Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich

Am 30. Mai machten sich 9 Ministrantinnen und Ministranten der Göllersbachpfarren mit dem Zug auf den Weg zum Minitag nach Strebersdorf. Gemeinsam mit vielen anderen Minis aus der Erzdiözese erlebten sie einen abwechslungsreichen und spannenden Tag.

Den Auftakt bildete die feierliche Festmesse mit Erzbischof Josef Grünwidl. In seiner Predigt sprach er über die Bedeutung der Verbindung zu Jesus im Alltag, das Vertrauen auf seine Hilfe und die Gemeinschaft in der Kirche.

„Ich beginne mit einem Ganz großen Danke. Euer Dienst ist wichtig für die ganze Gemeinde. Es ist immer schön, wenn viele im Altarraum versammelt sind und mithelfen,“ begann Erzbischof Grünwidl seine Predigt.

Danach ging der Erzbischof auf das Evangelium ein, bei dem Jesus die Fischer aufgefordert hat die Netze auf der rechten Seite des Bootes auszuwerfen. „Über das Netz möchte ich gerne mit euch ein wenig nachdenken,“ so Grünwidl.

Dazu formulierte er drei Gedanken:

Für die Freunde von Jesus gehörte das Netz zum Alltag, das war ihr Beruf. Jeden Tag sind sie auf den See hinausgefahren, um mit dem Netz Fische zu fangen. „Es ist super, wenn du am Sonntag da bist und ministrierst, aber es wäre gut, jeden Tag auch an Jesus zu denken und mit ihm vernetzt zu sein, im Gespräch und im Gebet mit ihm.“ Mit Jesus vernetzt und verbunden zu sein gehöre für Minis auch zum Alltag nicht nur zum Sonntag, wenn man zum Ministrieren in die Kirche kommt.

Einen zweiten Gedanken zum Netz formulierte der Erzbischof so: „Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich, was wir uns selber oft gar nicht zutrauen und nicht können.“ So haben die Fischer zuerst nichts gefangen, erst als Jesus ihnen gesagt hat, sie sollen das Netz auf der rechten Seite des Boots auswerfen, fingen sie viel Fische. Der Erzbischof zog eine Parallele zu seiner Bischofsernennung. Er sei lange der Meinung gewesen, dass er es nicht schaffe zu diesem Auftrag ‚ja‘ zu sagen. Aber dann sei ihm der Gedanke gekommen: „Es ist ja nicht so wichtig was ich kann oder nicht kann. Ich vertraue darauf, wenn Jesus mich braucht – auch in dieser Aufgabe als Bischof in Wien – dann wird er mir auch helfen.“

Das Fischernetz, so Grünwidl, erinnere ihn auch an die Gemeinschaft der Kirche. „Wir alle sind durch die Taufe, so wie jeder einzelne Faden in diesem Netz, ein- und festgebunden in ein Glaubensnetz, in die Gemeinschaft der Kirche,“ so der Erzbischof. „Ihr erlebt diese Gemeinschaft hoffentlich auch in einer super Ministrantengruppe. Ein Netz des Glaubens, der Gemeinschaft ist ganz wichtig, das gibt uns Halt,“ so Grünwidl abschließend.

Aus dem Artikel der ED Wien Erzbischof Grünwidl zu 600 MinistrantInnen: Vernetzt mit Jesus wird Vieles möglich!


Anschließend konnte die Minis bei zahlreichen Stationen und Workshops Neues ausprobieren, spielen, kreativ sein. Für Spaß, Bewegung und gute Stimmung war den ganzen Nachmittag über gesorgt.

Gegen 16 Uhr endete der Minitag. Mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck traten unsere Minis die Heimreise an. Es war ein gelungener Tag, der allen viel Freude bereitet hat.

Barbara Gruber

Pfarrer Michael feierte am Mittwoch, 27. Mai 2026 seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde zum Morgenlob eingeladen. Schon um 6.30 Uhr ging es bei der Kirche in Breitenwaida los. Der Fussmarsch führte uns Richtung Pankraz zum Löschl Marterl.

Oben angekommen gab es einen guten Blick über die Göllersbachpfarren.

Das Morgenlob wurde für das Geburtstagskind gestaltet. Beim Abschlussgebet und Segen waren alle eingeladen, ihre Hände über Pfarrer Michael zu halten.

Im Anschluss wurde im Pfarrhof Breitenwaida zum Frühstück geladen und gemeinsam weitergefeiert.

Pfarrer Michael bekam als Geburtstagsgeschenk neue Wanderstöcke und „seine 65er Torte“.

Auch unser Pastoralassistent Darko Trabauer feiert einen halbrunden Geburtstag. Nächste Woche darf er seinen 55er begrüßen. Aus diesem Anlass wurde auch ihm gratuliert.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Am Muttertag wurde wieder zu einer Maiandacht bei der Bildeiche im Raschalaer Wald eingeladen und viele sind der Einaldung gefolgt.

Vielen Dank an alle, die organisatorisch mitgeholfen haben!

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Auch heuer machten sich Mitglieder der Pfarren Bergau, Göllersdorf und Großstelzendorf zu Fuß auf den Weg nach Klein Maria Dreieichen.

