Da es heuer nicht möglich ist, wie in den vergangenen Jahren den Müttern und Großmüttern zum Muttertag in der Göllersdorfer Pfarrkirche einen persönlichen Blumengruß zu überbringen, hat die Querflötenklasse Elisabeth Neuteufel der Walter-Lehner-Musikschule einen musikalischen Beitrag gestaltet.

Musikalischer Gruß nicht mehr Online!

Text und Fotos zur Verfügung gestellt!

Wenn etwas wichtig ist, soll man es wiederholen. Ein alter Brauch empfiehlt die sogenannten Gebets – Novenen: neun Tage hindurch betet man in einem besonderen Anliegen. Beten wir jeden Tag um den Heiligen Geist!

Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten haben die Apostel und Maria um die Gabe des Heiligen Geistes gebetet. Wir laden ein, diese Anregung auch für uns aufzugreifen: 9 Tage jeden Tag um den Heiligen Geist bitten, für unsere Kirche, für unsere Pfarren, für die Familien, für die Menschen in Coronazeiten!

Pfingstsequenz

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Weh‘n
kann im Menschen nichts besteh‘n,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit besteh‘n,
deines Heils Vollendung seh‘n
und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

Pfingstsequenz, um 1200, zugeschrieben Stephan Langton, Erzbischof von Canterbury, Übertragung von Maria Luise Thurmair und Markus Jenny 1971

Am 1. Mai feierten die Freiwillige Feuerwehren Breitenwaida, Kleedorf und Puch in der Pfarrkirche die Florianimesse mit der Neuaufnahme von jungen Menschen und der Angelobung von Feuerwehrmitgliedern.
Zusammenarbeit, Zusammenhalt, sich aufeinander verlassen können, für andere wie selbstverständlich da zu sein – das sind Werte unserer Feuerwehren.

All das wird uns allen aber auch in der Bibel ans Herz gelegt:

„Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.
In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!
Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!
Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen.“

                                                                                                          (Brief an die Kolosser)

„Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.“ 

(Matthäusevangelium)

Text: Helga Kradjel Fotos: Heinrich Kradjel

Hier geht es zur Seite der FF Breitenwaida

Orgelbauer Wolfgang Karner montiert gerade die Orgel. Am 6. Juni 2021 um 15.30 Uhr soll die feierliche Segnung stattfinden.

Wir bitten Sie weiterhin um Ihre Unterstützung.

Fotos: Privataufnahmen

Vielleicht haben Sie in den Medien von den „Wollweibern“ im Wienerwald gehört, die mittlerweile fast 150 Mitglieder zählen. Diese häkeln Patchwork-Decken für Bedürftige.
Nach einem Bericht auf Radio NÖ und im ORF hat sich die Zahl der UnterstützerInnen vervierfacht.
Decken aus Wollfleckerl wurden schon vor einigen Jahren unter der Anleitung von Frau Gertrude Haftner in der Pfarre Göllersdorf gestrickt. Dreizehn Frauen fertigten ab Spätherbst und im Winter fünfzehn Decken an. Die Anregung dazu kam von unserem Pastoralassistenten Darko Trabauer.
„Gemeinsam etwas tun im Lockdown“, das war das Motto.
Gestrickte Fleckerl bzw. einzelne Bahnen wurden zu Decken zusammengenäht und die Werke wurden nach dem Frauengottesdienst präsentiert.
Steffi Hinterberger betreute und motovierte die Gruppe. Wollspenden kamen von den Strickerinnen direkt oder auch regelmäßig von Frauen der Pfarre in einen Korb im Kirchenvorraum, sodass immer für Nachschub gesorgt war. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und besonders an die Strickerinnen.

Gemeinsam wird noch entschieden, wer die Decken erhalten soll. Vorschläge gibt es bereits – z.B. Concordia, Frauenhaus oder ……
Haben Sie eine gute Idee, dann geben Sie diese an Steffi Hinterberger weiter. Auch wenn Sie sich als Strickerin beteiligen wollen, sind Sie herzlich willkommen.

