Passionsspiele St. Margarethen
Am Sonntag, 21. Juni 2026, machten sich fast 50 Pfarrmitglieder der Göllersbachpfarren auf den Weg nach St. Margarethen zu den Passionsspielen. Diese wurden erstmals 1926 von Pfarrer Josef Kaindlbauer initiiert – somit findet heuer die Jubiläumspassion im Steinbruch mit dem Titel: Mirjam „Stark wie der Tod ist die Liebe“ statt.
Damit die Oper im Steinbruch auch in den Passionsspieljahren Opernproduktionen durchführen kann, übersiedelten die Passionsspiele St. Margarethen nach dem Passionsspieljahr 2016 auf die kleinere Ruffinibühne.


Die Wetterlage war mit angesagten 34 Grad herausfordernd – nicht nur für uns als Publikum. Wir durften auf unseren Sitzplätzen fast zu Beginn der Vorstellung schon im Schatten sitzen.
Pfarrer und Spielleiter Richard Geier aus St. Margarethen zu „Mirjam“: Sie rückt eine Frau in den Mittelpunkt, die sehr wichtig im Leben Jesu war: Maria Magdalena. Unter ihrem hebräischen Namen ,Mirjam‘ lässt sie uns an der weiblichen Perspektive auf die Passion teilhaben. Das ist eine Sicht, die in der männerdominierten Kirche bisher vernachlässigt wurde.


Rund 500 Mitwirkende auf und hinter der Bühne arbeiten monatelang daran, die Passionsgeschichte zum Leben zu erwecken. Zur Pause zeigte sich die Wetterlage etwas gewittrig – wir durften kurz unsere Regenschutzbekleidung ausprobieren.






Am Ende waren sich alle einig: Es war eine „neue“, interessante und beeindruckende Vorstellung der Passion.
für nähere Information: www.passio.at
Fotos: privat, zur Verfügung gestellt




