+ Mindestabstand von einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Wir bitten, diese Abstände gut einzuhalten und bei der Wahl des Sitzplatzes darauf zu achten.

+ Mund-Nasen-Schutz braucht nur beim Hinein- und Hinausgehen getragen werden, jedoch nicht, sobald sich die Personen auf ihren Sitzplätzen oder gekennzeichneten Plätzen aufhalten.

+ Beim Eingang der Kirche ist Desinfektionsmittel bereitzustellen

+ Beim Empfang der Kommunion ist der 1m – Abstand einzuhalten, der Dialog: „Der Leib Christi – Amen!“ wird gemeinsam nach dem Lamm Gottes gesprochen, Kommunionspender müssen die Hände desinfizieren

+ Hochzeiten und Begräbnisse können mit bis zu 100 Personen stattfinden

Der Pfarrverband Göllersbachpfarren informiert in unregelmäßigen Abständen über Veranstaltungen und das pfarrliche Leben mittels Info-Mail.

Wenn Sie/ wenn Du diese Informationen erhalten möchten/möchtest, dann bitten wir um Anmeldung durch Rücksendung dieses Mails an infomail.goellersbach@katholischekirche.at und die Bekanntgabe der Email-Adresse, oder Übermittlung dieses Formulars in Papierform: zum Ausfüllen herunterladen

Ich möchte das Info-Mail der Göllersbachpfarren zugeschickt bekommen:

Vorname:

Zuname:

Email-Adresse:

Eventuell Angabe zur Bezugspfarre  o Bergau 

                                                           o Breitenwaida 

                                                           o Göllersdorf 

                                                           o Großstelzendorf  

                                                           o Sonnberg

Ich willige ausdrücklich ein, dass meine personenbezogenen Daten (nämlich Vorname, Nachname, E-Mail) ausschließlich zum Zweck der Zusendung des Infomails des Pfarrverbands Göllersbachpfarren elektronisch gespeichert und verarbeitet werden. Diese Zustimmung kann ich jederzeit per Brief an Pfarre Göllersdorf, Pfarrgasse 33 2013 Göllersdorf oder Email an pfarrverband.goellersbach@katholischekirche.at, oder telefonisch unter +43 2954 2045 widerrufen.
Es wird darauf hingewiesen, dass alle bis zum Widerruf vorgenommenen Verarbeitungen weiterhin rechtmäßig bleiben.

Wir würden uns freuen, wenn Sie/ wenn Du dieses Angebot annehmen/ annimmst.

Die stellvertretenden Vorsitzenden der PGRs

und der Pfarrmoderator Dr. Michael Wagner    

In jener Zeit sprach Jesus zu den Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott
und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre,
hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin
und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater
   außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus?
Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin
und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

Gedanken – Jesus Christus, der Weg, Wahrheit, Leben ist

In den letzten Wochen haben wahrscheinlich viele öfters als sonst oder vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben im Fernsehen religiöse Sendungen und Gottesdienste gesehen, gehört und mitgefeiert.

Dabei stößt man immer wieder auf Gottesdienste und Feiern anderer christlicher Konfessionen oder anderer Religionen. Ich habe letzten Sonntag zufälligerweise einen jüdischen Gottesdienst gesehen, der mich sehr angesprochen hat. Der Rabbiner vermittelte in dem, was er sagte und betete, ganz stark das Gefühl einer innigen Liebe zu Gott. Es ging natürlich auch um das rechte Verhalten im Leben und im Miteinander, aber prägend war ein herzliches Verbundensein mit Gott. Ein Gebet lautete ungefähr:

Innigster Freund, barmherziger Gott,…

köstlich ist mir deine Freundschaft, süßer als Honig.

Aus Liebe zu dir ist meine Seele krank.

Bitte Gott heile sie, zeig ihr deinen Glanz,

dann wird sie gestärkt und gesund…

Welch eine Nähe, Sehnsucht und Liebe zu Gott mit allen Fasern seines Lebens spricht aus so einem Gebet!

