+ Mindestabstand von einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Wir bitten, diese Abstände gut einzuhalten und bei der Wahl des Sitzplatzes darauf zu achten.

+ Mund-Nasen-Schutz braucht nur beim Hinein- und Hinausgehen getragen werden, jedoch nicht, sobald sich die Personen auf ihren Sitzplätzen oder gekennzeichneten Plätzen aufhalten.

+ Beim Eingang der Kirche ist Desinfektionsmittel bereitzustellen

+ Beim Empfang der Kommunion ist der 1m – Abstand einzuhalten, der Dialog: „Der Leib Christi – Amen!“ wird gemeinsam nach dem Lamm Gottes gesprochen, Kommunionspender müssen die Hände desinfizieren

+ Hochzeiten und Begräbnisse können mit bis zu 100 Personen stattfinden

Nach den teilweise strengen Bestimmungen der vergangenen Monaten durfte endlich wieder Heilige Messe gefeiert werden.

Bei idealem Wetter und unter Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes sowie der Hygienemaßnahmen fanden sich am 17.05.2020, bei der Kapelle des Heiligen Nepomuk in Schönborn zahlreiche Personen ein um endlich wieder gemeinsam Messe zu feiern.
Kaplan Dr. Clement Zohagnan zelebrierte die Heilige Messe und sogar für die musikalische Gestaltung war gesorgt. Das Familienorchester Sommerer/Lehner sorgte für die tolle musikalische Umrahmung.

Trotz der eben einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen war es eine sehr feierliche und berührende Messe.

Text und Fotos: Klaus Sulzer

Vom Fachbereich Seniorenpastoral der Erzdiözese wurden wir gebeten, Texte aufzuschreiben,
die uns in dieser Zeit Kraft geben …….

Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft, spricht der Herr.
Jeremia 31,17

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird`s wohl machen.
Psalm 37,5

Preise, meine Seele, den Herrn und vergiss nicht, wie viel Gutes du von ihm empfangen hast.
Psalm 103/2

Gott befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Psalm 91/11

Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Psalm 27/1

Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen sei, ich will euch erquicken.
Mt. 11,28

Ihr seid das Salz der Erde.
Mt. 5/13a

Der Mensch gleicht einem Hauch, seine Tage sind wie flüchtiger Schatten.
Psalm 144/4

Wer das Haus seines Lebens nur auf sichtbare und materielle Dinge – wie Erfolg, Karriere und Besitz aufbaut, der baut auf Sand!
Papst Benedikt

Der Pfarrverband Göllersbachpfarren informiert in unregelmäßigen Abständen über Veranstaltungen und das pfarrliche Leben mittels Info-Mail.

Wenn Sie/ wenn Du diese Informationen erhalten möchten/möchtest, dann bitten wir um Anmeldung durch Rücksendung dieses Mails an infomail.goellersbach@katholischekirche.at und die Bekanntgabe der Email-Adresse, oder Übermittlung dieses Formulars in Papierform: zum Ausfüllen herunterladen

Ich möchte das Info-Mail der Göllersbachpfarren zugeschickt bekommen:

Vorname:

Zuname:

Email-Adresse:

Eventuell Angabe zur Bezugspfarre  o Bergau 

                                                           o Breitenwaida 

                                                           o Göllersdorf 

                                                           o Großstelzendorf  

                                                           o Sonnberg

Ich willige ausdrücklich ein, dass meine personenbezogenen Daten (nämlich Vorname, Nachname, E-Mail) ausschließlich zum Zweck der Zusendung des Infomails des Pfarrverbands Göllersbachpfarren elektronisch gespeichert und verarbeitet werden. Diese Zustimmung kann ich jederzeit per Brief an Pfarre Göllersdorf, Pfarrgasse 33 2013 Göllersdorf oder Email an pfarrverband.goellersbach@katholischekirche.at, oder telefonisch unter +43 2954 2045 widerrufen.
Es wird darauf hingewiesen, dass alle bis zum Widerruf vorgenommenen Verarbeitungen weiterhin rechtmäßig bleiben.

Wir würden uns freuen, wenn Sie/ wenn Du dieses Angebot annehmen/ annimmst.

