Gründonnerstagsgedanken

von Pfarrer Michael Wagner

Karfreitagsgedanken

von Diakon Herby Köllner

Karsamstagsgedanken

von Pfarrer Michael Wagner

In den Pfarren Bergau, Großstelzendorf und Göllerdorf wurde in der Christmette für die Schule der Salvatorianerinnen gesammelt, die Kindern in Nazareth eine gute Ausbildung ermöglicht.

Bruchstücke des Lebens – Bruchstücke eines Weges – zusammengefasst im Kreuz

Bild unserer modernen Welt – pluralistisch nebeneinander – unverbunden verbunden –  ein Bild unseres Lebens

Jedes Stück ist anders, aus einem anderen Holz – zusammen hängen sie alle

Birne und Buche und Eiche und Ahorn und Zwetschke und Nuss

Bruchstücke in Kreuzesform, die steht über der Welt – im Leben Jesu und in meinem Leben

     Erfolg und Krisen, Begeisterung und Hass, Jubel und Kreuz, Aufnahme und Vertreibung – immer den Menschen zugewandt

In der Mitte das gewölbte Brett

  • eine Fassdaube, wie eine Rippe
  • ausgespannt wie offene Arme
  • Kommt alle zu mir, die ihr mühselig seid und beladen!  
  • geöffnete Daube, Einfüllstutzen und Ort der Entnahme.       
  • Das Herz steht offen für alle.
  • Die Daube spannt sich auf, gewölbt wie wartend, ihr möge Antwort gegeben werden, endlich erwidert – um gemeinsam Gefäß zu werden,
  • Daube zu Daube – zu einem Leib, zu einem Gefäß verbunden.

Das Kreuz hängt frei, beide Seiten sind zu sehen

  •      hinter dem Kreuz keine Wand
  •      hinter dem Kreuz der Altar für das Ostermahl,
  •      hinter dem Kreuz Andreas, der Apostel, er triumphiert als Sieger durch das Kreuz

         das Kreuz ist Weg und Durchgang

  • Da ist das Angenageltsein und das Gebrochene
  • Da ist die andere Seite, die Ostersonne –
  • auch wenn 3 Tage sehr lange sein können!!

Auferstehung – sucht doch den Lebenden nicht bei den Toten!

Mit 33 Jahren sagen können „es ist vollbracht!“

Bruchstücke des Lebens – Bruchstücke eines Weges – zusammengefasst im Kreuz

Im Kreuz ist Hoffnung 

wieder nach der Gottesdienstordnung im Pfarrblatt, keine Anmeldung mehr nötig – beachten Sie jedoch die Corona-Schutzmaßnahmen

CORONA-Maßnahmen

  • Bitte beim Betreten des Kirchenraums die Hände desinfizieren.
  • Vorgeschrieben ist ein Abstand von 2 Metern zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist während des gesamten Gottesdienstes verpflichtend.

Auch in unserer Pfarre waren wieder viele Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs, um die frohe Botschaft in die Häuser bzw. bis vor die Haustür zu bringen. Fünf Gruppen besuchten unter Einhaltung der vorgegebenen Hygienevorschriften die Menschen in den Ortschaften, zwei in Großstelzendorf und je eine in Furth, Eitzersthal und Wischathal.

Ihr  altbewährtes  Sprücherl:

Grüß Gott, ihr Leut´ von fern und nah!
Die Sternsinger sind wieder da.
Sie wollen künden euch von dem,
was einst geschah zu Bethlehem.

Balthasar:
Ich bin König Balthasar,
ich weiß noch genau, wie´s damals war.
Der helle Stern zog vor uns her,
sein Lächeln vergess´ ich nimmermehr.

Melchior:
Wir brachten dem Kind Geschenke dar
wie es damals üblich war.
Weihrauch, Gold und Myrrhe sind
Geschenke für ein Königskind.

Caspar:
Wie damals die Weisen, so ziehen wir heute,
die Botschaft zu verkünden an alle Leute.
Wir treten ein bei arm und reich,
denn vor dem Herrn sind alle gleich.

Kassier:
Um eine Spende bitten wir
und machen ein Zeichen an eure Tür.

Alle:
Herzlich Vergelt´s Gott sagen wir gern,
im Namen Christi, unseres Herrn.
Und wünschen zum Schluss ein GUTES NEUES JAHR,
Caspar, Melchior und Balthasar.

Ein großes Dankeschön gilt allen Sternsingerinnen und Sternsingern! Trotz erschwerter Bedingungen war es für sie auch wieder ein Gemeinschaftserlebnis, das Spaß gemacht hat.

DANKE,  dass Sie der Sternsingergruppe die Tür geöffnet haben,  und ein herzliches VERGELT´S GOTT für Ihre Spende!