Dort angekommen wurde eine feierliche Maiandacht mit Dechant Dr. Michael Wagner und Pater Stephan Schnitzer gefeiert. Die Gastpredigt wurde von Stadtpfarrer Eduard Schipfer gehalten. Dazu war das ganze Dekanat und darüber hinaus eingeladen.

Es ist schön, wenn eine Tradition aufrecht erhalten bleibt und dadurch Gemeinschaft erlebt wird.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

In der Pfarrkirche Breitenwaida stehen einige Grundreinigungs- und Sanierungsarbeiten an.
Die Reinigungsarbeiten sind bereits abgeschlossen. Wir freuen uns über das gepflegte Erscheinungsbild in und um die Pfarrkirche.

Der Altarraum „strahlt“ bereits heller – die alten Scheinwerfer wurden abmontiert und durch ein Schienensystem mit Scheinwerfern ersetzt. Die Beleuchtung des Marienaltars wird nach Beendigung der Reparaturarbeit montiert.

Danke an Heinz Kradjel und seine Helfer für die Organisation und Durchführung dieser Arbeiten.

Die Eingangstüre der Kirche und auch die Sakristeitür wurden saniert und bei der Marienkapelle in der Quergasse wurden die Risse saniert und die Kapelle frisch gestrichen.

DANKE allen ehrenamtlichen Helfern für das Engagement

in unserer Pfarre.

Fotos Privat

Fest der Stimmen in der Pfarrkirche Göllersdorf – wurde zum Ohrwurm

Zum 3.Mal schon fand das „Fest der Stimmen“ statt, das Chöretreffen der Göllersbachpfarren. „In unserer Zeit ist Miteinandersingen ein Signal für Gemeinschaft und gegen Spaltung“ so führte Dominik Sommerer pointiert in das Konzert ein, unter seiner Leitung erklangen am Schluss mehr als 110 Stimmen. 7 Chöre waren der Einladung gefolgt, die Chöre der MMS Göllersdorf, der Volksschulen Breitenwaida und Göllersdorf, die Sonnberger Klangwellen, der Breitenwaidinger Kirchenchor, der Soundhaufn und der Martinschor aus Göllersdorf. Es war buntgefächertes Programm mit Kanons, Gospelliedern, Schubert, Volksliedern bis zu geistlichen Gesängen. Krönender Abschluss bildeten „Little shine of mine“ und „An irish blessing“ des großen Abschlusschores –  und dann zum Schmunzeln die Zugabe vom Ohrwurm… Danke allen Beteiligten!

Das Programm und die Mitwirkenden

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Text: Dr. Michael Wagner

Wie jedes Jahr gestalteten einzelne Pfarrmitglieder oder Gruppierungen die jeweiligen Osterkerzen der Pfarren.

Der „Auferstandene“ der Pfarre Bergau wurde heuer besonders in Licht gerückt und der „Auferstandene“ der Pfarre Breitenwaida glänzt nach seiner Renovierung wieder vollständig.

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Am letzten Sonntag wurden in Breitenwaida die diesjährigen Firmlinge vorgestellt. Das sind Lorenz Aichmann, Ralf Eckhardt, Elena Gruber, Viktoria Heil, Maximilian Kandler, Kathrine Lax, Fabian Mekyna, Lukas und Tobias Riederer, Maximiliam Schidl und Patricia Swatek.

Nachdem sich die Firmgruppe bei ihrem Besuch beim Firmspender Abt Thomas Renner in Stift Altenburg mit dem Thema Liebe in der Bibel auseinandergesetzt hat und es gerade jetzt in der Welt diese verbindende Liebe braucht, trägt die diesjährige Firmung das Motto „Love can build a bridge“. Wenn etwas tiefe Gräben überwinden kann, dann die Liebe.“

Eric Weinberger

Nach dem Gottesdienst wurde zum Fastensuppe essen eingeladen.

Fotos: H. Kradjel

Am 21. März 2026 fand im Pfarrheim Breitenwaida das erste Hauskonzert mit dem Volksmusikensemble Saitenwind statt.

Die fünf Musiker:innen Adriana und Moritz – Violine, Katrin – Klarinette, Maria – Gitarre und David – E-Bass präsentierten zahlreiche Werke aus Klezmer- und Schrammelmusik und sorgten damit für einen stimmig musikalischen Abend. In der Pause und im Anschluss war Zeit für ein gemütliches Beisammensein.

„Wir spielen schon seit vielen Jahren gemeinsam und haben sehr viel Spaß daran. Aber noch viel mehr Freude macht es, diese Musik, die uns so fasziniert, mit dem Publikum zu teilen!“(Saitenwind)

In diesem Sinne bedankt sich das Ensemble bei den so zahlreich erschienenen Gästen, ist sich sicher, dass das nicht das letzte Konzert im Pfarrheim Breitenwaida gewesen ist und freut sich bereits auf ein nächstes Zusamentreffen.

Moritz Weinberger

Fotos: H. Kradjel

Die berührenden Mundart-Texte von Rudi Weiß, die ausdrucksstarken Bilder von Christine Eigner und die einfühlsamen Melodien des Chores „Soundhaufen“ machten die 15 Stationen des Kreuzweges zu einer besonderen Haltestelle auf dem Weg nach Ostern.

Schön, dass so viele den Weg in die Pfarrkirche Großstelzendorf gefunden haben und sich berühren ließen und DANKE allen Mitwirkenden!

Text: Hermi Scharinger

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt