Maßnahmen der Erzdiözese Wien zur Virus-Eindämmung

Da es in den vergangenen Wochen auch in kirchlichen Kontexten zu CoVid19 Infektionen und Clusterbildungen gekommen ist, verstärkt die Erzdiözese Wien in den Gottesdiensten ab Freitag, den 24. Juli 2020, in Absprache mit den staatlichen Stellen einige Maßnahmen zur Eindämmung des Virus.

Tragen Sie beim Betreten und Verlassen der Kirche einen Mund-Nasenschutz

Der liturgische Dialog „Der Leib Christi – Amen“ vor der Kommunionspendung entfällt

Bitte achten Sie weiterhin darauf:

dass der Mindestabstand von einem Meter gut eingehalten werden kann

dass Sie die nötigen Hygienemaßnahmen einhalten (Händedesinfektion)

Bleiben wir aufmerksam und vorsichtig. Nur so kann es uns gelingen, einen Beitrag zu leisten, die Neuinfektionen zu minimieren.

Bitte bringen Sie einen Mund-Nasenschutz mit!

Nach mehreren Monaten Pause fand im Juli wieder eine Geburtstagsmesse statt.
Die „Geburtstagskinder“ entzündeten eine Kerze und erhielten einen besonderen Segen von Kaplan Clement.

Eva Kronberger, auch im Juli geboren, las, untermalt von Orgelmusik, folgenden Spruch:

Ich spüre, dass ganz tief in mir, im Kern meiner Existenz
eine Kraft ist, die es unnötig macht, mich mit anderen zu vergleichen,
eine Kraft, die mich ermutigt, Verkümmertes zu entwickeln,
eine Kraft, die mich freuen lässt, an dem was erreicht ist,
eine Kraft, die mich einsehen lässt, wo meine Grenzen sind,
eine Kraft, die mich ja sagen lässt, ja zu mir, so wie ich bin.
Ich will mich ihr nähern, dieser geheimnisvollen Kraft.
ICH NENNE SIE GOTT.
(Max Feigenwinter)

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Bei herrlichem Wetter waren zu Ferienbeginn die Minis zum Grillen im Pfarrgarten eingeladen.

Wolfgang Lehner war der Grillmeister und bereitete köstliche Grillkoteletts und Bratwürstel zu.
Martha Lehner und Gitti Pfeifer sorgten für Beilagen und Mehlspeisen.

Pfarrer Dr. Michael Wagner dankte den Minis für ihre Dienste und bat gleichzeitig, auch in den Ferien, so gut es geht, bei den Hl. Messen den Ministrantendienst zu übernehmen.

Sich mit „Wasserbomben“ anzuspritzen, machte großen Spaß.

Diakon Herby Köllner beteiligte sich an den Kosten für die Speisen. Herzlichen Dank dafür!

Zur Dankmesse waren alle Ehejubilare unseres Pfarrverbandes am Sonntag, den 28. Juni 2020 in die Pfarrkirche Göllersdorf eingeladen.


Pfarrer Dr. Michael Wagner erwähnte in der Predigt, dass die Andersartigkeit zu lieben, das Besondere ausmacht.
Der Weg einer guten, gelingenden Ehe ist ein Weg der Vertiefung, der Entscheidung für den anderen und der verlässlichen Liebe.
Es gibt meist Höhen und Tiefen gemeinsam zu bewältigen.
In der Ehe segnet Gott die Paare, einander zu lieben und treu zu bleiben, aber auch nach außen zu wirken.
Und die beiden Versprechen bei der Hochzeit gelten auch heute noch.

Drei wichtige Worte für eine gute Ehe sind, wie es auch Papst Franziskus gesagt hat: BITTE, DANKE und VERZEIHUNG.
Jemanden um etwas zu bitten, ist Ausdruck des Vertrauens, der Liebe und der Achtung.
Es ist nicht alles selbstverständlich, daher braucht es das Danke.
Und wenn wir einander weh tun und es erkennen, dann ist ein „es tut mir leid“, um Verzeihung zu bitten, sehr wichtig.

Durch gute Ehen kommt sehr viel Segen in die Welt.

