Sich freuen, danken, die Gaben Gottes teilen. Unter diesem Leitfaden stand das heurige Erntedankfest der Pfarre Sonnberg. Bei angenehmen Herbsttemperaturen fanden sich zahlreiche Messbesucher vor der Kirche ein, wo sie von den „Klangwellen“ mit A cappella-Gesang sowie von unserem Pfarrer Michael begrüßt wurden.

Danach zogen alle gemeinsam mit der wunderschön geschmückten Erntekrone und den Früchtekörben, die von der Ortsbevölkerung befüllt wurden, in die Kirche ein, um gemeinsam zu feiern, zu beten und zu singen.

Nach der Messe lud der Pfarrgemeinderat zur Agape in den Pfarrgarten, wo sich die Kinder noch an der Schwedenbombenmaschine, beim Kreieren von Riesenseifenblasen oder beim Dosenschießen austoben konnten, während sich die Erwachsenen bei sündhaft guten hausgemachten Mehlspeisen und knackfrischem Jourgebäck laben konnten.

Fleißige Frauen aus unserer Pfarre haben dankenswerterweise wieder ihre liebevoll gebundenen Erntesträußchen an die Messbesucher verteilt. Bevor diese den Nachhauseweg antraten, durfte sich jeder aus den vollen Früchtekörben bedienen, um – wie von Pfarrer Michael angeregt – beim gemeinsamen Gebet am Mittagstisch dafür zu danken und mit seinen Lieben zu teilen.

Text: Daniela Brunthaler // Fotos: Erich Brechelmacher und Michaela Sommerer

Die Kinder der Pfarren Bergau, Breitenwaida, Großstelzendorf und Sonnberg sind mit den Begleitern auf KISOWO in Franzen. Wir wünschen eine schöne Zeit mit viel Miteinander…

Hier schon ein paar erste Eindrücke:

Tag 2 mit Ausflug und Lagerfeuer

Tag 3 – Kreativtag und Olympiade

Vom Himmel hoch, da komm ich her – Euer Foto :)

Am letzten Abend gab es noch viel „Buntes“ und die Disco

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Unsere Wallfahrer der Göllersbachpfarren sind bereits auf dem Weg nach Mariazell. Wir bitten um Ihr begleitendes Gebet.

Unter dem Motto des Heiligen Jahres „wir sind Pilger der Hoffnung“ waren bis zu 18 Pilgerinnen  und Pilger aus den Göllersbachpfarren zu Fuß nach Mariazell unterwegs, manche 5 Tage, manche 3 Tage. Am letzten Tag kamen dann noch ca. 20 Leute dazu.

Die ersten vier Tage standen jeweils unter einem Thema:

Aufbrechen – der Verheißung trauen

Innehalten – über Gottes Wunder staunen

Weitergehen – sich für heute entscheiden

Ankommen – die Sehnsucht wach halten

Mariazell 2025 erreicht

Nach dem feierlichen Einzug in die Basilika zum Gnadenaltar feierten sie die Hl.Messe in der Michaelskapelle.

Wir  –   Pilger   –  Hoffnung, das waren die drei Gedanken beim Gottesdienst:

Wir – Christen sind zur Gemeinschaft gerufen, gerade beim gemeinsamen Gehen und Beten, mit den Anforderungen an Rücksicht und Sich Einlassen;

Das Unterwegssein, Pilger brauchen die Bereitschaft, sich auf Neues und auf neue Menschen einzulassen, „die uns der liebe Gott schickt“; Hoffnung, die wir uns nicht selbst geben, Hoffnung, die der Verheißung Gottes traut, die aus dem Staunen sich nährt, immer wieder weitergehen lässt, auch wenn man niederfällt, die in uns selbst hineingelegt ist als Sehnsucht.

Danke besonders den Organisatorinnen und dem Begleitfahrzeug!!

Danke allen, die gastfreundlich aufgenommen haben!