Im Sonntagsevangelium richtet der Apostel Philippus eine Bitte an Jesus, die den Kern des Christentums in Frage stellt. Er bittet Jesus: „Zeig uns den Vater, das genügt uns!“

Eine tiefe Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit Gott kommt da zum Ausdruck, „Gott allein genügt!“ formuliert es einmal die große Hl.Teresa.

Philippus hat dabei ein Verständnis im Hinterkopf, dass Jesus zwar den Weg zum Vater zeigt, aber eigentlich im Letzten dann wegfallen kann und wird. Wenn man beim Vater ist, brauche man Jesus nicht mehr, denkt er, und traut sich das, Jesus zu sagen!

Jesus sagt aber anstößiger Weise, wer ihn sieht, sieht den Vater, wer ihm begegnet, begegnet Gott. Jesus ist so eins mit dem Vater, dass es da in gewissem Sinn keinen Unterschied gibt. Etwas früher hat Jesus zu Thomas gesagt: Niemand kommt zum Vater außer durch mich! Er sagt also, dass er selbst der einzige Zugang zum Vater ist. Jetzt ist das noch mehr zugespitzt: er als Person ist eine unmittelbare Berührung mit dem Vater. Wie ich nicht sagen kann, wenn mir jemand die Hand gibt, dass das „nur die Hand“ ist, er selbst aber etwas anderes wäre, so ist Jesus nicht etwas oder jemand anderer als der Vater.

Dieser Anspruch ist herausfordernd, weil sich immer die Frage stellt, was denn das für andere Religionen bedeutet. Ist ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Menschen, die an Jesus glauben eigenartigerweise nicht Jesuiten heißen, sondern Christen!! Offensichtlich übersteigt der Bezug zu Christus die begrenzte Figur des Jesus von Nazareth. Dieser begrenzte Mensch Jesus ist zugleich universal, für alle Menschen und alle Zeit über die physische Existenz in Jesus und über die physische Verkörperung in einer bestimmten Religion hinaus gegenwärtig und präsent. Paulus sagt es einmal: „Nach der Auferstehung eingesetzt als Sohn Gottes in Macht!“

Es gibt also keinen anderen Zugang zum Vater im Himmel als über Christus, weil in ihm alles geschaffen ist und existiert. Das umfasst eine Verbindung, die nicht nur ausdrücklich und bewusst, sondern oft unbewusst vorhanden ist. Jesus sagt zum Beispiel: „Was ihr dem Geringsten getan habt, habt ihr mir getan“, oder „Wer euch hört, hört mich.“ Das umfasst nicht nur irgendeine Konfession, nicht nur irgendein bestimmtes Glaubensbekenntnis, sondern eine Existenzweise, ein „Glauben“ im Lebensvollzug. Die Grenze zwischen denen, die drinnen sind und denen die draußen sind, denen, die zu Christus gehören oder nicht zu Christus gehören, liegt nicht dort, wo jemand sagt: „Herr, Herr!“, sondern dort, wo der Wille des Vaters getan wird, wo also im Heiligen Geist gelebt wird.

Aber Jesus war und ist bleibend anstößig konkret und unglaublich nahe der Berührungspunkt mit Gott. Nicht zusätzlich sondern ausdrücklich, wie wenn wir den Namen eines Menschen kennen, wie wenn zum Bild im Fernsehen der Ton dazugeschaltet wird, wie wenn jemand die Sonnenstrahlen als Sonnenstrahlen identifiziert, die ihn wärmen und ihn verbinden mit der Sonne selbst.

Die Herzlichkeit des jüdischen Gebetes, von dem ich anfangs berührt war, kann ein Stachel im Fleisch von uns Christen sein: ist unsere Freundschaft mit Jesus Christus so intensiv, prägt sie unser ganzes Leben, in unserem Denken Reden und Tun?

Nach wie vor sind öffentliche Gottesdienste stark eingeschränkt. Mitte der Woche wird die Bischofskonferenz das weitere Vorgehen regeln. Jedenfallls können ab 15.Mai 2020 wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden, jedoch mit beschränkter Teilnehmerzahl (pro Person mindestens 10 m²) und mit Maskenpflicht. Wir informieren nach Vorliegen der Regelungen über die geplanten Gottesdienstzeiten in den Göllersbachpfarren.

