„So habe ich noch nie einen Palmsonntag gefeiert – und Sie wohl auch nicht.“

Auch wenn viel vom Gewohnten, wie Ostern sonst gefeiert wird, heuer nicht möglich ist,
bleibe das Wesentliche doch präsent:
das Vertrauen, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Worte von Kardinal Schönborn bei der Eröffnung des Palmsonntagsgottesdienstes im Stephansdom.

Zum Beginn der Karwoche wurde der Palmsonntagsgottesdienst für alle Pfarren in Bergau gefeiert.

Die Gläubigen aus Bergau und Porrau brachten ihre Palmzweige und Palmbuschen in die Pfarrkirche.
Als lieben Gruß der Pfarre wurden gesegnete Palmzweige an alle Häuser verteilt.
In  Obergrub wurden die Palmzweige zur Kapelle gebracht, wo sie von Kaplan Clement gesegnet wurden.

Anschließend wurden in allen unseren Pfarrkirchen die dort hingebrachten Palmbuschen von unserem Herrn Pfarrer oder von Kaplan Clement gesegnet.

Die Sonnberger schmückten vor der Aufbahrungshalle einen Altar, wohin die Palmbuschen für die Segnung gebracht wurden. Auch stellte die Pfarre, für jene die selbst keine Palmzweige hatten, welche zur Verfügung. Das Angebot wurde von der Pfarrgemeinde sehr gut angenommen.

Ähnlich war es auch in Breitenwaida. Hier wurden die Palmbuschen in der Kirche vor den Altar gelegt und für alle, die keine hatten, wurden auch hier welche bereitgestellt.

In Großstelzendorf konnte Corona die fleißigen Frauen nicht daran hindern, Palmbuschen für die ganze Pfarre zu binden. Dieses Mal leider nicht in Gesellschaft, sondern jeder für sich allein. Gegen eine freie Spende stehen die Palmbuschen in der Kirche auch weiterhin allen Gläubigen zur Verfügung!
Die Spenden kommen der Orgelrenovierung zugute.
Ungewöhnlich war auch die Messfeier am Vorabend des Palmsonntag.
Viele sehnen sich bereits danach, dass Gottesdienste wieder ganz normal stattfinden können.“

Text: Waltraud Hogl, Thomas Binder, Doris Schnöpf, Heinrich Kradjel
Fotos: aus den Pfarren zur Verfügung gestellt

In der Fastenzeit geht es um mehr Leben, in uns, mit den anderen und mit Gott. Deshalb stellen wir uns auch der Sünde, dem Fehlerhaften und Zerstörerischen in unserem Leben. Heuer ist eine persönliche Beichte schwierig, auch der Bußgottesdienst findet nicht gemeinsam statt. Gleichzeitig merken viele, dass Ungewissheit, größere Nähe oder auch Einsamkeit anfälliger macht für schlechte Gedanken, Worte und Werke. Außerdem kommen grundsätzliche Fragen ins Bewusstsein, die sonst versteckt sind: was will ich mit meinem Leben bewirken, welche Menschen sind mir wichtig, für wen bin ich da?

Jesus sagt: Die Wahrheit wird euch frei machen!! Schauen wir ehrlich hin.

Nehmen wir uns Zeit dafür – vor Gottes Angesicht:

Zu Hause in einer stillen Zeit, oder bei einem Spaziergang alleine oder bei einem Besuch in der Kirche!

Vielleicht steigen von selbst Begegnungen, Ereignisse, Menschen auf, denen wir etwas oder uns selbst schuldig geblieben sind. Vielleicht steigt eine Sehnsucht auf, die uns auf Gott verweist.

Oder machen Sie „Frühjahrsputz für die Seele“ vor Gottes liebendem Angesicht, und schauen sie über ihr ganzes Leben, sozusagen auch hinter die Kästen und Betten, wo sich der Lurch angelegt hat, in den Keller, wo die aufgeschobenen Dinge warten.

Kommen Sie mit ihren Sünden, den Fehlern und dem Schmerzlichen in die Kirche und beten Sie vor dem Kreuz um Vergebung und Neubeginn !

