Erntedank – weil wir Grund dazu haben

„Dank sei dir für deine Gaben, die wir stets empfangen haben! ….“ (GL 916)

Mit dieser Liedzeile zum Beginn wurde auch heuer wieder mit einer feierlichen Messe Erntedank  gefeiert. Unsere Kirche war farbenfroh mit Blumen, Obst und Gemüse geschmückt und die Erntekrone, das Symbol für die eingebrachte Ernte und damit für unsere Nahrung, hatte ihren Platz vor dem Altar.

Trotz immer noch und/oder wieder angespannter Covid-19-Situation konnten wir in der Pfarrkirche zusammenkommen und gemeinsam Danke sagen für das, was

– wir erarbeitet haben und gelungen ist

– wir ohne unser Zutun erhalten haben

– unser Leben ausmacht, bereichert oder erträglich macht.

Eine gute Ernte, ob materiell oder immateriell, liegt nicht allein in unserer Hand, dessen sollten wir uns bewusst sein.

Eine gute Ernte braucht aber auch seine Zeit, geht nicht von heute auf morgen. Der Liturgiekreis hat mit der Geschichte eines Apfelbaumes dazu einige Fragen in den Raum gestellt – und die betreffen auch unser eigenes Leben:

Wo sind deine Wurzeln? Wie tief sind deine Wurzeln? Was brauchst du zum Wachsen? Was ist deine Quelle? Womit umgibst du dich? Was teilst du? Wo trägst du Früchte?

„Schütz auch weiter uns vor Not, gib uns unser täglich Brot.“ (GL 916)

Unter Einhaltung der 3G Regel konnten wir im Pfarrgarten gemütlich bei der Agape beisammen sein.

Text: Helga Kradjel Fotos: Heinrich Kradjel

Zur Eröffnung des „Projekts Ylvie“ am 29. August feierte unsere Gemeinde den Gottesdienst in der ehemaligen Leisser-Mühle.

Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Michael Wagner gemeinsam mit Diakon Heribert Auer zelebriert. Musikalisch begleitet wurde die Messe vom Rhytmischen Chor „Stimm-voll Chorklang“.

Am Ende des Gottesdienstes sprach unser Herr Pfarrer noch Segenswünsche für „Ylvies Mühle“.

Ich wünsche eurem Haus ein Licht, das auch noch in der Nacht brennt.

Ich möchte in eurem Ofen ein Feuer unterhalten, das auch in tiefster Kälte noch viele Menschen und Herzen wärmt.

Ich möchte euch Blumen und Farben schenken, die alle Vorübergehenden und Gäste erfreuen.

Ich wünsche euch eine Liebe, dass sie euer Herz sprengt und nach draußen dringt.

Ich wünsche euch einen Glauben der niemals aufhört und Hoffnungslosen Menschen Mut macht.

Ich wünsche euch auch im größten Durcheinander und Lärm tiefen Frieden und innere Ruhe.

Ich kann es auch mit anderen Worten sagen:

Ich wünsche diesem Haus / Projekt Gottes Segen

(nach Rainer Haak)

34 Kinder und 19 Begleiter haben wieder herrliche Tage in Sindelburg erlebt, mit viel Spaß und Freude. Danke allen Betreuern und Betreuerinnen, allen Köchen und allen, die auf andere Weise mitgeholfen haben.

Am Dienstag, den 6. Juli um 3/4 5 in der Früh machten wir uns auf (Pilger aus den Pfarren Bergau, Göllersdorf und der Nachbarpfarre Obermallebarn), um uns um 6 Uhr mit den anderen (aus Eitzersthal und Furth) bei der Haselböckkapelle in Wischathal zu treffen.
Auf ging`s! Die Temperaturen und die km-Zahl stiegen an diesem Tag wirklich an. Mit einigen kurzen Rastpausen und ohne viel Schatten quer durch`s Tullnerfeld erreichten wir um ca. 18 Uhr das Tagesziel. Gutes Essen und Betten zum Übernachten machten es uns doch etwas leichter, trotzdem gab es leider einige Ausfälle.
Der nächste Tag führte uns schon durch bewaldetes Gebiet und wir taten uns etwas leichter. Blasen sind auch immer so ein Thema und das Übernachten!!


Am Donnerstag kamen noch zwei 3-Tagespilgerinnen aus Göllersdorf und Oberfellabrunn dazu. Der Tag hatte es dann wirklich nochmals in sich – Asphaltstraße und Autos, Sonne und Gewitter!! Das Highlight zur Belohnung waren dann die Teiche zum Schwimmen.


Nach den heftigen, nächtlichen Gewittern war es am nächsten Tag von der Temperatur her (Nieselregen und Abkühlung) ein toller Tag zum Gehen.
Wir kamen nach St. Ägyd und bevor es in die Unterkünfte ging gab es für diesen Tag noch den 3. Rosenkranz zu beten und wir schafften es noch bis vor`s Gscheid.
Am letzten Tag nach dem Anstieg und der Morgenandacht in der Kapelle am Gscheid trafen wir die 1-Tagespilger bei der Wuchtelwirtin. Einige von ihnen fuhren mit dem Bus direkt nach Mariazell, andere schlossen sich uns an. Letzte Hürde war der Kreuzberg, wo ein gemeinsames Foto entstand.

Das Rosenkranzbeten und die Labestationen von Doris machten es möglich, dass alle den Gnadenort erreichten. Es folgte der Einzug in die Basilika und um 16 Uhr feierten wir mit Pilgern aus St. Michael am Bruckbach, Bezirk Amstetten, die Heilige Messe vor dem Gnadenaltar als würdigen Abschluss unserer Wallfahrt.