Text: Michi Wallner
Fotos: privat

Da auch für die Ministrantinnen und Ministranten Weihnachten ein wenig anders sein wird, da nicht in großer Gemeinschaft gefeiert werden kann, rief die Ministrantenseelsorge der Erzdiözese Wien zu einem Gemeinschaftsprojekt auf.
Es soll gemeinsam die größte Krippe in der Erzdiözese gebaut werden – Hirten, Schafe, Könige usw. sollten gebastelt werden.
Die Werke unserer kreativen Minis werden einen Platz in der Krippe finden, die in der Nähe des Stephansplatzes aufgebaut wird.

Pastoralassistent Darko Trabauer im „Der Sonntag“ zum 2.Adventsonntag

Aus seinem Leben erzählt Pastoralassistent Darko Trabauer in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ – den Weg für die Ankunft Gottes bereiten, die Steine wegräumen, die die Verbindung mit Gott verhindern beginnt oft mit Vergebung

Am Kircheneingang galt: Hände desinfizieren, Namen registrieren und eine kurze Verhaltensanleitung – die Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen wurden genau eingehalten. Dann öffnete sich die Kirchentür, und ich trat in eine andere Welt: Warmer Lichterschein von unzähligen Kerzen empfing mich in einem Raum, den ich so gut kenne und doch so noch nicht gesehen hatte. Ich setzte mich in eine der Kirchenbänke und ließ diese Stimmung auf mich wirken,

Ich kam zur Ruhe und lauschte der Musik, die den Raum leise erfüllte. Erst später machte ich mich auf den Weg zu den verschiedenen Stationen, die mich einluden zu Gebet, zum Nachdenken über mich und mein Leben, oder dazu, für andere eine Kerze anzuzünden. Es war eine wertvolle Zeit, die ich und an die 100 andere Menschen – darunter auch einige Halloween-Kinder – an diesem Abend in der Großstelzendorfer Kirche verbrachten. Momente der Einkehr, des Hoffnung Schöpfens in dieser schwierigen Zeit und des Besinnens darauf, was wirklich wichtig ist und mich trägt in meinem Leben.

Ein herzliches Danke an den Pfarrgemeinderat und alle, die mitgeholfen haben, dass dieser Abend unter den schwierigen Bedingungen stattfinden konnte. Und auch ein großes Danke an die Mike, Melanie, Doris, Ines, Celine und Florian, dass ihr uns musikalisch so beschenkt habt!

Hermi Scharinger

Fotos: zVg

Zu einer ungewohnten Jahreszeit und Uhrzeit fand die heurige Firmung der fünf Göllersbachpfarren statt.

Unter dem Motto „Steh auf und folge mir nach“ stand die Vorbereitung auf die Heilige Firmung.
Am 24.10.2020, um 14.30 Uhr war es dann endlich soweit.
Bei traumhaftem Herbstwetter begann die Feier wie gewohnt am Hauptplatz Göllersdorf und es wurde mit Begleitung der Blasmusikkapelle Göllersdorf in die Kirche eingezogen.
Als Firmspender durften wir Pastoralamtsleiter Dr. Markus Beranek begrüßen.

In seiner Predigt konnte er die anwesenden Firmlinge und die Messbesucher passend zum Thema der Firmung sehr berühren (Die gesamte Predigt zum Nachlesen).

Die Firmkandidatinnen und Firmkandidaten der fünf Göllersbachpfarren:

Pfarre Bergau               
Tobias EDER, Jan HALLER, Jonas HOLZER, Iris LEMBACHER, Lena MAYER, Theresa SVOBODA 

Pfarre Breitenwaida   
Maximilian GRUSCH, Celina LACKNER, Kerstin RIEPPL, Daniel WIEHART      

Pfarre Göllersdorf       
Fernando FOTSO GATHIEN, Anja GLASSL, Viola GÖTZINGER, Melissa KNÖBL, Katja ZODL

Pfarre Großstelzendorf        
Constanze BÖCKL, Jakob BÖCKL, Daniel HOLZER, Celina REINWEIN, Tobias SCHMID, Antonia SCHULTE

Pfarre Sonnberg           
Felix FIEDLER, Laura GUSMIK, Lukas HEIDEN,Madlen SCHWÄCHERL

Für die schwungvolle, musikalische Umrahmung sorgte in gewohnter Manier die Band rund um Eric Weinberger und Dominik Sommerer. Herzlichen Dank dafür!

Ein herzlicher Dank gilt auch dem Firmbegleiterteam allen voran Therese Strommer sowie Niki Grafinger, Rafael Scharinger, Dr. Michael Wagner, Eric Weinberger, Pascal Aguiari und Mathias Zumbo.

Text und Fotos: Klaus Sulzer