Die stellvertretenden Vorsitzenden der PGRs

und der Pfarrmoderator Dr. Michael Wagner    

Nach wie vor sind öffentliche Gottesdienste stark eingeschränkt. Mitte der Woche wird die Bischofskonferenz das weitere Vorgehen regeln. Jedenfallls können ab 15.Mai 2020 wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden, jedoch mit beschränkter Teilnehmerzahl (pro Person mindestens 10 m²) und mit Maskenpflicht. Wir informieren nach Vorliegen der Regelungen über die geplanten Gottesdienstzeiten in den Göllersbachpfarren.

Nach wie vor gilt die Einladung: Knüpfen wir ein Netz: Wir setzen mit www.netzwerk-gottesdienst.at ein Zeichen der Verbundenheit in schweren Zeiten.

Wir laden alle ein, von zu Hause aus ein Gottesdienst-Netzwerk zu knüpfen, von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung, das uns mit Gott und untereinander verbunden hält.

Unter www.netzwerk-gottesdienst.at wird eine einfacher Gottesdienst angeboten, mit der man alleine oder im kleinsten Kreis angeleitet wird, zu Hause zu beten und zu feiern.

Der Link Netzwerkgottesdienst wird immer aktualisiert !

Gebetsnetzwerk sichtbar machen

Eine brennende Kerze im Fenster signalisiert den anderen Menschen, dass in diesem Haus gerade ein Gottesdienst gefeiert wird. Auf diese Weise soll eine Verbundenheit unter den Gläubigen entstehen, die Trost und Hoffnung spendet und Licht in die Welt bringt, auch den Menschen, die nicht Teil der Kirche sind.

Wir wollen dem negativen Bild der Absage praktisch aller liturgischen Versammlungen an einem Ort ein positives Bild der Kirche, die im Beten und Feiern vernetzt ist und bleibt, entgegensetzen. Bitte unterstützen sie uns mit Ihren Ideen und nutzen sie das Bild der „Netzwerk-Gottesdienste“ um es in Ihrer Gemeinde zu konkretisieren. Die Idee wächst durch Ihre Ideen und Ihre Initiativen.

Auch wenn die Florianigottesdienste nicht stattfinden können, grüßen wir von den Göllersbachpfarren die Feuerwehrleute mit einer Videobotschaft von Diakon Herby Köllner! Videobotschaft an die Feuerwehren

Von Gründonnerstag bis Karsamstag waren Ministrantinnen und Ministranten und auch Kinder der Jungschar mit den Ratschen im Einsatz vor ihren Wohnhäusern.

Der Auftrag lautete – „Ratschen nur vor dem eigenen Haus – wir legen einen Klangteppich über die Ortschaft“, um so die Bevölkerung an die Gebetszeiten, die uns üblicherweise die Kirchenglocken ankünden, zu erinnern.

Wie zum Beispiel früh und abends die Einladung zum Beten des „Engel des Herrn“.
„Wir ratschen, wir ratschen, den englischen Gruß, den jeder katholische Christ beten muss. Drum fallet nieder auf eure Knie und betet drei Vater unser und drei Ave Marie.“

Bilder zur Verfügung gestellt

Auch die Kinder in Viendorf ersetzten die Glocken zu den Gebetszeiten.

Die Karfreitagsliturgie wurde für alle Pfarren von Pfarrer Michael Wagner und Kaplan Clement Zohagnan in Göllersdorf gefeiert.

Das Heilige Grab, das heuer etwas einfacher gestaltet war, lud zur Besinnung und zum Gebet ein.

Jesus ist auferstanden.

„So habe ich noch nie einen Palmsonntag gefeiert – und Sie wohl auch nicht.“

Auch wenn viel vom Gewohnten, wie Ostern sonst gefeiert wird, heuer nicht möglich ist,
bleibe das Wesentliche doch präsent:
das Vertrauen, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Worte von Kardinal Schönborn bei der Eröffnung des Palmsonntagsgottesdienstes im Stephansdom.

Zum Beginn der Karwoche wurde der Palmsonntagsgottesdienst für alle Pfarren in Bergau gefeiert.

Die Gläubigen aus Bergau und Porrau brachten ihre Palmzweige und Palmbuschen in die Pfarrkirche.
Als lieben Gruß der Pfarre wurden gesegnete Palmzweige an alle Häuser verteilt.
In  Obergrub wurden die Palmzweige zur Kapelle gebracht, wo sie von Kaplan Clement gesegnet wurden.

Anschließend wurden in allen unseren Pfarrkirchen die dort hingebrachten Palmbuschen von unserem Herrn Pfarrer oder von Kaplan Clement gesegnet.

