Am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, wurden in Großstelzendorf wieder die Kräutersträußchen gesegnet. 90 Buschen aus verschiedenen Kräutern hatten die ‚Frauen aktiv‘ vorbereitet. Sie wurden von den MessbesucherInnen gerne gegen eine Spende mit nach Hause genommen. Dort sollen sie Schutz und Segen bringen. Beim Pfarrkaffee vor der Kirche freuten sich alle, dass nach langer Zeit wieder ein Zusammensein nach dem Gottesdienst möglich war.

Am Christophorussonntag feierten wir Gottesdienst mit Kaplan Clement im Pfarrgarten. Zum Glück spenden die Bäume sehr viel Schatten, sodass die sommerlichen Temperaturen erträglich waren.

Kaplan Clement wies aber auch darauf hin, dass diesen Sonntag auch der Welttag der Großeltern und älteren Menschen begangen wird, den Papst Franziskus 2021 eingeführt hat.
Es soll die Rolle der älteren Menschen stärken und darauf aufmerksam gemacht werden, wie wertvoll sie für die Gesellschaft sind.
Das Motto lautete: „Sie tragen Frucht noch im Alter“ (aus Psalm 92)

Der Heilige Christophorus soll der Legende nach das Jesuskind auf seinen Schultern über einen Fluss getragen haben.
Er ist Schutzpatron der Reisenden, zählt zu den vierzehn Nothelfern und ist in der Kirche Vierzehnheiligen (haben wir beim Ausflug der Göllersbachpfarren im Jahr 2019 besucht) in Oberfranken dargestellt.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Martinschor! Das Schlusslied wurde umgedichtet und für die Segnung der Fahrzeuge angepasst……..

„Wir bringen Autos, Traktor, Moped, Fahrrad hier her zum Segen, …………………………..
schütze unsere Wege, begleite uns Herr auf allen Fahrten und halte deine Hände über uns!“

Bevor es zur Segnung der Fahrzeuge (Räder, Autos usw.) ging, wurden die Gläubigen mit Weihwasser gesegnet.

Es werden am Christophorussonntag Spenden für die MIVA (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) gesammelt, um damit die Menschen in den ärmsten Regionen der Welt mit Mobilität zu unterstützen.
Danke an alle, die sich daran beteiligt haben!

Das heurige Jungscharlager fand vom 10. bis 13. Juli in Furth statt.

Kinder und BetreuerInnen feierten und gestalteten die Sonntagsmesse mit. Danke wurde da an Ilse Stolz und Alex Tröthann gesagt, die viele Jahre bei der Jungschar Göllersdorf mitwirkten.

Mit den Rädern ging es dann nach Furth und die Eltern brachten die Zelte und halfen beim Aufbau mit, während schon das Mittagessen (Eiernockerl mit Salat) vorbereitet wurde.

Nach der Mittagspause gab es eine Vorstellungsrunde und auch das Programm wurde bekanntgegeben. Das Theaterprojekt wurde von Theresia, Kathrin und Christoph vorgestellt. Natürlich muss es bei einem Jungscharlager auch gewisse Regeln geben, die Fernando auf ein Plakat schrieb.

Dann gab es den Stationennachmittag – Fahnen für jedes Zelt und eine gemeinsame Jungscharfahne wurden gestaltet, weiters konnte man Bänder knüpfen, Tonarbeiten wurden angefertigt, Lebkuchen wurde gebacken, Steine wurden bemalt mit Märchenmotiven. Abschlussstation war die Eiskönigin – und es gab Eis in Cookis für alle.

Am Abend wurden dann Spieße mit Würstel, Gemüse (jeder machte ihn nach seiner Wahl) auf dem Lagerfeuer gegrillt. Lukas Raschbauer fungierte hier als „Grillmeister“ und so verbrannte sich niemand die Finger. Marshmallows durften auch nicht fehlen.
Susi spielte dann mit ihrer Jungschargruppe „Mord an Schneewittchen“, das bereits im Lorettosaal für die Eltern aufgeführt und wo für die Ukraine gesammelt wurde.
Beim Lagerfeuer klang dann der Abend aus, bevor sich alle in ihre Zelte zurückzogen.

Montag, Dienstag und Mittwoch wurden alle spätestens um 7.45 Uhr geweckt und dann gab es zum Frühstück Semmeln, Butter, Marmelade, Honig, Kakao oder Tee.

