Am Sonntag, dem 19.7. wurde im Göllersdorfer Pfarrgarten der „Christopherus Sonntag“ gefeiert, musikalisch gestaltet vom Martinschor unter der Leitung von Petra Wolf.

Im Evangelium hörten wir, wie Jesus folgende Gleichnisse erzählte:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zum Gutsherrn und sagten: Herr hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!

Ein weiteres Gleichnis – mit dem Himmelreich ist wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum.
Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.

In der Predigt erklärte Pfarrer Michael die Gleichnisse …………….

Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte sie Segnung von „alles was Räder hat …..“, wie in der Einladung angekündigt.
Christopherus, ein Märtyrer des frühen Christentums, ist Patron der Seeleute, Reisenden, Lastträger, Kraftfahrer und Luftschiffer.
Sein Gedenktag ist am 25.7.! ER ist auch einer der vierzehn Nothelfer und seine Statue steht in der Basilika Vierzehnheiligen.

Unsere beiden Ministrantinnen Anna-Theresa und Mia begleiteten Pfarrer Michael auch auf den Kirchenplatz, um dort auch Autos zu segnen.

Es ist Tradition, dass an diesem Tag die Kollekte für die MIVA ist, die damit Schulbusse in Afrika und Asien finanziert, um Bildung zu ermöglichen – pro unfallfreien Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Fahrzeug.

Eine Gruppe der kfb machte sich zu einem regionalen Ausflug auf dem Weg, um gemeinsame Zeit zu verbringen und Interessantes der Gegend – dieses mal in Schrattenthal – zu erkunden.

Die Schlossbesitzerin DI Schubert führte uns durch den wunderschönen Innenhof des ehemaligen Wasserschlosses Schrattenthal. Wir besichtigten die gotische Wehrkirche, den barocken Schüttkasten und den mittelalterlichen Hungerturm mit Verlies. Vom duftenden Lavendelfeld mit ca. 60. 000 Pflanzen  waren wir begeistert. Dieser interessante Ausflug wurde beim Heurigen Mattes abgeschlossen. 

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Text: Elisabeth Haslinger

Am letzten Tag der Fußwallfahrt nach Mariazell schlossen sich wieder viele Tagespilger an, um die letzte Etappe des Weges gemeinsam zur Mutter der Gnaden zu pilgern. Die Heilige Messe wurde vor dem Gnadenaltar gemeinsam als Höhepunkt des Tages gefeiert.

Die Fußwallfahrer sind auf dem Weg nach Mariazell – Bitte begleiten Sie diese mit Ihrem Gebet.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Am Sonntag, 21. Juni 2026, machten sich fast 50 Pfarrmitglieder der Göllersbachpfarren auf den Weg nach St. Margarethen zu den Passionsspielen. Diese wurden erstmals 1926 von Pfarrer Josef Kaindlbauer initiiert – somit findet heuer die Jubiläumspassion im Steinbruch mit dem Titel: Mirjam „Stark wie der Tod ist die Liebe“ statt.

Damit die Oper im Steinbruch auch in den Passionsspieljahren Opernproduktionen durchführen kann, übersiedelten die Passionsspiele St. Margarethen nach dem Passionsspieljahr 2016 auf die kleinere Ruffinibühne.

Die Wetterlage war mit angesagten 34 Grad herausfordernd – nicht nur für uns als Publikum. Wir durften auf unseren Sitzplätzen fast zu Beginn der Vorstellung schon im Schatten sitzen.

Pfarrer und Spielleiter Richard Geier aus St. Margarethen zu „Mirjam“: Sie rückt eine Frau in den Mittelpunkt, die sehr wichtig im Leben Jesu war: Maria Magdalena. Unter ihrem hebräischen Namen ,Mirjam‘ lässt sie uns an der weiblichen Perspektive auf die Passion teilhaben. Das ist eine Sicht, die in der männerdominierten Kirche bisher vernachlässigt wurde.

Rund 500 Mitwirkende auf und hinter der Bühne arbeiten monatelang daran, die Passionsgeschichte zum Leben zu erwecken. Zur Pause zeigte sich die Wetterlage etwas gewittrig – wir durften kurz unsere Regenschutzbekleidung ausprobieren.

Am Ende waren sich alle einig: Es war eine „neue“, interessante und beeindruckende Vorstellung der Passion.

für nähere Information: www.passio.at

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Die Heilige Messe feierte Pfarrer Dr. Michael Wagner mit den Gläubigen. Die anschließende Prozession mit dem Allerheiligsten zu den vier Altären rund um den Hauptplatz wurde von der Blasmusik Göllersdorf begleitet.


Die vier Altäre symbolisieren die vier Himmelsrichtungen und stehen symbolisch auch dafür, dass der Segen Christi in die ganze Welt getragen wird. Es wird ein Abschnitt aus dem Evangelium gelesen, Fürbitten gesprochen und der Segen mit dem Allerheiligsten gespendet.

Wir beteten bei den Altären:
o für die Kirche und die gesamte Christenheit
o für die Bevölkerung und die gesamte Menschheit
o für die Früchte der Erde und die menschliche Arbeit
o für unseren Ort und alle seine Bewohner

Kinder streuten auf dem Weg Blumen, sangen beim ersten Altar das Lied „Bravo, bravissimo“ und sprachen auch zwei Fürbitten.

Beim letzten Altar vor der Pfarrkirche erfolgte der Abschluss mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ und mit dem Schlusssegen.
Pfarrer Michael Wagner dankte allen für das Mitwirken und Mitfeiern.

