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Minitag 2026 in Strebersdorf –

Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich

Am 30. Mai machten sich 9 Ministrantinnen und Ministranten der Göllersbachpfarren mit dem Zug auf den Weg zum Minitag nach Strebersdorf. Gemeinsam mit vielen anderen Minis aus der Erzdiözese erlebten sie einen abwechslungsreichen und spannenden Tag.

Den Auftakt bildete die feierliche Festmesse mit Erzbischof Josef Grünwidl. In seiner Predigt sprach er über die Bedeutung der Verbindung zu Jesus im Alltag, das Vertrauen auf seine Hilfe und die Gemeinschaft in der Kirche.

„Ich beginne mit einem Ganz großen Danke. Euer Dienst ist wichtig für die ganze Gemeinde. Es ist immer schön, wenn viele im Altarraum versammelt sind und mithelfen,“ begann Erzbischof Grünwidl seine Predigt.

Danach ging der Erzbischof auf das Evangelium ein, bei dem Jesus die Fischer aufgefordert hat die Netze auf der rechten Seite des Bootes auszuwerfen. „Über das Netz möchte ich gerne mit euch ein wenig nachdenken,“ so Grünwidl.

Dazu formulierte er drei Gedanken:

Für die Freunde von Jesus gehörte das Netz zum Alltag, das war ihr Beruf. Jeden Tag sind sie auf den See hinausgefahren, um mit dem Netz Fische zu fangen. „Es ist super, wenn du am Sonntag da bist und ministrierst, aber es wäre gut, jeden Tag auch an Jesus zu denken und mit ihm vernetzt zu sein, im Gespräch und im Gebet mit ihm.“ Mit Jesus vernetzt und verbunden zu sein gehöre für Minis auch zum Alltag nicht nur zum Sonntag, wenn man zum Ministrieren in die Kirche kommt.

Einen zweiten Gedanken zum Netz formulierte der Erzbischof so: „Vernetzt mit Jesus wird vieles möglich, was wir uns selber oft gar nicht zutrauen und nicht können.“ So haben die Fischer zuerst nichts gefangen, erst als Jesus ihnen gesagt hat, sie sollen das Netz auf der rechten Seite des Boots auswerfen, fingen sie viel Fische. Der Erzbischof zog eine Parallele zu seiner Bischofsernennung. Er sei lange der Meinung gewesen, dass er es nicht schaffe zu diesem Auftrag ‚ja‘ zu sagen. Aber dann sei ihm der Gedanke gekommen: „Es ist ja nicht so wichtig was ich kann oder nicht kann. Ich vertraue darauf, wenn Jesus mich braucht – auch in dieser Aufgabe als Bischof in Wien – dann wird er mir auch helfen.“

Das Fischernetz, so Grünwidl, erinnere ihn auch an die Gemeinschaft der Kirche. „Wir alle sind durch die Taufe, so wie jeder einzelne Faden in diesem Netz, ein- und festgebunden in ein Glaubensnetz, in die Gemeinschaft der Kirche,“ so der Erzbischof. „Ihr erlebt diese Gemeinschaft hoffentlich auch in einer super Ministrantengruppe. Ein Netz des Glaubens, der Gemeinschaft ist ganz wichtig, das gibt uns Halt,“ so Grünwidl abschließend.

Aus dem Artikel der ED Wien Erzbischof Grünwidl zu 600 MinistrantInnen: Vernetzt mit Jesus wird Vieles möglich!


Anschließend konnte die Minis bei zahlreichen Stationen und Workshops Neues ausprobieren, spielen, kreativ sein. Für Spaß, Bewegung und gute Stimmung war den ganzen Nachmittag über gesorgt.

Gegen 16 Uhr endete der Minitag. Mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck traten unsere Minis die Heimreise an. Es war ein gelungener Tag, der allen viel Freude bereitet hat.

Barbara Gruber