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Text: Michael Wagner

Unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ im Heiligen Jahre starteten wir am Pfingstmontag unsere Pfarrverbandswallfahrt. Fußwallfahrer, Radwallfahrer und auch Autofahrgemeinschaften waren eingeladen, zur Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt zu pilgern. Gemeinsamer Start war in Göllerdsdorf – aber auch schon ab den einzelnen Pfarren waren Pilger zu Fuß und mit dem Rad unterwegs.

Nach einem Impuls, gestaltet von Hermi Scharinger und Maria Mitterhauser machten wir uns auf den Weg nach dem Motto

Geh mit uns – auf unserm Weg.

Auch eine große Schar Radfahrer machte sich auf den Weg zur Wallfahrtskirche.

Für Fuß- und Radwallfahrer war die Ankunft ein schönes Erlebnis und alle trafen sich gemeinsam mit den Autowallfahrern unterhalb der Wallfahrtskirche bei der Marienstatue um gemeinsam in die Kirche zur Feier der Heiligen Messe einzuziehen.

Unsere Wallfahrermesse feierten wir gemeinsam mit Pfarrer Michael und Kaplan Clement.

Auch das leibliche Wohl und die Geselligkeit durfte nicht zu kurz kommen.

Danke allen, die dazu beigetragen haben, dass unsere Pfarrverbandswallfahrt zu einem gelungenen Tag wurde. Fazit: es war ein schöner Tag!

Fotos privat, zur Verfügung gestellt

tagesrückblick

KR Johann Leubolt wurde 1937 in Stockerau geboren, 1961 zum Priester geweiht. Als Kaplan war er in Hohenau, Wien-Margareten und in Puchberg am Schneeberg. 1967 wurde er zum Pfarrer von Bockfließ ernannt. 1978 wurde ihm der Titel „Geistlicher Rat“ und 2001 der Titel „Konsistorialrat“ verliehen.

Pfarrer KR Johann Leubolt hat sich nach 35 Jahren als Pfarrer in Bockfließ in seiner Pension im Jahr 2002 ein Haus in Göllersdorf, in der Nähe seiner ursprünglichen Heimat Stockerau, gekauft.
Als Pensionist unterstütze er Pfarrer Monsignore Neumayer in den Pfarren Göllersdorf und Gr. Stelzendorf.
Ab 2007 half er dann in den 5 Göllersbachpfarren aus.

2016 mehrten sich die gesundheitlichen Einschränkungen und 2017 war er das letzte Mal in Breitenwaida Zelebrant des Weihnachtsgottesdienstes. Danach feierte er einfach den Gottesdienst als Messbesucher in Göllersdorf mit.
Ab 2023 war er auf Pflege angewiesen und mit Unterstützung konnte er in seinem Haus bleiben bis zu seinem Tod am
29. Jänner.

Die Göllersbachpfarren nahmen bei einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche Göllersdorf Abschied von Pfarrer KR Johann Leubolt. Von allen 5 Pfarren kamen Gläubige, um ihm die „letzte Ehre“ zu erweisen.
Die abschließenden Worte bei der Predigt von Pfarrer Dr. Michael Wagner lauteten: „Wir empfehlen ihn Gott in Dankbarkeit für sein Wirken und seine Präsenz. Er hat sein Leben in den Dienst Gottes und seiner Kirche gestellt. Ruhe in Frieden!“

Danach erfolgte die Überstellung nach Bockfließ, wo er am Samstag im Priestergrab bestattet wurde.

Beim Abschiedsgottesdienst in Bockfließ sprach auch der Bürgermeister Dankesworte, der auch persönlich mit ihm verbunden war. Pfarrer Leubolt war Träger des Ehrenringes und Ehrenbürger der Gemeinde Bockfließ.
Viele Kinder hat er dort getauft, viele Paare getraut oder vielen Menschen die Krankensalbung gespendet und auch viele auf ihrem letzten Weg begleitet.


Auf seinem Bild zum Priesterjubiläum hatte er die letzten Worte des Tedeum abdrucken lassen: In te Domine speravi – non confundar in aeternum. Auf dich, Herr, habe ich gehofft, ich werde in Ewigkeit nicht scheitern …..

Wir werden uns gerne an ihn erinnern! RUHE IN FRIEDEN!

