der 60-er Jahre zu einem Neubau der Ortskapelle. Im September 1970 konnte die neue Kapelle, Patron ist der Heilige Isidor, der Landmann, geweiht werden. Sehr stimmungsvoll ist die großzügige Anlage vor der Kapelle, die auch immer wieder für Feldmessen Verwendung findet. Ein Danke an Leopold Ranger für die Ausführungen.

Gesangsstark verabschiedeten wir uns mit „Ihr Freunde Gottes allzugleich“ und besuchten noch die Kapelle in Untergrub, wo wir von Martina Baumgartner empfangen, informiert und zum Ende der Etappe im Dorfhaus sogar noch verpflegt wurden.



Erste Nennung 1233, Name kommt vom mhd. „gruobe“ = Höhle, Bodensenke.
Ursprünglich bestand neben Ober- und Untergrub, welches auch Niedergrub genannt wurde noch ein Ort Mittergrub. 1446 werden noch alle 3 Orte genannt. Danach verödet Niedergrub und Mittergrub übernahm den Namen und wurde Untergrub. An die untergegangene Ortschaft erinnert der Flurname Oedengrub.
Vielen Dank an ALLE, die mitgeholfen haben, die Radtour zu einem gelungenen gemeinsamen Erlebnis werden zu lassen.
Fotos: privat, zur Verfügung gestellt.
Die Ausstellung „Biblische Erzählfiguren“ in Stockerau besuchten Frauen der kfb Göllersdorf.
In der Ausstellung geht es um „heilsame Begegnungen“.
Sechs Themenfelder wurden gezeigt – eine Szene aus dem Alten Testament, eine aus dem Neuen Testament und eine weitere, die auf die heutige Situation hinweist.
Die Religionslehrerin der VS Göllersdorf, Michaela Blahous, erklärte uns dies und auch wie diese Figuren gefertigt werden.

In einem Kurs kann man dies auch erlernen.
Hier einige Beispiele der umfangreichen Ausstellung






Auch unser Kirchenpatron, der Heilige Martin, war ausgestellt.

Die Jungschar Göllersdorf ist derzeit auf Kinderlager in Franzen. Wir wünschen erlebnisreiche Tage!


Göllersdorfer Jungscharlager 2026
Das diesjährige Jungscharlager führte 23 Kinder mit 16 Betreuern nach Franzen, einem kleinen Dorf im Waldviertel. Wir hatten unser Quartier im Jugendhaus, es bot viel Platz und einige Zimmer. Das Haus liegt gegenüber von der Kirche und dem örtlichen Badeteich, nebenan befindet sich ein neueröffnetes Wirtshaus. Alles Notwendige im unmittelbaren Radius also! Trotzdem startete das Programm mit einer kleinen Wanderung zur Burgruine Dobra. Dank einer Rätselrally erkundeten die Kinder diese spielerisch. Abends wurde, als Vorbereitung für die Messe am folgenden Vormittag, gesungen. Am nächsten Tag wurden noch vor der Messe mit Pfarrer Michael die Bastelstationen eröffnet, nachmittags gab es auch Bademöglichkeiten. Abends fand die Nachtaktion mit Rätselstationen im Haus statt. Den letzten vollen Tag verbrachten die Kinder wieder mit Basteln und Schwimmen (der See war erfrischend und herrlich zum Hineinspringen). Spätnachmittags wurden noch die schönen Bastelergebnisse, unter anderem selbst bedruckte T-Shirts, fotografiert, dann fand das Lager ein würdiges Ende mit der Beachparty, die wegen der schon recht kühlen Abende indoor stattfand. Die Kinder hatten viel Spaß in harmonischer Gemeinschaft. Viele erzählten nur Gutes von erlebtem Spiel und Spaß. Ein herzliches Danke an Susi Raschbauer und ihr Betreuerteam sowie den Köchinnen Gitti Pfeifer und Therese Strommer!
Kathrin Schörg























Fotos: privat, zur Verfügung gestellt
237 Kräuter-Blumen-Sträußchen wurden von Frauen gebunden, die bei der Hl. Messe in Göllersdorf von Pfarrer Michael Wagner gesegnet wurden.


Es waren auch die Geburtstagskinder von Juli und August eingeladen, eine Kerze zum Dank für ihr Leben zu entzünden und sie erhielten einen besonderen Segen von Pfarrer Wagner.

Traditionell wird nach der Geburtstagsmesse zum Pfarrkaffee eingeladen, den diesmal der Pfarrgemeinderat ausgerichtet hat und der sehr gut besucht war.




