In der Pfarre Bergau nahmen wir uns heuer Jesus als Vorbild. Um seine Standhaftigkeit in der Wüste zu verdeutlichen duften die Kinder gemeinsam einen Baum einsetzen. „Der steht fest!“.


Am 2. Fastensonntag erzählt das Evangelium von Jesus in strahlendem Licht. So wie Jesus sollen auch wir ausstrahlen. Als Zeichen dafür bekam unser Baum Blätter.

Zum 3. Fastensonntag hofft der Weingärtner auf Früchte seines Feigenbaumes. Zum Thema „Hoffen wie Jesus“ bekam unser Baum Blüten.Und zum Thema „Lieben wie Jesus“ (4. Fastensonntag) trug der Baum bereits die ersten Früchte.

Jesus schützt die Ehebrecherin und zum Zeichen, dass auch wir Schwächere schützen wollen, wurde es ein unserem Baus so richtig lebendig.


Am Gründonnerstag durften die Kinder schon am Vormittag Brot teilen wie Jesus:


Am Karfreitag fand unser Outdoor-Kreuzweg wetterbedingt Indoor statt:

Endlich war Ostern – das Leben bekam Flügel. Auch wir werden einmal auferstehen. Und so konnten wir endlich unseren Kirschbaum im Pfarrhofgarten miteinander einsetzen. Er soll uns in ein paar Jahren Früchte schenken und Schatten, damit wir gemeinsam darunter verweilen können.


Am dritten Fastensonntag gestalteten Kinder der Volksschule Göllersdorf mit ihrer Religionslehrerin Michaela Blahous den Gottesdienst.
Für die Musik sorgten: Kathrin Schörg, Ines Reinwein, Elisabeth Michal, Michaela Wallner, Melanie Raschbauer und Pastoralassistent Darko Trabauer,

Hauptthema war der Text der Lesung aus dem Buch Exodus vom Sonntag mit folgenden Worten:
In jenen Tagen weidete Mose die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian.Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb.
Dort erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch.
Er schaute hin: Der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt.
Mose sagte: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen.
Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht?
Als der HERR sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm mitten aus dem Dornbusch zu:
Mose, Mose!
Er antwortete: Hier bin ich.
Er sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.
Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jaobs.
Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
Der HERR sprach:
Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört.
Ich kenne sein Leid.
Ich bin herabgestiegen, um es der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen.
Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao.
Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus!
Da sagte Mose zu Gott:
Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen:
Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er?
Was soll ich ihnen sagen?
Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin.
Und er fuhr fort:
So sollst du zu den Israeliten sagen: Der „Ich-bin“ hat mich zu euch gesandt.
Weiter sprach Gott zu Mose: So sag zu den Israeliten:
Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs,
hat mich zu euch gesandt.
Das ist mein Name für immer und so wird man mich anrufen von Geschlecht zu Geschlecht.
Ein Dornbusch und eine Mose-Figur mit zwei Schafen war vor dem Altar aufgestellt.

Kinder lasen als Dankgebet nach der Kommunion folgende Sätze und es wurden die Flammen von Frau Direktor Michaela Sommerer auf den Dornbusch geklebt:
Gott sagt zu jedem von uns:
Ich bin da, wenn du alleine bist.
Ich bin da, wenn du Angst hast.
Ich bin da, wenn du vor Kummer nicht schlafen kannst.
Ich bin da, wenn du mich brauchst.
Ich bin da, wenn du mir deine Sorgen anvertraust, ich höre dich!
Ich bin da, wenn du Ärger oder Streit erlebst.
Ich bin da, wenn du dich wieder versöhnst.
Ich bin da, wenn es dir gut geht – in deiner Familie, bei deinen Freunden!
Danke, lieber Gott, dass du immer für uns da bist!


Pfarrer Michael Wagner bedankte sich besonders bei Religionslehrerin Michaela Blahous, den MusikerInnen und den Kindern für die Gestaltung des Gottesdienstes.

Nach dem Gottesdienst wurde zum Pfarrkaffe in den Martinssaal geladen und im Foyer konnte man Süßigkeiten, getrocknete Früchte, Nüsse etc. vom Weltladen erwerben.
Dafür sorgten Romana Haftner und die Kinder der vierten Klassen.