Eine große Schar unserer Minis der Göllersbachpfarren – 33 – und somit die größte Gruppe, wurde uns bei der Anmeldung gesagt, nahmen mit Pfarrer Dr. Michal Wagner, Diakon Herby Köllner und fünf Begleitpersonen an der traditionellen Ministrantenwallfahrt anlässlich des Festes der Heiligen Leopold in Klosterneuburg teil.

Der Heilige Leopold ist nicht nur Gründer des Stiftes Klosterneuburg, sondern seit 1663 auch Landespatron von Niederösterreich und Wien.
Kaiser Leopold I., der ihn zum Landespatron erhob, verband dies mit dem Wunsch, dass der Festtag der Heiligen mit entsprechender Würde begangen werde.
Und so laden Stift und Stadt Klosterneuburg jährlich zum gemeinsamen Leopoldifeiern ein.

Im Hof des Stiftes wurden die Ministrantengewänder angezogen und wir stellten uns für den Einzug auf.

Beim Glockenklang zogen dann etwa 600 Minis aus der Erzdiözese Wien in die Stiftskirche ein.

Den Gottesdienst zelebrierte Provinzial der Salesianer Don Boscos P. Mag. Siegfried Kettner, der auch im nächsten Jahr wieder als Firmspender nach Göllersdorf kommt.

Die Predigt gestaltete er wie die Millionenshow. Es gab zwei KandidatInnen mit einem Joker und zusätzlich durften sie dann auch den Publikumsjoker (also uns alle) befragen.
Zu Beginn gab es gleich die Frage nach wichtigen Dingen, wie BITTE, DANKE und ENTSCHULDIGUNG.

Auch die Schädelreliquie des Heiligen Leopold konnten wir ganz deutlich sehen, da sie beim Auszug nach der Hl. Messe mitgetragen wurde.
Der Schädelknochen ist in roten Samt gefasst und trägt eine Kopie des österreichischen Erzherzoghutes. Neben der reichen Stickerei sind verschiedenste Kleinodien frommer Verehrer des Heiligen aufgenäht. Ein besonders bemerkenswertes Schmuckstück ist die auf einem Anhänger dargestellte Affenmutter mit ihrem Jungen, wohl ein Symbol für die Fürsorge des Landespatrones für Österreich.
Dies war übrigens auch eine Frage an die KandidatInnen.

Nach der Hl. Messe ging es in den Leopoldiprater und zum Fasslrutschen, wo wir viel Spaß hatten.

Bei der Hl. Messe am Sonntag, den 17. November feierte das Jubelpaar Maria und Karl Maurer dankbar ihre diamantene Hochzeit.

Dechant Michael Wagner gratulierte ihnen herzlich und segnete beide in diesem Gottesdienst.

Text: Gertrude Sedlaczek / Foto: Michaela Sommerer

DANKE für das segensreiche Wirken in unserer Pfarre

Am 6. Oktober fanden sich viele Gläubige im Freien vor der Kirche ein, um gemeinsam das Erntedankfest zu feiern. Pfarrer Michael sprach von einem schwierigen Jahr und bedankte sich umso mehr für die vielfältigen Schätze, die uns Mutter Natur beschert hat und nun den Altar schmückten.

Anschließend zogen wir mit der reichlich bestückten Erntekrone in die Kirche ein. Der Männerchor Sonnberg sorgte zur Freude der Kirchenbesucher sehr stimmig für die musikalische Umrahmung, und bei den Fürbitten beteten wir ganz besonders für unsere Seelsorger und für jene, die für das soziale Leben in unserer Pfarre unerlässlich sind.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Pfarrgemeinderat bei unserem Pfarrer Michael für über 10 Jahre segensreiches Schalten und Walten in unserer Pfarrgemeinde und lud zur Agape in den Pfarrgarten, wo Jung und Alt bei Speis‘ und Trank, Riesenseifenblasen und heiteren Gesprächsrunden den Vormittag ausklingen ließen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die zum Gelingen dieses Erntedankfestes beigetragen haben!

Text: Daniela Brunthaler // Fotos: Erich Brechelmacher/Regina Riepl