Nach wie vor gilt die Einladung: Knüpfen wir ein Netz: Wir setzen mit www.netzwerk-gottesdienst.at ein Zeichen der Verbundenheit in schweren Zeiten.

Wir laden alle ein, von zu Hause aus ein Gottesdienst-Netzwerk zu knüpfen, von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung, das uns mit Gott und untereinander verbunden hält.

Unter www.netzwerk-gottesdienst.at wird eine einfacher Gottesdienst angeboten, mit der man alleine oder im kleinsten Kreis angeleitet wird, zu Hause zu beten und zu feiern.

Der Link Netzwerkgottesdienst wird immer aktualisiert !

Gebetsnetzwerk sichtbar machen

Eine brennende Kerze im Fenster signalisiert den anderen Menschen, dass in diesem Haus gerade ein Gottesdienst gefeiert wird. Auf diese Weise soll eine Verbundenheit unter den Gläubigen entstehen, die Trost und Hoffnung spendet und Licht in die Welt bringt, auch den Menschen, die nicht Teil der Kirche sind.

Wir wollen dem negativen Bild der Absage praktisch aller liturgischen Versammlungen an einem Ort ein positives Bild der Kirche, die im Beten und Feiern vernetzt ist und bleibt, entgegensetzen. Bitte unterstützen sie uns mit Ihren Ideen und nutzen sie das Bild der „Netzwerk-Gottesdienste“ um es in Ihrer Gemeinde zu konkretisieren. Die Idee wächst durch Ihre Ideen und Ihre Initiativen.

Gedanken zur Karwoche – als Videobotschaft, werden laufend ergänzt.

Palmsonntagsgedanken

von Pfarrer Michael Wagner

Gründonnerstagsgedanken

von Kaplan Clement Zohagnan

Karfreitaggedanken

von Diakon Herby Köllner

Osternacht

von Pfarrer Michael Wagner

Ostersonntag

von Kaplan Clement Zohagnan

Ostermontag

von Diakon Herby Köllner

„So habe ich noch nie einen Palmsonntag gefeiert – und Sie wohl auch nicht.“

Auch wenn viel vom Gewohnten, wie Ostern sonst gefeiert wird, heuer nicht möglich ist,
bleibe das Wesentliche doch präsent:
das Vertrauen, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Worte von Kardinal Schönborn bei der Eröffnung des Palmsonntagsgottesdienstes im Stephansdom.

Zum Beginn der Karwoche wurde der Palmsonntagsgottesdienst für alle Pfarren in Bergau gefeiert.

Die Gläubigen aus Bergau und Porrau brachten ihre Palmzweige und Palmbuschen in die Pfarrkirche.
Als lieben Gruß der Pfarre wurden gesegnete Palmzweige an alle Häuser verteilt.
In  Obergrub wurden die Palmzweige zur Kapelle gebracht, wo sie von Kaplan Clement gesegnet wurden.

Anschließend wurden in allen unseren Pfarrkirchen die dort hingebrachten Palmbuschen von unserem Herrn Pfarrer oder von Kaplan Clement gesegnet.

Die Sonnberger schmückten vor der Aufbahrungshalle einen Altar, wohin die Palmbuschen für die Segnung gebracht wurden. Auch stellte die Pfarre, für jene die selbst keine Palmzweige hatten, welche zur Verfügung. Das Angebot wurde von der Pfarrgemeinde sehr gut angenommen.

Ähnlich war es auch in Breitenwaida. Hier wurden die Palmbuschen in der Kirche vor den Altar gelegt und für alle, die keine hatten, wurden auch hier welche bereitgestellt.

In Großstelzendorf konnte Corona die fleißigen Frauen nicht daran hindern, Palmbuschen für die ganze Pfarre zu binden. Dieses Mal leider nicht in Gesellschaft, sondern jeder für sich allein. Gegen eine freie Spende stehen die Palmbuschen in der Kirche auch weiterhin allen Gläubigen zur Verfügung!
Die Spenden kommen der Orgelrenovierung zugute.

