Ines, Sophie und Lisa luden zu einem ersten Treffen im Pfarrhof ein und alle waren sich einig: Da muss es eine Fortsetzung geben! Geplant sind monatliche Treffen, zu denen jederzeit neue Kinder dazustoßen können. Der nächste Termin: Samstag, 11. Jänner, von 15 – 16.30 Uhr im Pfarrhof.

Auch heuer durften wir den Hl. Nikolaus in unserer Pfarrkirche empfangen. Er hatte für die Kinder kleine Geschenke mitgebracht, die er verteilte. Wir erinnerten uns daran, dass er als Bischof aus seiner Liebe zu Jesus vielen Menschen geholfen hat. Auch wir alle können und sollen nach dem Vorbild von Nikolaus handeln, also „kleine Nikoläuse“ sein.

Eine große Schar unserer Minis der Göllersbachpfarren – 33 – und somit die größte Gruppe, wurde uns bei der Anmeldung gesagt, nahmen mit Pfarrer Dr. Michal Wagner, Diakon Herby Köllner und fünf Begleitpersonen an der traditionellen Ministrantenwallfahrt anlässlich des Festes der Heiligen Leopold in Klosterneuburg teil.

Der Heilige Leopold ist nicht nur Gründer des Stiftes Klosterneuburg, sondern seit 1663 auch Landespatron von Niederösterreich und Wien.
Kaiser Leopold I., der ihn zum Landespatron erhob, verband dies mit dem Wunsch, dass der Festtag der Heiligen mit entsprechender Würde begangen werde.
Und so laden Stift und Stadt Klosterneuburg jährlich zum gemeinsamen Leopoldifeiern ein.

Im Hof des Stiftes wurden die Ministrantengewänder angezogen und wir stellten uns für den Einzug auf.

Beim Glockenklang zogen dann etwa 600 Minis aus der Erzdiözese Wien in die Stiftskirche ein.

Den Gottesdienst zelebrierte Provinzial der Salesianer Don Boscos P. Mag. Siegfried Kettner, der auch im nächsten Jahr wieder als Firmspender nach Göllersdorf kommt.

Die Predigt gestaltete er wie die Millionenshow. Es gab zwei KandidatInnen mit einem Joker und zusätzlich durften sie dann auch den Publikumsjoker (also uns alle) befragen.
Zu Beginn gab es gleich die Frage nach wichtigen Dingen, wie BITTE, DANKE und ENTSCHULDIGUNG.

Auch die Schädelreliquie des Heiligen Leopold konnten wir ganz deutlich sehen, da sie beim Auszug nach der Hl. Messe mitgetragen wurde.
Der Schädelknochen ist in roten Samt gefasst und trägt eine Kopie des österreichischen Erzherzoghutes. Neben der reichen Stickerei sind verschiedenste Kleinodien frommer Verehrer des Heiligen aufgenäht. Ein besonders bemerkenswertes Schmuckstück ist die auf einem Anhänger dargestellte Affenmutter mit ihrem Jungen, wohl ein Symbol für die Fürsorge des Landespatrones für Österreich.
Dies war übrigens auch eine Frage an die KandidatInnen.

Nach der Hl. Messe ging es in den Leopoldiprater und zum Fasslrutschen, wo wir viel Spaß hatten.

Eine Theaterspielform aus längst vergangenen Tagen wird zu neuem Leben erweckt. auf einer Bauchladenbühne – mit Musik vom Kurbelspielwerk – spielte und erzählte Ulrich Chmel am Freitag, 15. November 2024 die beiden Märchen:

Schneewittchen und Die Mausprinzessin

Fotos: privat

Drei Kinder erklärten sich heut bereit, in den wichtigen Dienst als Ministrantin/Ministrant aufgenommen zu werden. So wird unsere Ministrantenschar noch einmal vergrößert. Wir sind sehr stolz auf euch und dankbar für die Mini-Chefinnen, die diese Gruppe so toll zusammenhalten.