Impulse für eine Lebensmeditation

aus dem Sonntagsblatt für die Steiermark 29.3.2020


» Gebet zu Beginn


Gott,
du bist mir jetzt ganz nahe.
Ich bin bereit,
mit dir gemeinsam
auf mein Leben zu schauen.
Schenk mir Dankbarkeit
für deine Geschenke in meinem Leben.
Schenke mir Offenheit für das,
was du mir jetzt zeigen möchtest.
Zeig mir das, was mich hindert,
wirklich lebendig – ja glücklich zu sein.
Zeig mir, was ich loslassen muss,
um das Leben in Fülle
entgegennehmen zu können,
das du mir versprichst.
Schenke mir jetzt ein offenes Herz.
Ich vertraue dir.

Berufung
Welche Talente habe ich?
Was kann ich gut, und wo kann ich meine Fähigkeiten einsetzen?
Welchen Stellenwert hat Arbeit – ob zu Hause oder im außerhäuslichen Beruf – in meinem Leben?
Erfüllt sie mich – was fehlt mir dabei?
Was kann ich daran zum Guten ändern?
Mit wem könnte ich einmal ein klärendes Gespräch führen?
Wofür bin ich in meinem Beruf/meiner Arbeit zu Hause dankbar?
Welches Talent will in mir lebendiger werden?

Partnerschaft
Wer ist mein/e Partner/in für mich?
Wie kann ich unsere Beziehung beschreiben?
Wo spüre ich seine/ihre Liebe und Zärtlichkeit?
Gelingt uns gegenseitige Wertschätzung auch im alltäglichen Trott?
Was bedeutet für mich Liebe, Treue, Vertrauen – haben wir davon ein gemeinsames Verständnis, und gelingt es uns, darüber zu reden?
Kann ich verzeihen?
Was möchte ich mit meiner Partnerin/meinem Partner schon lange einmal besprechen oder erleben?

Beziehungen
Welcher Mensch bedeutet mir besonders viel in meinem Leben?
Was schätze ich an ihm/ihr?
Wie drücke ich meine Freundschaft, meine Wertschätzung aus?
Wie viel Nähe und wie viel Freiheit brauche ich in Beziehungen?
Ist meine Kommunikation klar?
Wo habe ich jemanden enttäuscht?

Kinder
Mit welchem Blick schaue ich auf meine Kinder? Ist es der Blick des Stolzes, der Blick der Liebe, der Blick der Leistung, der Blick des Zutrauens?
Was möchte ich meinen Kindern im Leben mitgeben?
Was brauchen sie gerade jetzt von mir, und was kann ich ihnen geben?
Worum bitte ich Gott für sie?

Eltern
Wofür bin ich meinen Eltern dankbar?
Was war und ist in meinem Leben ihr großes Geschenk an mich?
Womit hadere ich, wenn ich an meinen Vater, an meine Mutter denke?
Worüber möchte ich mit ihnen gerne reden, was würde ich gerne fragen und besser verstehen?
Wo braucht es einen Neubeginn und Versöhnung?

Ich
Wie geht es mir mit mir selber? Welche Sehnsüchte und welche Enttäuschungen prägen mein Leben?
Kann ich genießen und auch manchmal aus dem Hochleistungsmodus aussteigen?
Was tut mir gut, was hilft mir, ruhig zu werden?
Was bereitet mir wirklich Freude?
Womit hadere ich, und was in mir braucht Heilung und Vergebung?
Was bin ich bereit, von mir selber in eine Gemeinschaft einzubringen?

Umwelt
Worüber kann ich mich in der Natur so richtig freuen?
Nehme ich mich mit meinem Leben als Teil eines größeren Ganzen wahr?
Kann ich zuversichtlich an der Umgestaltung unseres Lebensstils in Richtung mehr Klimafreundlichkeit mitarbeiten?
Was fällt mir dabei schwer?
Wo möchte ich meinen persönlichen Akzent setzen?