Viele sehnen sich bereits danach, dass Gottesdienste wieder ganz normal stattfinden können.“

In Göllersdorf banden Frauen in Heimarbeit einen Spruch „DASS FRIEDEN UND HEIL WACHSEN“ auf einzelne Zweige, für alle, die keinen Palmbuschen in die Pfarrkirche bzw. Kapelle in Viendorf bringen konnten.
In Untergrub bekamen alle einen von diesen Zweigen vor die Haustüre, worüber sich viele sehr freuten.

Text: Waltraud Hogl, Thomas Binder, Doris Schnöpf, Brigitta Pfeifer, Heinrich Kradjel
Fotos: aus den Pfarren zur Verfügung gestellt

In der Fastenzeit geht es um mehr Leben, in uns, mit den anderen und mit Gott. Deshalb stellen wir uns auch der Sünde, dem Fehlerhaften und Zerstörerischen in unserem Leben. Heuer ist eine persönliche Beichte schwierig, auch der Bußgottesdienst findet nicht gemeinsam statt. Gleichzeitig merken viele, dass Ungewissheit, größere Nähe oder auch Einsamkeit anfälliger macht für schlechte Gedanken, Worte und Werke. Außerdem kommen grundsätzliche Fragen ins Bewusstsein, die sonst versteckt sind: was will ich mit meinem Leben bewirken, welche Menschen sind mir wichtig, für wen bin ich da?

Jesus sagt: Die Wahrheit wird euch frei machen!! Schauen wir ehrlich hin.

Nehmen wir uns Zeit dafür – vor Gottes Angesicht:

Zu Hause in einer stillen Zeit, oder bei einem Spaziergang alleine oder bei einem Besuch in der Kirche!

Vielleicht steigen von selbst Begegnungen, Ereignisse, Menschen auf, denen wir etwas oder uns selbst schuldig geblieben sind. Vielleicht steigt eine Sehnsucht auf, die uns auf Gott verweist.

Oder machen Sie „Frühjahrsputz für die Seele“ vor Gottes liebendem Angesicht, und schauen sie über ihr ganzes Leben, sozusagen auch hinter die Kästen und Betten, wo sich der Lurch angelegt hat, in den Keller, wo die aufgeschobenen Dinge warten.

Kommen Sie mit ihren Sünden, den Fehlern und dem Schmerzlichen in die Kirche und beten Sie vor dem Kreuz um Vergebung und Neubeginn !

Impulse für eine Lebensmeditation

aus dem Sonntagsblatt für die Steiermark 29.3.2020


» Gebet zu Beginn


Gott,
du bist mir jetzt ganz nahe.
Ich bin bereit,
mit dir gemeinsam
auf mein Leben zu schauen.
Schenk mir Dankbarkeit
für deine Geschenke in meinem Leben.
Schenke mir Offenheit für das,
was du mir jetzt zeigen möchtest.
Zeig mir das, was mich hindert,
wirklich lebendig – ja glücklich zu sein.
Zeig mir, was ich loslassen muss,
um das Leben in Fülle
entgegennehmen zu können,
das du mir versprichst.
Schenke mir jetzt ein offenes Herz.
Ich vertraue dir.

Berufung
Welche Talente habe ich?
Was kann ich gut, und wo kann ich meine Fähigkeiten einsetzen?
Welchen Stellenwert hat Arbeit – ob zu Hause oder im außerhäuslichen Beruf – in meinem Leben?
Erfüllt sie mich – was fehlt mir dabei?
Was kann ich daran zum Guten ändern?
Mit wem könnte ich einmal ein klärendes Gespräch führen?
Wofür bin ich in meinem Beruf/meiner Arbeit zu Hause dankbar?
Welches Talent will in mir lebendiger werden?

Partnerschaft
Wer ist mein/e Partner/in für mich?
Wie kann ich unsere Beziehung beschreiben?
Wo spüre ich seine/ihre Liebe und Zärtlichkeit?
Gelingt uns gegenseitige Wertschätzung auch im alltäglichen Trott?
Was bedeutet für mich Liebe, Treue, Vertrauen – haben wir davon ein gemeinsames Verständnis, und gelingt es uns, darüber zu reden?
Kann ich verzeihen?
Was möchte ich mit meiner Partnerin/meinem Partner schon lange einmal besprechen oder erleben?