Der geplante Ausflug am Montag ins Schwimmbad Hollabrunn musste entfallen, da das Wetter eher kühl war. Zu Mittag wurden wir mit Schnitzeln, Pommes und Salat von der Familie Bauer verwöhnt
Nachdem die Jungscharfahne vor dem Dorfhaus Furth gehisst war, machten sich alle auf zum Spielplatz nach Göllersdorf. Unterwegs gab es Stationen mit Rätsel, Aufgaben und Spielen. Zur Stärkung gab es dann Eis von Familie Hinterberger.

Als Abendprogramm gab es die beliebte Disco. Neben der Musik von Georg gab es natürlich entsprechende Getränke und Knabbereien. Auch das Spiel „Herzblatt“ war auf dem Programm.

Nach der Morgenrunde am Dienstag, wo uns Kaplan Clement besuchte, brachen wir mit den Rädern auf nach Breitenwaida. Die Räder wurden dort in den Pfarrhof gestellt und zu Fuß eroberten wir dann den Pankratz, wo wir uns eine Weile ausruhten, bevor wir wieder hungrig nach Furth zurückkehrten. Mit Erdäpfelgulasch stärkten wir uns, hielten kurz Mittagsrast bevor es wieder mit Ballspielen, Stationenspielen und Theaterproben weiterging.

Eine Nachtwanderung stand dann bei Einbruch der Dämmerung auf dem Programm. Hier trafen wir auch auf den „Nachtwächter von Furth“.

Spaghetti, das Lieblingsgericht der meisten, gab es dann am Mittwoch zu Mittag.

Viele waren dann mit der Generalprobe für die Theateraufführung beschäftigt, zu der dann am Nachmittag auch die Eltern kamen. Wir staunten, welche Talente in den jungen KünstlerInnen stecken.

Es waren sowohl für die Kinder, als auch für das Betreuungsteam sehr schöne vier Tage, wo Spiel, Spaß, Gemeinschaft erleben, schlafen im Zelt, gutes Essen usw. auf dem Programm standen.

Danke an alle HelferInnen, Eltern und auch dafür, dass das Dorfhaus Furth mit Stadel und Spielplatz zur Verfügung gestellt wurde.

Als BetreuerInnen waren im Einsatz: Gerti, Susi, Michaela, Birgit, Christiane, Christoph, Fernando und Georg und als Köchinnen waren Renate, Maria und Gitti dabei.

Es gibt ein wunderschönes Fotobuch vom diesjährigen Jungscharlager, das Christiane zusammengestellt hat. Es liegt im Pfarrhof auf und kann dort durchgeblättert werden.


der Pfarren Bergau, Breitenwaida, Großstelzendorf und Sonnberg.

Hier sollen die „Schnappschüsse“ für sich sprechen und die großartige Zeit von Kindern und Betreuerteam aufzeigen. Viel Spaß beim Durchschauen:

…zu ihrem hochheiligen Bild. O lenke der Wanderer Pfade und segne Maria, sie mild.

Mariazellwallfahrt der Göllersbachpfarren: 5 Tage, 3 Tage oder den letzten Tag gemeinsam pilgern. 5. – 9. Juli 2022

200 Jahre Grundsteinlegung Kirche Breitenwaida

Am Osterdienstag vor 200 Jahren (1822) feierte man im Hof des Pfarrhofes Breitenwaida die Segnung des Grundsteins für die neue Kirche. 2022 feierte man wieder mit Festmesse und Pfarrhofgrill. „Die versumpfte Kirche musste neu gebaut werden!“ spitzte es 2022 Festprediger Mag. Franz Haslinger zu, und meinte, dass auch heute die Kirche neu aufgestellt werden muss: ein Baustellenschild am Kircheneingang macht aufmerksam „hier wird Kirche gebaut!“

Der Kirchenchor Breitenwaida, Sopranistin Anna Hurch und die Musiker Silvia und Elsbeth Reiß, Georg und Manfred Langer gestalteten den Gottesdienst festlich mit der „Messa di San Giuseppe“ von Johann Ernst Ebelin.

Eine stattliche Schar von Kindern sang und tanzte begeistert „Lasst uns eine Kirche bau’n“.

Hofrat Prof. Dr. Ernst Bezemek präsentierte anschließend die Festschrift „200 Jahre Pfarrkirche Breitenwaida“ – eine fundierte Darstellung der geschichtlichen Entwicklung mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Erstmals konnte zum Beispiel der genaue Standort der früheren Kirche am Göllersbach lokalisiert werden.

Die Festschrift ist um € 20,00 käuflich erwerbbar bei:

Dr. Ernst Bezemek – 0676/4223237
Christine Stockhammer – 0664/73634344

In der Pfarrkanzlei Göllersdorf – Dienstag und Donnerstag 9:00 – 12:00 Uhr
Auskunft unter 02954/2045

Im Anschluss konnten wir die Feier bei Speis und Trank und gemütlichem Beisammensein fortsetzen.

Ein herzliches Dankeschön an alle die geholfen haben, aus diesem Tag ein Fest zu machen.

Danke auch an unsere Gäste! Ohne euch wäre es kein Fest geworden!

Das erste Mal lud Melanie Raschbauer am Sonntag, 24. Juni, abends zu einer besinnlichen Stunde in die Pfarrkirche Großstelzendorf. Mit Liedern und Gebeten gab sie Impulse, sich auf Gott einzulassen, Gott zu vertrauen und in Dankbarkeit für die Schöpfung und das viele Schöne das eigene Leben zu gestalten. Diese Kraftquellen-Abende werden monatlich stattfinden: 24. Juli, 21. August und 25. September, jeweils 20 – 21 Uhr.

Mit dem Läuten der Kirchenglocken um 16 Uhr begann die Nacht_voll_Sinn in Göllersdorf am 11. Juni. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Dr. Michael Wagner tanzte die Jungschar zum „Mirijam-Lied.

Bei der Scharade wurden Bibelszenen nachgespielt und das Publikum musste die Bibelstelle erraten.
Die Volksschule Göllersdorf beteiligte sich mit ihrer Religionslehrerin Michaela Blahous und die Kinder stellten folgende Szenen dar:
Emmaus – 4a
Barmherziger Samariter – 2. Kl.
Jesus heilt die gekrümmte Frau – 3b
Jesus beruft die ersten Jünger – 1. Kl.
Auch die kfb-Frauen spielten eine Szene nach und zwar aus dem Buch Ruth – Ruth zieht mit ihrer Schwiegermutter Naomi nach Israel, obwohl sie dort als Moabiterin mit Zurückweisungen zu rechnen hat. Die andere Schwiegertochter namens Orpa kehrt um und bleibt in Moab.
Ein sehr schöner Satz daraus von Ruth: „Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren. Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich ………………………..“!


Beim INFOPOINT gab es ein Schätzspiel. Zu erraten war, wie viele Bibeln man braucht, um die Größe des gesamten Pfarrgemeinderates (Ehrenamtliche, Pfarrer, Kaplan, Diakon, Pastoralassistent) zu eruieren. Die Auflösung: 565 Bibeln muss man übereinanderlegen, um die Gesamtgröße zu kennen.

Verschiedene Stationen waren vorbereitet:

Tastkim – Gegenstände aus der Bibel waren in einer Schachtel und man musste spüren um was es sich handelt.
Bei der Bastelstation konnte man Steine bemalen und auf Oblaten mit lebensmittelechten Stiften etwas aufschreiben (und danach essen).
Auch beim Fladenbrotbacken waren die Kinder begeistert dabei.

In der Aufbahrungskapelle waren Biblische Szenen aufgestellt und man konnte Bibelgedanken mit Klang hören.

Eine sehr umfangreiche Bibelausstellung, die länger zu besuchen waren, gab es im oberen Geschoß des Pfarrhofes.

Besonders freuten wir uns über die musikalische Gestaltung der Abendmesse durch den Gospelchor Hollabrunn unter der Leitung von Maria Anna Wolf.

Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt durch ein Team der Katholischen Frauenbewegung. Einen gemütlichen Ausklang mit Lagerfeuer gab es im Pfarrgarten.
Das Irish-Folk-Konzert musste leider entfallen. Dieses findet nun am Sonntag, dem 3. Juli um 18 Uhr in der Pfarrkirche Göllersdorf statt.