Prioritäten
Wenn ich auf meinen Tagesablauf schaue: Wofür verwende ich wie viel Zeit? Würde ich mir eine To-do-Liste schreiben, was wäre ganz oben, was ganz unten?
Welche Prioritäten lassen sich daran erkennen?
Was macht mein Leben fruchtbar, und wo geht es hingegen „nur“ um Leistung?
Ist das Ergebnis so, wie ich es mir wünsche, oder muss ich etwas umschichten?
Wer oder was kann mir dabei helfen?

Gottesbeziehung
Was gibt meinem Leben wirklich Sinn und Halt?
An wen oder was glaube ich eigentlich?
Gibt es diesen Gott für mich, der mich kennt, liebt und persönlich beim Namen nennt?
Mit wem kann ich über meinen Glauben reden?
Spüre ich eine Sehnsucht, glauben zu können?
Was möchte ich Gott gerade jetzt in dieser schweren Zeit fragen?
Wofür möchte ich ihm von Herzen danken?

» Gebet zum Abschluss


Schöpferische Geisteskraft,
du belebst und verbindest mich
mit allem, was ist.
Erneuere und heile meine Beziehungen
zu allen Menschen
in meinem nahen und weiteren Umfeld.
Schenke Einsicht, Frieden
und Versöhnung
in allen unklaren Situationen
meines Lebens.
Jesus Christus,

Wenn wir in der Kirche wegen der Coronakrise nicht mehr Gottesdienst feiern können, eine Einladung: Knüpfen wir ein Netz: Wir setzen mit www.netzwerk-gottesdienst.at ein Zeichen der Verbundenheit in schweren Zeiten.

Wir laden alle ein, von zu Hause aus ein Gottesdienst-Netzwerk zu knüpfen, von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung, das uns mit Gott und untereinander verbunden hält.

Unter www.netzwerk-gottesdienst.at wird eine einfacher Gottesdienst angeboten, mit der man alleine oder im kleinsten Kreis angeleitet wird, zu Hause zu beten und zu feiern.

Für den Palmsonntag können Sie das Feierheft herunterladen ebenso für Familien mit Kindern.

Die Passion für Palmsonntag finden Sie zum Lesen mit verteilten Rollen finden Sie ebfalls unter

dem Link Netzwerkgottesdienst der immer aktualisiert wid.

Gebetsnetzwerk sichtbar machen

Eine brennende Kerze im Fenster signalisiert den anderen Menschen, dass in diesem Haus gerade ein Gottesdienst gefeiert wird. Auf diese Weise soll eine Verbundenheit unter den Gläubigen entstehen, die Trost und Hoffnung spendet und Licht in die Welt bringt, auch den Menschen, die nicht Teil der Kirche sind.

Wir wollen dem negativen Bild der Absage praktisch aller liturgischen Versammlungen an einem Ort ein positives Bild der Kirche, die im Beten und Feiern vernetzt ist und bleibt, entgegensetzen. Bitte unterstützen sie uns mit Ihren Ideen und nutzen sie das Bild der „Netzwerk-Gottesdienste“ um es in Ihrer Gemeinde zu konkretisieren. Die Idee wächst durch Ihre Ideen und Ihre Initiativen.

Link zu Gottesdienste im Ferseher oder Radio

Weg nach Emmaus im Gespräch mit Jesus – Den Schatz der Taufe heben

 „Kamen Worte von dir, verschlang ich sie!“ Jer 15,16 Wieder lädt uns die Fastenzeit ein, jeden Tag ein Wort aus der Bibellesung vom Sonntag herzunehmen und 5 Minuten mich davon ansprechen lassen, als wäre es ein Wort, das Jesus mir persönlich sagt. Welche Gedanken und Regungen kommen in mir selber hoch? Was sagt Er mir?

1. Woche | Versuchung

Der Versucher will Jesus – und uns – Zweifel ins Herz legen: „Wenn du Gottes Kind bist, dann beweise es mir!“ Jesus sagt: „Lass dich nicht verwirren: Gott gibt die Spielregeln – nur ihm sollst du dienen, vertrau auf ihn!“ nach Mt 4,10 Nicht mit Geld, nicht mit Macht, nicht mit Leistung findest du Erfüllung, sondern wenn du in Einheit mit Gott wirkst! Jesus ist der österliche Sieger, der den Versuchungen des Bösen standhält: Christen werden dabei an die Gesinnung der Echtheit erinnert, aus dem unerschütterlichen Vertrauen, Gotteskind zu sein.