DANKE
an alle, die die Altäre so wunderschön vorbereitet haben
den Himmelträgern und Fakulanten
der Blasmusik
den Kindern und MinistrantInnen
den Mitgliedern der FF für die Wegsicherung
und allen, die mitgefeiert haben

Besonders viele Gläubige aus Göllersdorf und Umgebung trafen sich am Pfingstmontag zur Maiandacht in der Lorettokirche.

Es ist Tradition Maria besonders im Mai zu verehren mit Liedern, Gebeten und Fürbitten.

Kaplan Clement, der auch mitfeierte, spendete uns am Ende den Segen.

Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich

Am 30. Mai machten sich 9 Ministrantinnen und Ministranten der Göllersbachpfarren mit dem Zug auf den Weg zum Minitag nach Strebersdorf. Gemeinsam mit vielen anderen Minis aus der Erzdiözese erlebten sie einen abwechslungsreichen und spannenden Tag.

Den Auftakt bildete die feierliche Festmesse mit Erzbischof Josef Grünwidl. In seiner Predigt sprach er über die Bedeutung der Verbindung zu Jesus im Alltag, das Vertrauen auf seine Hilfe und die Gemeinschaft in der Kirche.

„Ich beginne mit einem Ganz großen Danke. Euer Dienst ist wichtig für die ganze Gemeinde. Es ist immer schön, wenn viele im Altarraum versammelt sind und mithelfen,“ begann Erzbischof Grünwidl seine Predigt.

Danach ging der Erzbischof auf das Evangelium ein, bei dem Jesus die Fischer aufgefordert hat die Netze auf der rechten Seite des Bootes auszuwerfen. „Über das Netz möchte ich gerne mit euch ein wenig nachdenken,“ so Grünwidl.

Dazu formulierte er drei Gedanken:

Für die Freunde von Jesus gehörte das Netz zum Alltag, das war ihr Beruf. Jeden Tag sind sie auf den See hinausgefahren, um mit dem Netz Fische zu fangen. „Es ist super, wenn du am Sonntag da bist und ministrierst, aber es wäre gut, jeden Tag auch an Jesus zu denken und mit ihm vernetzt zu sein, im Gespräch und im Gebet mit ihm.“ Mit Jesus vernetzt und verbunden zu sein gehöre für Minis auch zum Alltag nicht nur zum Sonntag, wenn man zum Ministrieren in die Kirche kommt.

Einen zweiten Gedanken zum Netz formulierte der Erzbischof so: „Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich, was wir uns selber oft gar nicht zutrauen und nicht können.“ So haben die Fischer zuerst nichts gefangen, erst als Jesus ihnen gesagt hat, sie sollen das Netz auf der rechten Seite des Boots auswerfen, fingen sie viel Fische. Der Erzbischof zog eine Parallele zu seiner Bischofsernennung. Er sei lange der Meinung gewesen, dass er es nicht schaffe zu diesem Auftrag ‚ja‘ zu sagen. Aber dann sei ihm der Gedanke gekommen: „Es ist ja nicht so wichtig was ich kann oder nicht kann. Ich vertraue darauf, wenn Jesus mich braucht – auch in dieser Aufgabe als Bischof in Wien – dann wird er mir auch helfen.“

Das Fischernetz, so Grünwidl, erinnere ihn auch an die Gemeinschaft der Kirche. „Wir alle sind durch die Taufe, so wie jeder einzelne Faden in diesem Netz, ein- und festgebunden in ein Glaubensnetz, in die Gemeinschaft der Kirche,“ so der Erzbischof. „Ihr erlebt diese Gemeinschaft hoffentlich auch in einer super Ministrantengruppe. Ein Netz des Glaubens, der Gemeinschaft ist ganz wichtig, das gibt uns Halt,“ so Grünwidl abschließend.

Aus dem Artikel der ED Wien Erzbischof Grünwidl zu 600 MinistrantInnen: Vernetzt mit Jesus wird Vieles möglich!


Anschließend konnte die Minis bei zahlreichen Stationen und Workshops Neues ausprobieren, spielen, kreativ sein. Für Spaß, Bewegung und gute Stimmung war den ganzen Nachmittag über gesorgt.

Gegen 16 Uhr endete der Minitag. Mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck traten unsere Minis die Heimreise an. Es war ein gelungener Tag, der allen viel Freude bereitet hat.

Barbara Gruber

Pfarrer Michael feierte am Mittwoch, 27. Mai 2026 seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde zum Morgenlob eingeladen. Schon um 6.30 Uhr ging es bei der Kirche in Breitenwaida los. Der Fussmarsch führte uns Richtung Pankraz zum Löschl Marterl.

Oben angekommen gab es einen guten Blick über die Göllersbachpfarren.

Das Morgenlob wurde für das Geburtstagskind gestaltet. Beim Abschlussgebet und Segen waren alle eingeladen, ihre Hände über Pfarrer Michael zu halten.

Im Anschluss wurde im Pfarrhof Breitenwaida zum Frühstück geladen und gemeinsam weitergefeiert.

Pfarrer Michael bekam als Geburtstagsgeschenk neue Wanderstöcke und „seine 65er Torte“.

Auch unser Pastoralassistent Darko Trabauer feiert einen halbrunden Geburtstag. Nächste Woche darf er seinen 55er begrüßen. Aus diesem Anlass wurde auch ihm gratuliert.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Am Dienstag, 19. Mai 2026, lud die katholische Frauenbewegung zur Maiandacht nach Eitzersthal ein. Einige der Damen machten sich sogar zu Fuß auf dem Weg von Göllersdorf nach Eitzersthal. Nach der Maiandacht gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Dorfhaus.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt