Unsere Reisegruppe aus den Göllersbachpfarren ist bereits in Portugal unterwegs und erkundet Lissabon und Umgebung.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Am 4.Oktober, dem 800. Todestag des Hl. Franz von Assisi, feierten wir unseren Dank für die Schöpfung und für alles, was wir Jahr für Jahr von ihr geschenkt bekommen. Als Zeichen dafür steht die Erntekrone und die Erntesträußchen, die gesegnet und ausgeteilt wurden. Bei der Messe wurden auch Lebensmittel für die Tafel Österreich gesammelt – wir geben von dem Vielen, das wir haben, damit auch andere besser leben können. Herzliches Danke an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben: für die Gestaltung der Erntekrone, die Sträußchen, den Kirchenschmuck, die schöne Messgestaltung und die Agape mit frischem Sturm vor der alten Schule.

Am Samstag, 26. September 2026 trafen sich Nachmittag gut 15 Personen um die 3. Etappe der Radtour durch die Göllersbachpfarren zu starten bei der Pfarrkirche in Göllersdorf.

Der Weg führte uns nach Porrau, wo wir von Christa Kaiser eine Erklärung über die Kapelle erhielten. Die Kapelle wurde für uns extra mit frischen Blumen geschmückt.

Ende des 19. Jahrhunderts war die alte Porrauer “Betkapelle”, die dem heiligen Donatus geweiht war, völlig heruntergekommen. So entschloss man sich zum Neubau einer Kapelle, die im Oktober 1896 der Unbefleckten Empfängnis geweiht wurde. Es ist ein schlichter späthistoristischer Saalbau mit einer schönen neobarocken Fassade, die aufgrund der erhöhten Lage besonders gut zur Geltung kommt. Im Inneren erinnert ein neugotischer Altar an das Patronat der Immaculata. Zum 100-jährigen Jubiläum wurde die Kapelle renoviert.

Ab Porrau wurden wir in der Radlergruppe immer mehr und der Weg führte uns in die Pfarrkirche Bergau, wo uns Leopold Baumgartner über den Werdegang und die immer größer werdende Pfarrkirche im Laufe der Jahrhunderte informierte.

Der Vorläuferbau der heutigen Pfarrkirche, die dem Heiligen Ägidius geweiht ist, stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und wurde etwa 100 Jahre später erstmals erweitert (angeblich nach Plänen Lukas von Hildebrandts). 1829 wurde die Kirche, die mittlerweile Pfarrkirche geworden war, nochmals vergrößert und die Sakristei angebaut.

Die Erinnerungstafel an die Stifterin aus dem Jahr 1756. Wie in Porrau wurde auch in Bergau nach dem informativen Teil ein kurzer besinnlicher Teil – vorbereitet durch unsere Pastoralhelferin Katrin Lehner – gebetet.

Der weitere Weg führte uns nach Obergrub, wo wir erfuhren, dass die Kapelle im Laufe der Zeit (und des Neubaus in den 1960iger Jahren) sogar die Straßenseite gewechselt hat. Da die alte Kapelle schon sehr baufällig war, entschloß man sich Ende der 60-er Jahre zu einem Neubau der Ortskapelle. Im September 1970 konnte die neue Kapelle, Patron ist der Heilige Isidor, der Landmann, geweiht werden. Sehr stimmungsvoll ist die großzügige Anlage vor der Kapelle, die auch immer wieder für Feldmessen Verwendung findet. Ein Danke an Leopold Ranger für die Ausführungen.

Gesangsstark verabschiedeten wir uns mit „Ihr Freunde Gottes allzugleich“ und besuchten noch die Kapelle in Untergrub, wo wir von Martina Baumgartner empfangen, informiert und zum Ende der Etappe im Dorfhaus sogar noch verpflegt wurden.

Erste Nennung 1233, Name kommt vom mhd. „gruobe“ = Höhle, Bodensenke.

Ursprünglich bestand neben Ober- und Untergrub, welches auch Niedergrub genannt wurde noch ein Ort Mittergrub. 1446 werden noch alle 3 Orte genannt. Danach verödet Niedergrub und Mittergrub übernahm den Namen und wurde Untergrub. An die untergegangene Ortschaft erinnert der Flurname Oedengrub.

Vielen Dank an ALLE, die mitgeholfen haben, die Radtour zu einem gelungenen gemeinsamen Erlebnis werden zu lassen.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt.

Der Anstrich ist fertig und das Gerüst wurde bereits abgebaut.

Der Anstrich der Westfassade hat in den letzten Jahren unter anderem wegen Hagelschlag stark gelitten. Um Schäden am Verputz vorzubeugen, erhält die Fassade einen neuen Anstrich. Damit soll auf längere Sicht die Substanz erhalten werden.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Am letzten Tag der Fußwallfahrt nach Mariazell schlossen sich wieder viele Tagespilger an, um die letzte Etappe des Weges gemeinsam zur Mutter der Gnaden zu pilgern. Die Heilige Messe wurde vor dem Gnadenaltar gemeinsam als Höhepunkt des Tages gefeiert.

Die Fußwallfahrer sind auf dem Weg nach Mariazell – Bitte begleiten Sie diese mit Ihrem Gebet.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Am Sonntag, 21. Juni 2026, machten sich fast 50 Pfarrmitglieder der Göllersbachpfarren auf den Weg nach St. Margarethen zu den Passionsspielen. Diese wurden erstmals 1926 von Pfarrer Josef Kaindlbauer initiiert – somit findet heuer die Jubiläumspassion im Steinbruch mit dem Titel: Mirjam „Stark wie der Tod ist die Liebe“ statt.