Die Festmesse wurde feierlich umrahmt von Musikerinnen ( Rebekka und Miriam Wunsch – Violinen, Elisabeth Aguari – Gitarre) und Sängerinnen und Sängern (Michaela Schörg-Lehr, Maria Mitterhauser Petra Wolf, Andi Wolf und Georg Sobetzky) unserer Pfarre unter der Leitung von Petra Wolf.

Alle Paare wurden persönlich gesegnet und bekamen eine Kerze überreicht und auch der Blumenschmuck sorgte für eine festliche Stimmung!

Am Schluss sprach Pfarrer Wagner ein Segensgebet:
Gott gebe euch, was ihr für euren Lebensweg braucht:
Gesundheit und Wachstum an Leib und Seele,
Geborgenheit und menschliche Zuwendung,
fröhliche Feste und Arbeit, die Sinn macht,
lohnende Aufgaben und immer wieder Kraft,
Belastungen durchstehen zu können.
Vor allem aber:
dass Gottes väterliche und mütterliche Liebe
zu euch niemals aufhöre,
und dass vom Heiligen Geist her euch ungeahnte
Kräfte und Fähigkeiten zuwachsen –
anderen zum Segen und Gott zur Ehre.
So begleite Gott eure Ehe und segne euch
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Aus Bistum Münster; unsere Seelsorge – Silberhochzeit

Im Pfarrgarten traf man sich noch zur Agape bei einem Glas Frizzante oder Wein!

Die Gottesdienstordnung ist wieder die gewohnte Ordnung, die im neuen Pfarrbrief angegeben ist. Hl.Messen und Feiern in den Kapellen sind nur bei geringer Anzahl der Gläubigen möglich.

Nach wie vor braucht es Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Für Gottesdienste und Treffen in den Pfarren gilt rechtlich nur mehr der Mindestabstand von einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.

Wir bitten, diese Abstände gut einzuhalten, und mit Verstand und Herz mitzuhelfen, möglichst die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

+ Beim Eingang der Kirche wird es Desinfektionsmittel geben.

+ Beim Empfang der Kommunion ist der 1m – Abstand einzuhalten, der Dialog: „Der Leib Christi – Amen!“ wird gemeinsam nach dem Lamm Gottes gesprochen, Kommunionspender müssen die Hände desinfizieren

+ Bei der Kommunion ist darauf zu achten, dass die, die zur Kommunion gehen, nicht zu nahe hintereinander und nebeneinander gehen oder stehen. Das wird je nach Kirche entweder durch Prozession möglich sein, wo man der Reihe nach aufsteht, oder dadurch, dass die Kommunionspender zu den Kommunikanten gehen.

+ Der Friedensgruß wird nicht durch Händeschütteln weitergegeben, sondern durch Zunicken und Blickkontakt

+ die Kollekte erfolgt entweder am Ende der Hl.Messe oder mit dem alten Klingelbeutel

Einige Kinder legten vor der Feier vor dem Altar einen Teppich mit Blumen als Zeichen der Liebe für den dreifaltigen Gott.

Corona bedingt gab es in Göllersdorf nur eine kleine Prozession, Pfarrer Dr. Michael Wagner und die Ministranten zogen von der Kirche in den Pfarrhofgarten.

Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von der Blasmusikkapelle Göllersdorf unter der Leitung von Kapellmeister Mag. Dominik Sommerer.

Die „Blumendamen“ sorgten für den schönen Blumenschmuck um den Altar.

Jesus ist bei uns obwohl der Himmel bedeckt ist.

Am heutigen Fest steht im Mittelpunkt, dass Jesus Christus seine Gegenwart verbirgt – in Brot und Wein. Das kleine Stück Brot, das nicht einmal wie Brot aussieht, ist – so bekennen die Katholiken – wirkliche Präsenz und Gegenwart Jesu Christi. Viele können das nicht fassen. Aber viele haben die Erfahrung gemacht, dass dieses nach außen unscheinbar anmutende Stück Brot, in eine besonders dichte Nähe zu Jesus Christus führt. In diesem Brot ist verhüllt Jesus Christus gegenwärtig.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Auf Grund des Regens konnte der Gottesdienst am Pfingstsonntag nicht wie ursprünglich geplant im Pfarrgarten gefeiert werden, sondern musste in die Pfarrkirche verlegt werden.