Die Sonnberger schmückten vor der Aufbahrungshalle einen Altar, wohin die Palmbuschen für die Segnung gebracht wurden. Auch stellte die Pfarre, für jene die selbst keine Palmzweige hatten, welche zur Verfügung. Das Angebot wurde von der Pfarrgemeinde sehr gut angenommen.

Ähnlich war es auch in Breitenwaida. Hier wurden die Palmbuschen in der Kirche vor den Altar gelegt und für alle, die keine hatten, wurden auch hier welche bereitgestellt.

In Großstelzendorf konnte Corona die fleißigen Frauen nicht daran hindern, Palmbuschen für die ganze Pfarre zu binden. Dieses Mal leider nicht in Gesellschaft, sondern jeder für sich allein. Gegen eine freie Spende stehen die Palmbuschen in der Kirche auch weiterhin allen Gläubigen zur Verfügung!
Die Spenden kommen der Orgelrenovierung zugute.

Viele sehnen sich bereits danach, dass Gottesdienste wieder ganz normal stattfinden können.“

In Göllersdorf banden Frauen in Heimarbeit einen Spruch „DASS FRIEDEN UND HEIL WACHSEN“ auf einzelne Zweige, für alle, die keinen Palmbuschen in die Pfarrkirche bzw. Kapelle in Viendorf bringen konnten.
In Untergrub bekamen alle einen von diesen Zweigen vor die Haustüre, worüber sich viele sehr freuten.

Text: Waltraud Hogl, Thomas Binder, Doris Schnöpf, Brigitta Pfeifer, Heinrich Kradjel
Fotos: aus den Pfarren zur Verfügung gestellt

In der Fastenzeit geht es um mehr Leben, in uns, mit den anderen und mit Gott. Deshalb stellen wir uns auch der Sünde, dem Fehlerhaften und Zerstörerischen in unserem Leben. Heuer ist eine persönliche Beichte schwierig, auch der Bußgottesdienst findet nicht gemeinsam statt. Gleichzeitig merken viele, dass Ungewissheit, größere Nähe oder auch Einsamkeit anfälliger macht für schlechte Gedanken, Worte und Werke. Außerdem kommen grundsätzliche Fragen ins Bewusstsein, die sonst versteckt sind: was will ich mit meinem Leben bewirken, welche Menschen sind mir wichtig, für wen bin ich da?

Jesus sagt: Die Wahrheit wird euch frei machen!! Schauen wir ehrlich hin.

Nehmen wir uns Zeit dafür – vor Gottes Angesicht:

Zu Hause in einer stillen Zeit, oder bei einem Spaziergang alleine oder bei einem Besuch in der Kirche!

Vielleicht steigen von selbst Begegnungen, Ereignisse, Menschen auf, denen wir etwas oder uns selbst schuldig geblieben sind. Vielleicht steigt eine Sehnsucht auf, die uns auf Gott verweist.

Oder machen Sie „Frühjahrsputz für die Seele“ vor Gottes liebendem Angesicht, und schauen sie über ihr ganzes Leben, sozusagen auch hinter die Kästen und Betten, wo sich der Lurch angelegt hat, in den Keller, wo die aufgeschobenen Dinge warten.

Kommen Sie mit ihren Sünden, den Fehlern und dem Schmerzlichen in die Kirche und beten Sie vor dem Kreuz um Vergebung und Neubeginn !

Impulse für eine Lebensmeditation

aus dem Sonntagsblatt für die Steiermark 29.3.2020


» Gebet zu Beginn


Gott,
du bist mir jetzt ganz nahe.
Ich bin bereit,
mit dir gemeinsam
auf mein Leben zu schauen.
Schenk mir Dankbarkeit
für deine Geschenke in meinem Leben.
Schenke mir Offenheit für das,
was du mir jetzt zeigen möchtest.
Zeig mir das, was mich hindert,
wirklich lebendig – ja glücklich zu sein.
Zeig mir, was ich loslassen muss,
um das Leben in Fülle
entgegennehmen zu können,
das du mir versprichst.
Schenke mir jetzt ein offenes Herz.
Ich vertraue dir.