DANKE ALLEN FÜRS MITWIRKEN!!!
tagesrückblick
still werden. mich in
gottes gegenwart stellen.
dank sagen für
mein leben.
gott um einen
ehrlichen Blick bitten.
auf den tag schauen.
wo hat mich gott
berührt und geführt?
gott danken für die
empfangenen gaben.
um vergebung und
heilung bitten.
auf den nächsten tag
schauen und ihn mit
gott planen.
vaterunser beten.
KR Johann Leubolt wurde 1937 in Stockerau geboren, 1961 zum Priester geweiht. Als Kaplan war er in Hohenau, Wien-Margareten und in Puchberg am Schneeberg. 1967 wurde er zum Pfarrer von Bockfließ ernannt. 1978 wurde ihm der Titel „Geistlicher Rat“ und 2001 der Titel „Konsistorialrat“ verliehen.
Pfarrer KR Johann Leubolt hat sich nach 35 Jahren als Pfarrer in Bockfließ in seiner Pension im Jahr 2002 ein Haus in Göllersdorf, in der Nähe seiner ursprünglichen Heimat Stockerau, gekauft.
Als Pensionist unterstütze er Pfarrer Monsignore Neumayer in den Pfarren Göllersdorf und Gr. Stelzendorf.
Ab 2007 half er dann in den 5 Göllersbachpfarren aus.
2016 mehrten sich die gesundheitlichen Einschränkungen und 2017 war er das letzte Mal in Breitenwaida Zelebrant des Weihnachtsgottesdienstes. Danach feierte er einfach den Gottesdienst als Messbesucher in Göllersdorf mit.
Ab 2023 war er auf Pflege angewiesen und mit Unterstützung konnte er in seinem Haus bleiben bis zu seinem Tod am
29. Jänner.
Die Göllersbachpfarren nahmen bei einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche Göllersdorf Abschied von Pfarrer KR Johann Leubolt. Von allen 5 Pfarren kamen Gläubige, um ihm die „letzte Ehre“ zu erweisen.
Die abschließenden Worte bei der Predigt von Pfarrer Dr. Michael Wagner lauteten: „Wir empfehlen ihn Gott in Dankbarkeit für sein Wirken und seine Präsenz. Er hat sein Leben in den Dienst Gottes und seiner Kirche gestellt. Ruhe in Frieden!“



Danach erfolgte die Überstellung nach Bockfließ, wo er am Samstag im Priestergrab bestattet wurde.


Beim Abschiedsgottesdienst in Bockfließ sprach auch der Bürgermeister Dankesworte, der auch persönlich mit ihm verbunden war. Pfarrer Leubolt war Träger des Ehrenringes und Ehrenbürger der Gemeinde Bockfließ.
Viele Kinder hat er dort getauft, viele Paare getraut oder vielen Menschen die Krankensalbung gespendet und auch viele auf ihrem letzten Weg begleitet.

Auf seinem Bild zum Priesterjubiläum hatte er die letzten Worte des Tedeum abdrucken lassen: In te Domine speravi – non confundar in aeternum. Auf dich, Herr, habe ich gehofft, ich werde in Ewigkeit nicht scheitern …..
Wir werden uns gerne an ihn erinnern! RUHE IN FRIEDEN!
Am 18.01.2025 wurden im Rahmen der monatlichen Familienmesse die vier Erstkommunionkinder der Pfarre Bergau vorgestellt.
Emilia, Luise, Maximilian und Melissa hatten auch einige Botschaften mit, die sie vorgelesen haben und auch in die dargestellten Krüge geklebt haben. Was können wir, jeder einzelne von uns machen, sodass wir Gutes für andere Menschen tun?
Oft reicht es schon ein freundliches Wort zu sagen, anderen Zeit zu schenken, ehrlich sein oder auch einzugestehen, wenn man etwas nicht so Gutes getan hat.
Am 25.05.2025 findet die heurige Erstkommunion in Bergau statt.



























