Beziehungen
Welcher Mensch bedeutet mir besonders viel in meinem Leben?
Was schätze ich an ihm/ihr?
Wie drücke ich meine Freundschaft, meine Wertschätzung aus?
Wie viel Nähe und wie viel Freiheit brauche ich in Beziehungen?
Ist meine Kommunikation klar?
Wo habe ich jemanden enttäuscht?

Kinder
Mit welchem Blick schaue ich auf meine Kinder? Ist es der Blick des Stolzes, der Blick der Liebe, der Blick der Leistung, der Blick des Zutrauens?
Was möchte ich meinen Kindern im Leben mitgeben?
Was brauchen sie gerade jetzt von mir, und was kann ich ihnen geben?
Worum bitte ich Gott für sie?

Eltern
Wofür bin ich meinen Eltern dankbar?
Was war und ist in meinem Leben ihr großes Geschenk an mich?
Womit hadere ich, wenn ich an meinen Vater, an meine Mutter denke?
Worüber möchte ich mit ihnen gerne reden, was würde ich gerne fragen und besser verstehen?
Wo braucht es einen Neubeginn und Versöhnung?

Ich
Wie geht es mir mit mir selber? Welche Sehnsüchte und welche Enttäuschungen prägen mein Leben?
Kann ich genießen und auch manchmal aus dem Hochleistungsmodus aussteigen?
Was tut mir gut, was hilft mir, ruhig zu werden?
Was bereitet mir wirklich Freude?
Womit hadere ich, und was in mir braucht Heilung und Vergebung?
Was bin ich bereit, von mir selber in eine Gemeinschaft einzubringen?

Umwelt
Worüber kann ich mich in der Natur so richtig freuen?
Nehme ich mich mit meinem Leben als Teil eines größeren Ganzen wahr?
Kann ich zuversichtlich an der Umgestaltung unseres Lebensstils in Richtung mehr Klimafreundlichkeit mitarbeiten?
Was fällt mir dabei schwer?
Wo möchte ich meinen persönlichen Akzent setzen?

Prioritäten
Wenn ich auf meinen Tagesablauf schaue: Wofür verwende ich wie viel Zeit? Würde ich mir eine To-do-Liste schreiben, was wäre ganz oben, was ganz unten?
Welche Prioritäten lassen sich daran erkennen?
Was macht mein Leben fruchtbar, und wo geht es hingegen „nur“ um Leistung?
Ist das Ergebnis so, wie ich es mir wünsche, oder muss ich etwas umschichten?
Wer oder was kann mir dabei helfen?

Gottesbeziehung
Was gibt meinem Leben wirklich Sinn und Halt?
An wen oder was glaube ich eigentlich?
Gibt es diesen Gott für mich, der mich kennt, liebt und persönlich beim Namen nennt?
Mit wem kann ich über meinen Glauben reden?
Spüre ich eine Sehnsucht, glauben zu können?
Was möchte ich Gott gerade jetzt in dieser schweren Zeit fragen?
Wofür möchte ich ihm von Herzen danken?

» Gebet zum Abschluss


Schöpferische Geisteskraft,
du belebst und verbindest mich
mit allem, was ist.
Erneuere und heile meine Beziehungen
zu allen Menschen
in meinem nahen und weiteren Umfeld.
Schenke Einsicht, Frieden
und Versöhnung
in allen unklaren Situationen
meines Lebens.
Jesus Christus,

Katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Österreich rufen nun zum gemeinsamen Gebet auf – Christen aller Konfessionen sind eingeladen, jeden Tag um 20 Uhr das Vater Unser zu beten und eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen.

Papst Franziskus feierte eine besondere Andacht mit anschließendem Segen „Urbi et Orbi“

Lesen Sie die Predigt nach und sehen sie sich die Andacht an.