2. Woche | Loslassen

„Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde… Ein Segen sollst du sein.“ Gen 12,1f
Es gibt Denkmuster aus Heimat, Gesellschaft, Familie, die mich prägen und von denen ich mich lösen muss, wenn ich mein Potential, das Gott in mich gelegt hat, ausschöpfen will. Auch du kannst ein Segen sein! Die Verklärung Jesu – seit Christus liegt über jedem Leben, auch über jeder Leidensgeschichte der Glanz der Hoffnung.

3. Woche | zur Quelle werden

Jesus sagt zur durstigen Frau am Brunnen: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ Joh 4,13f
Ein Gespräch am Brunnen, an einem Ort, wo Menschen Kraft schöpfen – wo sind solche Orte und Zeiten? Das Wasser, das Jesus gibt: Selbsterkenntnis, Angenommen-sein, Sein-dürfen, Gebraucht-werden – wer davon trinkt, wird zur Quelle.

4. Woche | neu Sehen

Jesus sagt: „Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden.“ Joh 9,39
Wenn Jesus aufrichtet und die blinden Augen des Herzens öffnet, gibt es ein Sehen mit neuen Augen, ein Sehen mit Osteraugen. Manchmal gibt es ein Sehen, das blind ist – für das Gute, die Liebe, das Schöne. Wo bin ich blind, wo verstellt mir mein „Schein-Wissen“ den Blick?

5. Woche | aufstehen

Jesus ruft: „Lazarus, komm heraus!“ Und zu den anderen sagt er: „Löst ihm die Binden!“ Joh 11,43 Wo geht an mich der Ruf: „NN, komm heraus!“ – aus deiner Totenstarre, aus deiner Enge, Unverbindlichkeit, deinem Ego-Ich, dem Gefangensein in deinen Besitztümern, die eigentlich dich besitzen, … Und wo höre ich den Ruf: „Hilf dem Erstarrten aus seinen Fesseln!“

Palmsonntag | gehorchen

„Jesus schickte zwei Jünger voraus“, um die Eselin zu holen. Als Grund gibt er nur an: „Der Herr braucht sie!“ Mt 22,3 Die Jünger verstehen Jesus nicht, Jesus erklärt nicht. Sie führen trotzdem seine Aufträge aus – im Vertrauen. Manchmal muss man sich auf Dinge und Aufgaben einlassen, von denen man noch nicht weiß, wozu sie gut sind. Sicher ist: „Der Herr braucht auch dich!“

Ostern | Auferstehung

Der Engel am Grab sagt den Frauen: „Sagt den Jüngern: Jesus ist von den Toten auferstanden, er geht euch voraus nach Galiläa!“ Mt 28,7
Die Frauen erkennen den Auferstandenen in dem Moment, in dem sie sich auf den Weg machen, der ihnen gesagt wurde. Galiläa, der Ort wo man dem Lebendigen begegnet, ist der Alltag, die normale Umgebung, die Kirche, dort, wo man Liebe wagt.

Text: aus dem Pfarrblatt
Skizze: Hermi Scharinger, Foto: Heinrich Kradjel

Liebe Bibelinteressierte!

Aufgrund des neuartigen Coronavirus (nähere Infos hier) sind wir als Gesellschaft aufgerufen, solidarisch zu sein und auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens zu verzichten. Dazu gehören auch die Feier des Gottesdienstes am Sonntag.

Gerade in schwierigen Zeiten werden wir uns aber bewusst, dass wir Gottes Wort brauchen und daraus Hoffnung und Zuversicht schöpfen können.

Das Bibelwerk Linz stellt als besonderes Service die biblischen Sonntagsblätter kostenlos als Download zur Verfügung. Wir möchten einladen, sie als Hilfe zu nehmen, um im Kreis der Hausgemeinschaft und Familie das Wort Gottes in die Mitte zu stellen.