Damit die Oper im Steinbruch auch in den Passionsspieljahren Opernproduktionen durchführen kann, übersiedelten die Passionsspiele St. Margarethen nach dem Passionsspieljahr 2016 auf die kleinere Ruffinibühne.

Die Wetterlage war mit angesagten 34 Grad herausfordernd – nicht nur für uns als Publikum. Wir durften auf unseren Sitzplätzen fast zu Beginn der Vorstellung schon im Schatten sitzen.

Pfarrer und Spielleiter Richard Geier aus St. Margarethen zu „Mirjam“: Sie rückt eine Frau in den Mittelpunkt, die sehr wichtig im Leben Jesu war: Maria Magdalena. Unter ihrem hebräischen Namen ,Mirjam‘ lässt sie uns an der weiblichen Perspektive auf die Passion teilhaben. Das ist eine Sicht, die in der männerdominierten Kirche bisher vernachlässigt wurde.

Rund 500 Mitwirkende auf und hinter der Bühne arbeiten monatelang daran, die Passionsgeschichte zum Leben zu erwecken. Zur Pause zeigte sich die Wetterlage etwas gewittrig – wir durften kurz unsere Regenschutzbekleidung ausprobieren.

Am Ende waren sich alle einig: Es war eine „neue“, interessante und beeindruckende Vorstellung der Passion.

für nähere Information: www.passio.at

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

ab jetzt jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr
Gemeinsam Zeit verbringen, plaudern, lachen und bei Kaffee und Kuchen schne Stunden genießen – dazu laden wir herzlich ein!

Auch heuer zogen wir wieder durch das Dorf zu vier schön geschmückten Altären, um die Gegenwart Jesu in der Eucharistie zu feiern.

Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich

Am 30. Mai machten sich 9 Ministrantinnen und Ministranten der Göllersbachpfarren mit dem Zug auf den Weg zum Minitag nach Strebersdorf. Gemeinsam mit vielen anderen Minis aus der Erzdiözese erlebten sie einen abwechslungsreichen und spannenden Tag.

Den Auftakt bildete die feierliche Festmesse mit Erzbischof Josef Grünwidl. In seiner Predigt sprach er über die Bedeutung der Verbindung zu Jesus im Alltag, das Vertrauen auf seine Hilfe und die Gemeinschaft in der Kirche.

„Ich beginne mit einem Ganz großen Danke. Euer Dienst ist wichtig für die ganze Gemeinde. Es ist immer schön, wenn viele im Altarraum versammelt sind und mithelfen,“ begann Erzbischof Grünwidl seine Predigt.

Danach ging der Erzbischof auf das Evangelium ein, bei dem Jesus die Fischer aufgefordert hat die Netze auf der rechten Seite des Bootes auszuwerfen. „Über das Netz möchte ich gerne mit euch ein wenig nachdenken,“ so Grünwidl.

Dazu formulierte er drei Gedanken:

Für die Freunde von Jesus gehörte das Netz zum Alltag, das war ihr Beruf. Jeden Tag sind sie auf den See hinausgefahren, um mit dem Netz Fische zu fangen. „Es ist super, wenn du am Sonntag da bist und ministrierst, aber es wäre gut, jeden Tag auch an Jesus zu denken und mit ihm vernetzt zu sein, im Gespräch und im Gebet mit ihm.“ Mit Jesus vernetzt und verbunden zu sein gehöre für Minis auch zum Alltag nicht nur zum Sonntag, wenn man zum Ministrieren in die Kirche kommt.

Einen zweiten Gedanken zum Netz formulierte der Erzbischof so: „Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich, was wir uns selber oft gar nicht zutrauen und nicht können.“ So haben die Fischer zuerst nichts gefangen, erst als Jesus ihnen gesagt hat, sie sollen das Netz auf der rechten Seite des Boots auswerfen, fingen sie viel Fische. Der Erzbischof zog eine Parallele zu seiner Bischofsernennung. Er sei lange der Meinung gewesen, dass er es nicht schaffe zu diesem Auftrag ‚ja‘ zu sagen. Aber dann sei ihm der Gedanke gekommen: „Es ist ja nicht so wichtig was ich kann oder nicht kann. Ich vertraue darauf, wenn Jesus mich braucht – auch in dieser Aufgabe als Bischof in Wien – dann wird er mir auch helfen.“

Das Fischernetz, so Grünwidl, erinnere ihn auch an die Gemeinschaft der Kirche. „Wir alle sind durch die Taufe, so wie jeder einzelne Faden in diesem Netz, ein- und festgebunden in ein Glaubensnetz, in die Gemeinschaft der Kirche,“ so der Erzbischof. „Ihr erlebt diese Gemeinschaft hoffentlich auch in einer super Ministrantengruppe. Ein Netz des Glaubens, der Gemeinschaft ist ganz wichtig, das gibt uns Halt,“ so Grünwidl abschließend.

Aus dem Artikel der ED Wien – Erzbischof Grünwidl zu 600 MinistrantInnen: Vernetzt mit Jesus wird Vieles möglich!


Anschließend konnte die Minis bei zahlreichen Stationen und Workshops Neues ausprobieren, spielen, kreativ sein. Für Spaß, Bewegung und gute Stimmung war den ganzen Nachmittag über gesorgt.

Gegen 16 Uhr endete der Minitag. Mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck traten unsere Minis die Heimreise an. Es war ein gelungener Tag, der allen viel Freude bereitet hat.

Barbara Gruber