Wir freuen uns, dass die Marienstatue hinter der Kirche renoviert und wieder aufgestellt ist und sagen ein herzliches Danke allen, die diese Renovierung ermöglicht haben.

Foto: privat zur Verfügung gestellt

Einige Eindrücke dieses ganz besonderen Abends in der Pfarrkirche Großstelzendorf

Auch für die Halloween-Kinder gab es eine ganz besondere Attraktion: im Dunkeln und mit Schwarzlichtlampe war es hier ziemlich gruselig.

Auch dieser spezielle Gottesdienst wurde in Großstelzendorf zum Sonntag der Weltkirche gefeiert. Als Christinnen und Christen sind wir weltweit miteinander verbunden und sollen einander wie Geschwister unterstützen.

Am 20. Oktober gab es in unserer Pfarrkirche eine Benefizveranstaltung für den Verein Sonnendach, der vom Hochwasser schwer betroffen ist. Melanie Raschbauer hat diesen Abend organisiert und führte auch durch das Programm. Zu Beginn stellte die Obfrau des Vereines, Mag. Nicole Feucht, die Tagesstätte und auch das Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen vor. Vorher – Nachher – Bilder zeigten die großen Schäden, die die Häuser getroffen haben. Als Vertreterin des Pfarrers konnte stv. PGR-Vorsitzende Hermi Scharinger einen symbolischen Scheck von € 4.991,18 übergeben. Dieser Betrag war schon bei den Erntedankfesten aller fünf Göllersbachpfarren schon für Sonnendach gesammelt worden.

Es folgten die Darbietungen der MusikerInnen: Paula Margetich auf der Harfe, Veronika Bouchal – Gesang und Ukulele, Theresia Bouchal und Kathrin Schörg – Blockflöten, Franz Schwingenschlögl und Hanna Reinwein – Querflöten und Melanie Raschbauer mit einem eigens komponierten Lied und einem Stück auf der Rave Drum. Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Sonnendach-Chores, den Melanie spontan gegründet hatte.

Bei der anschließenden Agape konnten wir den Abend noch nachklingen lassen. Dank großzügiger SpenderInnen dürfen wir nach diesem schönen Klangkonzert noch einmal € 2.433,50 überweisen.

Am Samstag trotzten 11 mutige Radler aus den Göllersbachpfarren dem Wetter und begingen die 2. Etappe der Radltour durch die Göllersbachpfarren. Diesmal war die Pfarre Großstelzendorf zum „durchradeln“ angesagt.

Start war in Furth, wo uns Christine Holzer die wichtigsten Eckdaten der Kapelle und auch „alte Ansichten“ davon näherbrachte.

Die Gruppe radelte weiter in die Pfarrkirche Großstelzendorf. Dort erwartete uns Pfarrer Michael Wagner und wir konnten die Kirche und deren Besonderheiten bewundern.

Von nun an gings bergan: Die Weiterfahrt nach Eitzersthal war besonders stimmungsvoll und wolkenverhangen. Dort begrüßte uns Alfred Scheidl und informierten uns über die Kapelle Eitzersthal. Auch dort konnten wir „alte Ansichten“ in Form von Fotos und Gegenständen aus der ehemaligen Kapelle besichtigen.

Die Kapelle in Wischathal präsentierte und erläuterte uns ebenfalls Alfred Scheidl. Die Wischathaler Madonna im Original ist übrigens im Dommuseum in Wien zu bewundern.

Verdient ging die Reise dann nach Göllersdorf, wo wir in der Loretokirche von Gitti Pfeifer empfangen und informiert wurden.

Nach einem Gebet für die verstorbenen der Familie Schönborn-Buchheim durften sich die Teilnehmer der Radletappe im Lorettosaal bei Aufstrichbroten, Tee, Kaffee und Kuchen stärken. (Ein Danke den Göllersdorfern für die Bewirtung)

Resumee: schön wars!

Foto: privat, zur Verfügung gestellt