Text: B. Pfeifer, Bild: Pfarre

Am Sonntag, 18.4.2021 feierten wir gemeinsam mit unseren 18 Firmlingen die Firmvorstellmesse in der Pfarrkirche Göllersdorf.
Heuer gibt es zwei Firmgruppen in Göllersdorf.
Bauer Niklas, Haneder Patrick, Höllmüller Lukas, Mitterer Elisabeth, Pfannhauser Jakob, Scharinger Marlene, Stockinger Florian, Wunsch Annalena und Kronberger Katharina werden von Pfarrer Michael Wagner und Sarah Geyer begleitet.
Rafael Scharinger und Nicki Grafinger begleiten Aguiari Vanessa, Baumgartner Leonie, Bouchal Georg, Brunner Carina, Ebner Julia, Koran Marina, Klampfer Manuel, Smejkal Lukas und Glavas Tea.

Unser Motto lautet – „Wir sitzen alle im selben Boot“ – passend zu dieser ganz besonderen Zeit .
In unserem Boot (siehe Foto) ist Jesus mit uns unterwegs!

Leider konnten wir coronabedingt noch keine einzige Firmstunde mit persönlichem Treffen durchführen.
Wir sind aber regelmäßig per MS-Teams in unseren Firmgruppen miteinander verbunden.

Die Heilige Messe heute wollen wir als Zeichen verstehen, wie wichtig es ist, füreinander – besonders für alle Firmlinge und ihre Familien – zu beten!
Pfarrer Michael Wagner hat in seiner Predigt bekräftigt, dass es richtig ist, die Freude und Kraft, die vom Auferstandenen uns geschenkt wird, an alle anderen weiterzugeben.
Die Begegnung mit Jesus in der Heiligen Messe wird uns dazu befähigen.
Mit offenen Herzen ist es möglich, von Gott berührt zu werden, um neuen Mut und neue Kraft für unseren Lebensweg zu schöpfen.

Text: Nicki Grafinger, Foto: Marianne Bouchal

Ostersonntag ist nicht am Ostersonntag,
es kann jeder Tag sein, dein Ostersonntag.
Am Montag, Dienstag oder auch Freitag;
Immer dann, wenn das Leben siegt.

Wenn sich die Hand,
die du so lange gewartet,
dir entgegenstreckt zur Versöhnung,
zum Neubeginn,
wenn du selbst einen neuen Anfang wagst,

wenn du in seiner Kraft
plötzlich Mauern überspringst,
als ob sie nicht mehr wären,
wenn du eine neue Geste der Hoffnung findest,
ein neues Wort, das vom Leben singt.

Christl Fink

Foto: Eric

Sieben Jugendliche werden am 5. Juni in Göllersdorf das Sakrament der Firmung empfangen – Elisa Danich, Marion Gruber, Lorena Kaiser, Marlene Swatek, Anna Carolina und Gloria Wiesböck, und der einzige Bursche  Julian Strobl. Am Weißen Sonntag stellten sie sich in der Hl. Messe der Pfarre vor.

Betreut werden sie von Sophie Messinger und Eric Weinberger.

Eric berichtete, dass die Vorbereitung wegen Corona nur online stattfinden kann, Neuland und eine große Herausforderung ist. Dadurch sei es viel schwieriger, persönliche Erfahrungen, Eindrücke und die Zusammengehörigkeit einer Gruppe, zu erleben.

Neben den religiösen sind auch die persönlichen Themen ein bedeutender Teil der Firmarbeit mit  den Jugendlichen.

Besonders wichtig ist für sie die Familie, die in der gegenwärtigen Situation Sicherheit und Halt gibt.
Gefolgt von Freunden und Schule, sowie die Hoffnung, bald wieder ganz normal leben zu können. Einige haben für die weitere Ausbildung und Zukunft schon konkrete Pläne – Tierärztin, Innenarchitektin….

Wir wünschen diesen jungen Menschen, dass sie sich immer begleitet wissen vom Geist Gottes und ihre Träume und Hoffnungen sich erfüllen mögen.

Text und Fotos: Heinrich Kradjel

Gerade in schweren Zeiten sind Lachen und Humor Kraftquellen für unser Leben. Witze zu reißen über eine Situation, die alles andere als witzig ist, schafft Distanz zu eben dieser Situation. Humor macht die Wirklichkeit erträglicher und lädt ein das Leben nicht nur aus leidender Perspektive zu betrachten. Nach Meister Eckhart ist alles aus dem Lachen Gottes entstanden. Lachen ist angeboren und deshalb ein Gottesgeschenk, das wir immer mithaben und des Öfteren auspacken dürfen.

Text und Fotos: Franz Amon