Pfingsten – das Fest des Heiligen Geistes.
In der Predigt führte Pfarrer Dr. Michael Wagner aus, wie wir uns das Wirken des Heiligen Geistes vorstellen können.
Wir wurden eingeladen, dem Atem nachzugehen, dem Atem Gottes = der Heilige Geist.
Wenn wir auf uns schauen, dann ist das Atmen die lebenswichtigste Funktion.
Man sagt auch, Beten ist das Atmen der Seele.
Ein uraltes Gebet des Heiligen Augustinus formuliert die Bitte: „Atme in mir, Heiliger Geist“.
Wir feiern, dass Jesus, der Auferstandene, uns anhaucht mit seinem Geist, mit seiner Weise, die Welt zu sehen. Und diese Gabe des Heiligen Geistes ist, das haben wir im Evangelium so stark gehört, der Friede. Das erste, das uns da zugesagt wurde, ist Friede, Gelassenheit, Versöhntheit.
Das zweite – es ist ein Geist der Gemeinschaft, das Miteinander, auch der Versöhnung. Der Geist Jesu führt zusammen und hält zusammen und ermöglicht das Miteinander. Und es ist ein Geist, der uns nach außen schickt. „Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch“, sagt Jesus.

Ein Herzliches Dankeschön an die Blasmusik Göllersdorf, die den Gottesdienst feierlich umrahmte.

Pfingsten – Das Verstehen können, trotz der verschiedenen Sprachen.
Die Luft als Bild des Geistes Gottes.
Ich lade Sie/lade euch ein, diesem Bild von der Luft, von dem Atem nachzugehen. Der Atem Gottes, der Heilige Geist.
Wenn wir auf uns schauen, dann ist das Atmen die lebenswichtigste Funktion. Ohne Atmung gibt es kein Leben, ohne dieses ständige Aufnehmen und Abgeben.
Es geschieht meistens ganz unbewusst, wie von selbst, in diesem ständigen Empfangen und Abgeben.
Die Luft, dieses unsichtbare Gas, das uns leben lässt, das noch wichtiger ist als Flüssigkeit und Nahrung.

Wenn die Blasmusik heute uns begleitet, dann sehen wir, was in diesem Atem alles steckt, wenn er in die richtige Schwingung kommt.

Aber es ist nicht nur ein physiologischer Vorgang, sondern es ist ein Bild für ganz tiefe geistige Prozesse in denen wir stehen.

Und so schauen wir heute zu Pfingsten auf den Atem Gottes. Gott, der atmet.
Das Bild wird natürlich gesprengt, so wie alle irdischen Wirklichkeiten, die wir auf Gott übertragen. Aber Gott atmet in dem Sinn, dass er aushaucht und einhaucht.
Es ist der Atem, der aus ihm herauskommt und der alles was ist, mit seinem Leben, seiner Existenz beschenkt. Der alles durchweht mit seiner Wirklichkeit, der der ewige Ursprung von allem ist, und der in sich lebt und uns dieses Leben in der Dreifaltigkeit auch zugänglich macht.

Ein uraltes Gebet des Heiligen Augustinus formuliert einmal die Bitte – Atme in mir Heiliger Geist.

Also nicht nur du bist die Luft, sondern du bist der, der atmet. Der Atemreflex, die Atmung selbst, die Fähigkeit Gott aufzunehmen.
Meistens funktioniert ja die Atmung automatisch – anders als bei der Verdauung und dem Herzschlag – auch solche unbewussten, automatischen Lebensvollzüge, ist es bei der Atmung aber so, dass wir sie schon auch ein Stück bewusster steuern können.

Atme in mir und ich versuche auf Gott zu atmen, nicht zu flach, sondern tief genug und angemessen.
Ich atme auch bewusst tief ein und aus – du sollst in mir Wohnung nehmen.
Du mögest doch von deiner Kraft und deinem Frieden schenken, du Geist, der uns durch Jesus geschenkt ist.