DANKE
für die Spenden für die Kräuter-Blumen-Sträußchen, die für den Blumenschmuck in der Kirche verwendet werden und auch für die Spenden beim Pfarrkaffee.
Am Sonntag, dem 19.7. wurde im Göllersdorfer Pfarrgarten der „Christopherus Sonntag“ gefeiert, musikalisch gestaltet vom Martinschor unter der Leitung von Petra Wolf.




In der Predigt erklärte Pfarrer Michael die Gleichnisse vom Sonntagsevangelium – Mt 13, 24-43
Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte die Segnung von „alles was Räder hat …..“, wie in der Einladung angekündigt.
Viele stellten sich bei ihren Fahrrädern auf für die Segnung, so auch unser noch immer aktiver Ministrant Georg Bouchal. Die beiden Ministrantinnen Anna-Theresa und Mia begleiteten Pfarrer Michael auf den Kirchenplatz, um dort auch die abgestellten Autos zu segnen.




Christopherus, ein Märtyrer des frühen Christentums, ist Patron der Seeleute, Reisenden, Lastträger, Kraftfahrer und Luftschiffer.
Sein Gedenktag ist am 25.7.! ER ist auch einer der vierzehn Nothelfer und seine Statue steht in der Basilika Vierzehnheiligen, die wir bei der Pfarrreise 2019 besuchten.
Er wird als Riese mit einem Stab und mit einem Kind auf den Schultern dargestellt.
Einer Legende nach aus dem 13. Jhdt. hieß er vor seiner Taufe Offerus. Als er ein Kind über einen Fluss trug, wurde dieses in der Mitte des Flusses so schwer, dass er es kaum tragen konnte, als hätte er die gesamte Last der Welt zu tragen. Am anderen Ufer angekommen, offenbarte sich das Kind als Jesus Christus und gab ihm den Namen CHRISToffers.

Es ist Tradition, dass an diesem Tag die Kollekte für die MIVA ist, die damit Schulbusse in Afrika und Asien finanziert, um Bildung zu ermöglichen – als Empfehlung – pro unfallfreien Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Fahrzeug zu spenden.
Ein Gebet zum Hl. Christopherus:
Heiliger Christopherus, der du die Last der Welt auf deinen Schultern spürtest, als du das Jesuskind trugst, hilf uns, die Lasten, die uns anvertraut werden, mit Mut und Entschlossenheit zu tragen. Möge unser Glaube an Gott uns die Kraft geben, die Herausforderungen des Lebens zu überwinden und in schwierigen Zeiten Frieden zu finden.
Bitte für uns bei Gott, unserem himmlischen Vater, und erwirke uns die Gnaden und Segnungen, die wir brauchen. Möge dein liebevoller Schutz uns an jedem Tag unseres Lebens umgeben und leiten.
Heiliger Christopherus, wir danken dir für deine Fürsprache und für die Gnaden, die wir durch deine Hilfe erhalten. Wache über uns, unsere Familien und alle, die uns lieb und teuer sind, und bewahre uns sicher unter deinem heiligen Schutz.
DANKE für die Gestaltung des Gottesdienstes und das Mitfeiern. Und DANKE auch für Ihren Beitrag für die MIVA!
Eine Gruppe der kfb machte sich zu einem regionalen Ausflug auf dem Weg, um gemeinsame Zeit zu verbringen und Interessantes der Gegend – dieses mal in Schrattenthal – zu erkunden.

Die Schlossbesitzerin DI Schubert führte uns durch den wunderschönen Innenhof des ehemaligen Wasserschlosses Schrattenthal. Wir besichtigten die gotische Wehrkirche, den barocken Schüttkasten und den mittelalterlichen Hungerturm mit Verlies. Vom duftenden Lavendelfeld mit ca. 60. 000 Pflanzen waren wir begeistert. Dieser interessante Ausflug wurde beim Heurigen Mattes abgeschlossen.





Fotos: privat, zur Verfügung gestellt
Text: Elisabeth Haslinger
Am letzten Tag der Fußwallfahrt nach Mariazell schlossen sich wieder viele Tagespilger an, um die letzte Etappe des Weges gemeinsam zur Mutter der Gnaden zu pilgern. Die Heilige Messe wurde vor dem Gnadenaltar gemeinsam als Höhepunkt des Tages gefeiert.








Die Fußwallfahrer sind auf dem Weg nach Mariazell – Bitte begleiten Sie diese mit Ihrem Gebet.


Fotos: privat, zur Verfügung gestellt



