Das gemeinsame Abendessen und die Heimfahrt rundeten den letzten Tag ab!

Wieder war es ein gelungenes Miteinander und unser Dank gilt unserem Pfarrer Dr. Michael Wagner als Geistlichen Begleiter an allen fünf Tagen und Doris und Thomas, die die gesamte Organisation übernommen hatten.
Trotz der Anstrengung hatten wir auch viel Spaß! Ich denke, wir werden auch die heurige Wallfahrt nicht so schnell vergessen.

Text: Gitti Hirn, Fotos: z. Vfg. gestellt


Viel Freude bereiteten uns Musiker in der Pfarrkirche Breitenwaida.

Die jungen Streicher der MS Hollabrunn entführten uns mit ihrem Spiel in die Welt der Musik.
Zuerst die Mini- und Junior – Strings, danach das Jugendorchester „La Sintonia“.
Sie stellten die Musikstücke, bevor sie gespielt wurden, vor. So erfuhr das Publikum wie das Stück heißt, von welchem Komponisten es stammt, wann dieser gelebt hat und wie es entstanden ist.
Alle Besucher konnten dann die Musik in vollen Zügen genießen, und bedankten sich mit einem riesigen Applaus für die Darbietungen.

Im zweiten Teil des Abends stand die Orgel im Mittelpunkt.

Maria und Manfred Langer spielten über eine Stunde lang Musikstücke aus dem 17. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Dazu spielte Georg Langer auf dem Fagott und Anna Hurch (Sopran) sang für uns.
Wir hörten unter anderem das „Ave Verum“ von W.A. Mozart oder Andrew Lloyd Webber´s „I Don´t Know How To Love Him“ aus Jesus Christ Superstar – es war wunderschön!

Den Abschluss fand der musikalische Abend mit einer Jam Session. Eric, Barbara, Moritz und Mimi Weinberger gestalteten gemeinsam mit Dominik Sommerer und Manfred Langer diesen Teil.

So ist dieser Abend mit modernen rhythmischen Liedern stimmungsvoll ausgeklungen.

Text u. Fotos: Heinrich Kradjel

Firmunterricht über Internet (Teams) – geht das?

Ja, es geht!  Wobei sich alle Beteiligten – Firmlinge, sowie Firmbegleiterinnen und -begleiter – einig sind, dass es besser gewesen wäre, sich im Pfarrhof zu treffen. Das Zwischenmenschliche, die Gruppendynamik ist streckenweise zu kurz gekommen. Mit den entsprechenden Onlinetools konnten wir, denke ich, trotzdem die Vorbereitung doch recht kurzweilig gestalten.

Neben den Onlinestunden über Jesus, den Hl. Geist und Gott haben wir es auch geschafft, online über das Beten und die Kirche als Gemeinschaft zu reden, sowie die Vorstellmessen vorzubereiten.

Besonders schön in Erinnerung geblieben ist mir, dass wir uns einmal gemeinsam zum Sonntagsgottesdienst getroffen haben. Gemeinsam in die Kirche, das ist doch gleich ganz was anderes. Trotz der Corona bedingten Maßnahmen war für alle auch die Einheit „als Christ leben“ in der Pfarrkirche Göllersdorf ein besonderes Erlebnis. Dass Jesus uns mit dem Vater Unser mehr als ein Gebet, sondern eine Anleitung hinterlassen hat, die uns zeigt, wie wir leben sollen und Krisen meistern können, sorgt immer wieder für Erstaunen.

Die Gedanken, die sich unsere Firmlinge in der letzten Stunde zum Sakrament der Firmung gemacht haben und was sie gerne den Firmspender fragen würden, hat mich sehr beeindruckt!

Wir sind also trotz der Umstände gut vorbereitet zur Firmung gekommen und haben – so auch die Rückmeldung von den Teilnehmern – zwei sehr schöne Firmgottesdienste erlebt.

Eric Weinberger

Firmgottesdienste

Am 5. Juni 2021 wurde 34 junge Menschen aus den 5 Göllersbachpfarren gefirmt, aus Bergau 2, aus Breitenwaida  7, aus Göllersdorf 17, aus Großstelzendorf 4, aus Sonnberg 4.

Der Firmspender, Domdekan Univ.Prof. Dr. Rudolf Prokschi, wies in seiner Predigt im Blick auf sein eigenes Leben darauf hin, wie er im Aufgreifen der Anregungen des Hl. Geistes viel Größeres aus seinem Leben machen konnte, als er jemals geträumt hatte. Als Bursch aus dem Weinviertel hat es ihn bis nach Moskau und nach Mitteldeutschland  geführt, und er stehe heute mit ganz  vielen Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt.

Er ermutigte die jungen Menschen, die Anregungen in ihrem eigenen Leben aufzugreifen. Dazu helfen Menschen, die uns etwas zutrauen, fördern und begeistern, dazu braucht es aber auch die eigene Erfahrung mit Gott, das Gespür und den Mut für Gottes Weg.

Wir wünschen allen die Kraft des Heiligen Geistes für ihr ganzes Leben!

Pf. Michael Wagner

Fotos: H.Kradjel, Jürgen Langhammer und Simon Nentwich

Im Rahmen der Maiandacht in Breitenwaida wurde auch unserem Pastoralassistenten Mag. Darko Trabauer von den Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäten zu seinem 50. Geburtstag gratuliert, den er am 1. Juni feiert.

Wir wünschen alles Gute, Gottes Segen und viel Freude bei seiner Tätigkeit in unseren Göllersbachpfarren.