Weg nach Emmaus im Gespräch mit Jesus – Den Schatz der Taufe heben

 „Kamen Worte von dir, verschlang ich sie!“ Jer 15,16 Wieder lädt uns die Fastenzeit ein, jeden Tag ein Wort aus der Bibellesung vom Sonntag herzunehmen und 5 Minuten mich davon ansprechen lassen, als wäre es ein Wort, das Jesus mir persönlich sagt. Welche Gedanken und Regungen kommen in mir selber hoch? Was sagt Er mir?

1. Woche | Versuchung

Der Versucher will Jesus – und uns – Zweifel ins Herz legen: „Wenn du Gottes Kind bist, dann beweise es mir!“ Jesus sagt: „Lass dich nicht verwirren: Gott gibt die Spielregeln – nur ihm sollst du dienen, vertrau auf ihn!“ nach Mt 4,10 Nicht mit Geld, nicht mit Macht, nicht mit Leistung findest du Erfüllung, sondern wenn du in Einheit mit Gott wirkst! Jesus ist der österliche Sieger, der den Versuchungen des Bösen standhält: Christen werden dabei an die Gesinnung der Echtheit erinnert, aus dem unerschütterlichen Vertrauen, Gotteskind zu sein.

2. Woche | Loslassen

„Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde… Ein Segen sollst du sein.“ Gen 12,1f
Es gibt Denkmuster aus Heimat, Gesellschaft, Familie, die mich prägen und von denen ich mich lösen muss, wenn ich mein Potential, das Gott in mich gelegt hat, ausschöpfen will. Auch du kannst ein Segen sein! Die Verklärung Jesu – seit Christus liegt über jedem Leben, auch über jeder Leidensgeschichte der Glanz der Hoffnung.

3. Woche | zur Quelle werden

Jesus sagt zur durstigen Frau am Brunnen: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ Joh 4,13f
Ein Gespräch am Brunnen, an einem Ort, wo Menschen Kraft schöpfen – wo sind solche Orte und Zeiten? Das Wasser, das Jesus gibt: Selbsterkenntnis, Angenommen-sein, Sein-dürfen, Gebraucht-werden – wer davon trinkt, wird zur Quelle.

4. Woche | neu Sehen

Jesus sagt: „Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden.“ Joh 9,39
Wenn Jesus aufrichtet und die blinden Augen des Herzens öffnet, gibt es ein Sehen mit neuen Augen, ein Sehen mit Osteraugen. Manchmal gibt es ein Sehen, das blind ist – für das Gute, die Liebe, das Schöne. Wo bin ich blind, wo verstellt mir mein „Schein-Wissen“ den Blick?

5. Woche | aufstehen

Jesus ruft: „Lazarus, komm heraus!“ Und zu den anderen sagt er: „Löst ihm die Binden!“ Joh 11,43 Wo geht an mich der Ruf: „NN, komm heraus!“ – aus deiner Totenstarre, aus deiner Enge, Unverbindlichkeit, deinem Ego-Ich, dem Gefangensein in deinen Besitztümern, die eigentlich dich besitzen, … Und wo höre ich den Ruf: „Hilf dem Erstarrten aus seinen Fesseln!“

Palmsonntag | gehorchen

„Jesus schickte zwei Jünger voraus“, um die Eselin zu holen. Als Grund gibt er nur an: „Der Herr braucht sie!“ Mt 22,3 Die Jünger verstehen Jesus nicht, Jesus erklärt nicht. Sie führen trotzdem seine Aufträge aus – im Vertrauen. Manchmal muss man sich auf Dinge und Aufgaben einlassen, von denen man noch nicht weiß, wozu sie gut sind. Sicher ist: „Der Herr braucht auch dich!“

Ostern | Auferstehung

Der Engel am Grab sagt den Frauen: „Sagt den Jüngern: Jesus ist von den Toten auferstanden, er geht euch voraus nach Galiläa!“ Mt 28,7
Die Frauen erkennen den Auferstandenen in dem Moment, in dem sie sich auf den Weg machen, der ihnen gesagt wurde. Galiläa, der Ort wo man dem Lebendigen begegnet, ist der Alltag, die normale Umgebung, die Kirche, dort, wo man Liebe wagt.

Text: aus dem Pfarrblatt
Skizze: Hermi Scharinger, Foto: Heinrich Kradjel