Berufung
Welche Talente habe ich?
Was kann ich gut, und wo kann ich meine Fähigkeiten einsetzen?
Welchen Stellenwert hat Arbeit – ob zu Hause oder im außerhäuslichen Beruf – in meinem Leben?
Erfüllt sie mich – was fehlt mir dabei?
Was kann ich daran zum Guten ändern?
Mit wem könnte ich einmal ein klärendes Gespräch führen?
Wofür bin ich in meinem Beruf/meiner Arbeit zu Hause dankbar?
Welches Talent will in mir lebendiger werden?

Partnerschaft
Wer ist mein/e Partner/in für mich?
Wie kann ich unsere Beziehung beschreiben?
Wo spüre ich seine/ihre Liebe und Zärtlichkeit?
Gelingt uns gegenseitige Wertschätzung auch im alltäglichen Trott?
Was bedeutet für mich Liebe, Treue, Vertrauen – haben wir davon ein gemeinsames Verständnis, und gelingt es uns, darüber zu reden?
Kann ich verzeihen?
Was möchte ich mit meiner Partnerin/meinem Partner schon lange einmal besprechen oder erleben?

Beziehungen
Welcher Mensch bedeutet mir besonders viel in meinem Leben?
Was schätze ich an ihm/ihr?
Wie drücke ich meine Freundschaft, meine Wertschätzung aus?
Wie viel Nähe und wie viel Freiheit brauche ich in Beziehungen?
Ist meine Kommunikation klar?
Wo habe ich jemanden enttäuscht?

Kinder
Mit welchem Blick schaue ich auf meine Kinder? Ist es der Blick des Stolzes, der Blick der Liebe, der Blick der Leistung, der Blick des Zutrauens?
Was möchte ich meinen Kindern im Leben mitgeben?
Was brauchen sie gerade jetzt von mir, und was kann ich ihnen geben?
Worum bitte ich Gott für sie?

Eltern
Wofür bin ich meinen Eltern dankbar?
Was war und ist in meinem Leben ihr großes Geschenk an mich?
Womit hadere ich, wenn ich an meinen Vater, an meine Mutter denke?
Worüber möchte ich mit ihnen gerne reden, was würde ich gerne fragen und besser verstehen?
Wo braucht es einen Neubeginn und Versöhnung?

Ich
Wie geht es mir mit mir selber? Welche Sehnsüchte und welche Enttäuschungen prägen mein Leben?
Kann ich genießen und auch manchmal aus dem Hochleistungsmodus aussteigen?
Was tut mir gut, was hilft mir, ruhig zu werden?
Was bereitet mir wirklich Freude?
Womit hadere ich, und was in mir braucht Heilung und Vergebung?
Was bin ich bereit, von mir selber in eine Gemeinschaft einzubringen?

Umwelt
Worüber kann ich mich in der Natur so richtig freuen?
Nehme ich mich mit meinem Leben als Teil eines größeren Ganzen wahr?
Kann ich zuversichtlich an der Umgestaltung unseres Lebensstils in Richtung mehr Klimafreundlichkeit mitarbeiten?
Was fällt mir dabei schwer?
Wo möchte ich meinen persönlichen Akzent setzen?

Prioritäten
Wenn ich auf meinen Tagesablauf schaue: Wofür verwende ich wie viel Zeit? Würde ich mir eine To-do-Liste schreiben, was wäre ganz oben, was ganz unten?
Welche Prioritäten lassen sich daran erkennen?
Was macht mein Leben fruchtbar, und wo geht es hingegen „nur“ um Leistung?
Ist das Ergebnis so, wie ich es mir wünsche, oder muss ich etwas umschichten?
Wer oder was kann mir dabei helfen?

Gottesbeziehung
Was gibt meinem Leben wirklich Sinn und Halt?
An wen oder was glaube ich eigentlich?
Gibt es diesen Gott für mich, der mich kennt, liebt und persönlich beim Namen nennt?
Mit wem kann ich über meinen Glauben reden?
Spüre ich eine Sehnsucht, glauben zu können?
Was möchte ich Gott gerade jetzt in dieser schweren Zeit fragen?
Wofür möchte ich ihm von Herzen danken?

» Gebet zum Abschluss


Schöpferische Geisteskraft,
du belebst und verbindest mich
mit allem, was ist.
Erneuere und heile meine Beziehungen
zu allen Menschen
in meinem nahen und weiteren Umfeld.
Schenke Einsicht, Frieden
und Versöhnung
in allen unklaren Situationen
meines Lebens.
Jesus Christus,