Eine sehr schöne Gebetsweise ist das Gebet mit dem Atem. Man hat auch gesagt, das Beten ist das Atmen der Seele.
In alten Gebetshinweisen heißt es, wenn man anfängt zu beten, soll man einen Seufzer machen, dann soll man gscheit ausatmen, damit man auch einatmen kann.
Offen zu werden, die Spannungen, die Sorgen loslassen, sich übergeben, um neu gefüllt zu werden mit einem anderen Geist.

Oder im Rhythmus des Atmens ein Wort immer wieder wiederholen damit es seine Kraft entfalten kann, dass es in die Tiefe eindringen kann.
Wer Psalmen betet in der Gemeinschaft, merkt, dass das so ist oder beim Rosenkranz, in einen Rhythmus kommen, der in die Sammlung führt, in die Tiefe des Herzens.

Aber die Atmung ist immer wieder auch bedroht. Es gibt die Luftverschmutzung, es gibt Atemstörungen, Atmungsaussetzer, es gibt das Asthma der Seele.

Und ist es nicht ein Symbol, dass das Coronavirus, das uns die letzten Wochen so beschäftigt, gerade die Atmung betrifft, ja die Lunge bremst und zerstört.

Und es gibt wohl auch so geistige Viren, die es verhindern, den Atem Gottes aufzunehmen und zu übernehmen, seine Art zu denken, seine Art zu fühlen, die Welt, uns selbst und unsere Mitmenschen zu sehen.

Und dieses geistige Corona ist allerdings genauso ansteckend – das Misstrauen, die Angst, Resignation, das Festhalten müssen, das Verkrampfen, die Weigerung zu geben.

Zu Pfingsten feiern wir, dass Jesus, der Auferstandene uns anhaucht mit seinem Geist, mit seiner Weise die Welt zu sehen, er lüftet sozusagen. Wir sollen auch die Räume immer wieder lüften, dass die Viren wieder raus können.

Er lüftet mit seinem Geist und er schenkt uns diesen Geist nachdem er durch das Leiden und den Tod durchgegangen ist.
Es ist ein Geist, der alles umfassen kann, der alles durchdringen kann.

Und diese Gabe des Heiligen Geistes ist, das haben wir im Evangelium so stark gehört, der Friede. Das erste was uns da zugesagt ist, ist Friede, Gelassenheit, Versöhntheit mit uns.

Das zweite – es ist ein Geist der Gemeinschaft, das Miteinander, auch der Versöhnung. Der Geist Jesu führt zusammen und hält uns zusammen und ermöglicht das Miteinander.

Und es ist ein Geist, der uns nach außen schickt. „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch„, sagt er, sagt Jesus.
Es ist ein Geist, der uns auch auf andere Menschen aktiv zugehen lässt.
Der uns auf das zugehen lässt, was schwierig ist, auf die Not. Ist es da nicht jetzt auch Aufgabe hinzuschauen, wer jetzt von dieser Krise besonders betroffen ist.
Manchmal hab ich das Gefühl, das ist so versteckt. Wer kennt jemanden, den es betrifft und wie können wir da einander beistehen?

Es ist ein Geist, der uns auch die Sorge um die Welt anschauen lässt. Die Sorge um die Klimaveränderung in verschiedensten Bereichen.

Und so bitten wir, dass dieser Geist Gottes in uns ankommt und dass wir aus diesem ständigen Verbundensein mit Gott, diesen Frieden leben, Gemeinschaft schaffen und einen Blick für die Not haben und bereit sind, einen ersten Schritt zu setzen.

Corona bedingt gab es heuer in Viendorf eine Bittgang-Messe, bei der auch junge Familien mit Kindern mitfeierten.
Auf dem Marien-Platz versammelten wir uns bei sonnigem Wetter zum Gottesdienst, um Gott um ein gedeihliches Wetter und um eine gute Ernte zu bitten,
gleichzeitig aber auch für alles, was uns oft für selbstverständlich erscheint, zu danken.
Die Kinder sangen als Schlusslied „Mögen Engel dich begleiten“.
Unser Herr Pfarrer feierte an diesem Tag Geburtstag, daher wurde ihm mit einem Lied gratuliert.