Damit sind wir in der Tradition der ersten Christinnen und Christen, die sich in den Wohnhäusern getroffen haben und dort gemeinsam gebetet, erzählt und Mahl gehalten haben.

Hier finden Sie die Möglichkeit zum Download der Sonntagsblätter:

Hinweisen möchten wir auch auf die Vorschläge des Liturgiereferats der Diözese Linz für das Gebet zu Hause

Gebet in der Corona-Krise

Herr, Du Gott des Lebens,
betroffen von der Corona-Epidemie kommen wir zu Dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist
und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.
Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.
Dankbar beten wir für alle, die mit ihren vielfältigen Diensten
die Versorgung und Sicherheit unseres Landes aufrechterhalten.
Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Besonders denken wir an Personen und Orte, die unter Quarantäne stehen,
und an alle, die sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.
Heiliger Geist tröste die alten und pflegebedürftigen Menschen,
berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,
dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

Von ganzem Herzen bitten wir, dass die medizinischen Einrichtungen
auch weiterhin den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.
Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt
und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.
Sehnsuchtsvoll bitten wir um eine weltweite Eindämmung der Krankheit.

Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.
Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Wir sind sterbliche Wesen und müssen unsere Grenzen akzeptieren.
Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.
Gemeinsam und im Vertrauen auf Deine Hilfe werden wir die Krise bestehen.
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,
Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht
und macht uns offen füreinander – aufmerksam und achtsam.
Dein Herz ist gütig und demütig, eine erfrischende Quelle des Friedens.
Jesus, wir vertrauen auf Dich!
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,
Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns!
Amen.

Gebet von Bischof Hermann Glettler, Diözese Innsbruck

Mit freundlicher Genehmigung der Diöezese Innsbruck.

Katholische Gottesdienste live     

Die Links zu den Sendern finden Sie unter

https://www.netzwerk-gottesdienst.at/pages/inst/999999991/gottesdienstuebertragunge

Für Kinder

Für Kinder auf Videosequenzen die Bibel erzählt: https://www.katholisch.de/video/serien/die-bibel-einfach-erzaehlt

Cäcilia die Kirchenmaus: https://www.youtube.com/channel/UC3Ezvq_8niF6rHbc5F0sZQQ

Fernsehen: aus dem Stephansdom

Palmsonntag 9:30 Uhr ORF II
Gründonnerstag 18:15 Uhr ORF III
Karfreitag 19:15 Uhr ORF III
Osternacht 20:15 Uhr ORF III
Ostersonntag 10:30 Uhr ORF II

Radio

Video/Internetstreaming:

Heilige  Messen aus internationalen Wallfahrtsorten

zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ordnet der Erzbischof von Wien für seine Diözese Folgendes an:

  • Versammlungen aller Art (in geschlossenen Räumen und im Freien) bedeuten ein hohes Übertragungsrisiko und sind bis auf weiteres abzusagen.
  • Gottesdienste finden daher ab Montag, 16.3.2020 ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Doch die Kirche hört nicht auf zu beten und Eucharistie zu feiern. Die Priester sind aufgerufen, die Eucharistie weiterhin für die Gemeinde und für die Welt zu feiern. Die Gläubigen sind eingeladen, über Medien teilzunehmen (Radio, Fernsehen, Onlinestream,..) und sich im Gebet zuhause anzuschließen.
  • Sämtliche aufschiebbare Feiern (Taufen, Hochzeiten, etc.) sind zu verschieben.
  • Begräbnisse sollen im kleinsten Rahmen und nur am Grab, bzw. außerhalb des Kirchenraumes stattfinden. Das Requiem, bzw. andere liturgische Feiern im Zuge des Begräbnisses, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
  • Weitere Versammlungen (Gruppenstunden, Sitzungen, Sakramentenvorbereitungen, Bibelkreise, Gebetsrunden, Exerzitien,..) sind abzusagen.
  • Kirchen sind zum persönlichen Gebet tagsüber offen zu halten.

Diese Anweisungen sind den Gläubigen verpflichtend am kommenden Sonntag im Gottesdienst, durch Aushang im Schaukasten und über die pfarrlichen Medien mitzuteilen.