DANKE an das Liturgiekreis-Team für die Vorbereitungen. Es war ein gemütlicher Nachmittag/Abend.
DANKE an das Team der KFB, das für den kulinarischen Teil sorgte.
DANKE an die Kinder der Volksschule mit ihrer Religionslehrerin Michaela Blahous.
DANKE an den Palliativ-Chor.
DANKE an alle, die mitgeholfen haben und an alle, die dabei waren.

In einem WhatsApp am nächsten Tag stand: „Danke, es war gestern wieder urschön bei euch!“

Fotos: Klaus Sulzer und Lituk-Team

Zum ersten Mal fand in der Woche vor Pfingsten „Treffpunkt Kinderkirche“ in der Kirche Breitenwaida statt und wurde von zirka 15 Kindern mit ihren Eltern und Großeltern besucht.

Zum Thema „Pfingsten – Feuer und Flamme“ konnten sich die Kinder bei fünf Stationen die Pfingstgeschichte anhören. Benjamin Kirchenmaus war bei allen Stationen mit dabei und hatte immer kleine Anregungen und Aufgaben für die Kinder.

Die Geschichte begann mit einem kurzen Rückblick auf Ostern und Christi Himmelfahrt. Und so durften die Kinder bei der ersten Station mit Hilfe eines Schiebebildes, Jesus mit der Wolke in den Himmel fliegen lassen.

Bei der zweiten Station hörten die Kinder, dass sich die Freunde von Jesus darüber Gedanken machten, was denn die Heilige-Geist-Kraft sein könnte. Die Freunde hatten die Idee, die Geistkraft könnte wie Feuer, Wasser oder Wind sein. Bei dieser Station durften die Kinder kleine Experimente mit diesen drei Elementen ausprobieren.

Bei der nächsten Station rauschte und brauste es in der Geschichte. Überall war Wind und Feuer und Feuerflammen tanzten über den Köpfen der Freunde von Jesus. Dadurch bekamen sie die Kraft von Gott. Hier konnten sich die Kinder ein Flammenband für den Kopf binden, damit auch sie die Heilige‑Geist‑Kraft spüren konnten.

Bei der vierten Geschichtenstation hörten die Kinder, wie die Freunde von Jesus auf die Straße gingen, und plötzlich in allen Sprachen mit den Leuten redeten und die Leute sie verstanden. Die Freunde riefen: „Gott ist nah bei uns. Kommt! Lasst euch die Kraft von Gott schenken. Die Geistkraft vom Himmel. Dann ist euer Leben lebendig und froh. Lasst euch taufen. Dann gehört ihr zu Jesus.
Und wir alle gehören zusammen!“ Als Zeichen, dass auch die Kinder seit der Taufe mit Jesus und Gott verbunden sind, durften sie sich ein Kreuzzeichen mit Weihwasser auf die Stirn zeichnen und dazu sagen: „Auch ich bin ein Freund von Gott und Jesus!“
Hier konnte sich auch das Lied „Komm Heiliger Geist“ von Kurt Mikula angehört werden und eine vorbereitete Flamme mit Namen versehen werden. Die Flammen ließen am Pfingstsonntag den Altar in Flammen stehen und waren Teil der bunten Kirchendekoration.

Bei der fünften und letzten Station konnten sich die Kinder einen Pfingstfeuerball für zuhause basteln. Wenn man diesen fliegen lässt, hört man das Brausen des Sturms und sieht das Feuer tanzen.

Zum Schluss bekamen die Kinder auch noch einen pfingstlichen Segen von Benjamin Kirchenmaus mit auf den Weg:

Gottes Heiliger Geist sei dir nahe wie ein warmer Wind auf deiner Haut.
Gottes Heiliger Geist schenke dir Kraft wie ein starker Sturmwind.
Gottes Heiliger Geist schenke dir Liebe wie ein sanfter Windhauch.
Es segne und verbinde uns miteinander
der dreieinige Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen

Ende August findet die nächste „Treffpunkt Kinderkirche“ zum Thema – Beschirmt und beschützt ins neue Kindergarten- und Schuljahr – statt. Wir würden uns freuen, wenn auch hier wieder viele Kinder, auch aus anderen Pfarren, Benjamin Kirchenmaus besuchen würden.

Text: Barbara Gruber

Fotos: Barbara Gruber, Tamara Kradjel