Wir empfehlen:

  • Für die Seelsorge in Krisenzeiten Telefondienste in den Pfarren einzurichten, auch die Möglichkeiten der sozialen Medien auszuschöpfen, um mit der Gemeinde in Kontakt zu bleiben. Der Parteinenverkehr in Pfarrkanzleien sollte sich nach Möglichkeit auf Telefonate und Emailverkehr beschränken.
  • In der Pfarre einen kleinen Krisenstab zur Umsetzung der Anordnungen einzurichten (Ausnahme zur oben genannten Absage von Sitzungen).
  • Die bekannten Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.
  • Familienfeiern zu verschieben, da sie ein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellen.

Hilfestellungen finden sich unter https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/kircheundcorona (wird laufend ergänzt). In Arbeit ist eine Handreichung zum Thema „zuhause feiern und beten“ und Behelfe der Pfarrcaritas, Hilfen zur Handhabung von social media von Pfarren u.a. Für ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen der EDW steht eine Hotline zur Verfügung: 0676 610 52 52, bzw. corona@edw.or.at (von Montag bis Freitag, 09:00 Uhr – 16:30 Uhr erreichbar).

Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky besuchte im Rahmen der bischöflichen Visitation auch die Pfarre Sonnberg.

Bereits am Freitag, dem 14. Februar fand um 15,45 Uhr eine Andacht in der Kapelle Wolfsbrunn statt und die Wolfsbrunner hatten anschließend die Möglichkeit mit dem Herrn Weihbischof im Gemeindehaus zu sprechen.

Am Sonntag, dem 23. Februar waren dann alle zum Visitationsgottesdienst um 9,45 Uhr in die Pfarrkirche zu einer Familienmesse geladen. Unsere beiden Erstkommunionkinder, Bürgermeister Ing. Alfred Babinsky und die Stellvertretende Vorsitzende des PGR. Gertrude Sedlaczek begrüßten den Herrn Weihbischof. Die Heilige Messe wurde von einer Musikgruppe um Kapellmeister Mag. Dominik Sommerer und einem gemischten Chor musikalisch sehr schwungvoll gestaltet.

Anschließend gab es die Möglichkeit beim Pfarrkaffee mit dem Herrn Weihbischof ins Gespräch zu kommen und es wurde ausgiebig davon Gebrauch gemacht.

Um 12,30 traf man sich dann bei der Kapelle in Dietersdorf und nach einer kurzen Andacht segnete Weihbischof DI Mag, Stephan Turnovszky das neue Kapellendach und im Innenraum das restaurierte Kreuz und die Muttergottesstatue. Der Weihbischof dankte der Stadtgemeinde Hollabrunn für die neue Eindeckung des Kapellendaches und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Kapelle auch mit Leben erfüllt ist. Er lobte ausdrücklich den guten Zustand der kirchlichen Gebäude der Pfarre.

Im Gemeindehaus von Dietersdorf wurde dann zum Mittagstisch geladen und die Visitation fand hier ihren gemütlichen Ausklang.

Text: Franz Amon // Fotos: Erich Filip, Jakob Raffel, Erich Brechelmacher

Nach der heiligen Messe am 12.02., welche Kaplan Clement Zohagnan mit den Senioren feierte, war zur Faschingsrunde im Pfarrheim eingeladen.

Mehrere Senioren waren mit „Hüten“ und diversen „Halskrausen“ faschingsmäßig zu diesem Treffen gekommen. Auch das Betreuungsteam war der Zeit entsprechend in dieser Runde verkleidet. Franz Amon und Gerti Sedlaczek hatten Witze und lustige Gedichte zu Gehör gebracht. Es wurde viel gelacht und die Stimmung war sehr gut. Nach der Kaffeejause gab es noch Aufstrichbrote.

So wie jeden Monat wurden auch den Geburtstagskindern gratuliert. Als Valentinsgeschenk bekamen die Frauen kleine Primeln überreicht.

Fotos: Franz Amon // Text: Gerti Sedlaczek