Am Samstag vor Weihnachten feierten wir eine Roratemesse in der nur mit Kerzenlicht erleuchteten Kirche mit einigen sehr stimmungsvollen Adventliedern.
Danach traf man sich zum Frühstück im Pfarrsaal.

Am Nachmittag des Heiligend Abend trafen sich viele Pfarrmitglieder zur Krippenandacht, die von Florentina Fichtinger und Violetta Raschbauer vorbereitet und mit den Kindern einstudiert wurde.

Die Christmette zelebrierte Kaplan Clement Zohagnan. Zur Einstimmung spielten davor einige Musiker der Blasmusik Weihnachtslieder. Der Chor unter der Leitung von Petra Wolf sorgte für eine feierliche Stimmung.

Am Christtag feierte Pfarrer Michael Wagner mit den Gläubigen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Familien-Bläsergruppe mit Martha, Alina und Fabian Lehner.

Auch unsere Fakulanten trugen zum feierlichen Rahmen bei. Besonders erfreulich war, wie schon bei der Christmette, die zahlreiche Mitfeier unserer Ministrantinnen und Ministranten.

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Wagner für die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest, für den Blumenschmuck, den Ministrantinnen und Ministranten für ihre Dienste, dem Chor, den MusikerInnen und für alle Arbeiten im Hintergrund.

Am Sonntag durften wir uns in Breitenwaida auf das Adventkonzert, gestaltet von Moritz und Miriam Weinberger (Violine) und Manfred Langer (Klavier), freuen.

Zu Beginn wurden vier klassische Musikstücke, die uns in vorweihnachtliche Stimmung brachte, von unseren Musikern vorgetragen.

Im Anschluss wurden, zur Freude aller Konzertbesucher, auch heuer wieder schöne Advent- und Weihnachtslieder gemeinsam gesungen.

Bei Glühwein und Striezel klang der Abend im Pfarrhofgarten gemütlich aus.

Es war eine vorweihnachtliche künstlerische Sternstunde, die man am Marienfeiertag im Pfarrsaal von Göllersdorf erleben durfte. Robert Kellner als über sich hinauswachsender Rezitator und das Sommereiner Quartett mit ihrer ganz eigenen, zutiefst berührenden Art zu singen, fesselten die überaus zahlreich erschienenen Zuhörer in einer Art und Weise, wie man es nur sehr selten zu hören bekommt.
Im ersten Teil mahnten die ausgewählten Texte an die Botschaft des Advent, niemanden vor der Tür stehen zu lassen, wenn hilfesuchendes Klopfen vernommen wird. Texte und Lieder waren harmonisch aufeinander abgestimmt und insbesondere zwei Texte, die vom Rezitator erstmals öffentlich gelesen wurden, gingen sowohl dem Publikum als auch den Künstlern selbst emotional sehr nahe.
Da tat eine Pause gut, um sich bei Glühwein, Tee und Keksen auf den zweiten, den heiteren Teil der Lesung, einzustimmen.
Robert Kellner hat leider nicht verraten, aus welchen Quellen er immer wieder neue humorvolle Texte zu finden vermag, aber äußerst erheiternd waren sie alle. Dazu die unglaubliche Wandlungsfähigkeit seiner Stimme und die auf den gesprochenen Text abgestimmte Mimik – das muss man erlebt haben. Die klug ausgewählten Gedichte und Geschichten haben einmal mehr sehr überzeugend bestätigt, dass Weihnachten nicht nur ein besinnliches, sondern auch ein sehr lustiges Fest sein kann, das gegen peinliche Pannen nicht gefeit ist.
Die dazwischen vom Gesangsquartett eingestreuten wohlklingenden Hirtenlieder setzten diesem außergewöhnlichen Nachmittag nicht nur das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf, sondern haben mit Textpassagen wie „sei Muatter soll a Jungfrau sein ! – Dös war amål wås Neues“ dem faszinierenden Weihnachtswunder auch musikalisch eine heitere Note verliehen.
Der frenetische Schlussapplaus zeigte, dass es nicht so sehr die groß aufgezogenen Events sind, die unserer Seele Nahrung geben, sondern dass man in der „Stillsten Zeit im Jahr“ die innere Einkehr doch eher im kleinen, dafür aber feinen Rahmen findet.
Dechant Dr. Michael Wagner bedankte sich abschließend bei den Künstlern, die aufgrund der gegenseitigen Verbundenheit ohne jegliches Honorar agierten und somit konnte der Kirchenrenovierung eine vierstellige Spendensumme gutgeschrieben werden.

Anton + Ulrike Holzmann, Robert Kellner, Patricia + Alfred Tatzber, Pfarrer Dr. Michael Wagner

Schon am 5. Dezember kam der Heilige Nikolaus in die Pfarrkirche Göllersdorf.
Pfarrer Michael Wagner erzählte den Kindern etwas vom Leben des Heiligen Nikolaus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Myra in der heutigen Türkei war.
Als Sohn reicher Eltern soll er sein ererbtes Vermögen unter den Armen und an Kinder verteilt haben.

Begleitet von unseren zwei Ministranten Joseph-Raphael und Tristan wurde der Heilige Nikolaus mit einem Lied begrüßt. Er beschenkte die Kinder mit einem Germteig-Nikolo und sprach ermunternde Worte.

Am 6. Dezember kam der Nikolaus in die Viendorfer Kapelle. Bereits um 17 Uhr versammelten sich viele Kinder und Eltern, um ihn gemeinsam zu erwarten. Nach einigen gesungenen Liedern trugen die Volksschulkinder eine kleine Nikolausgeschichte vor.
Dann war es so weit: Es klopfte an der Tür und der Nikolaus trat ein.
Zur Begrüßung sangen wir ihm ein schönes Lied, bevor er die mitgebrachten Geschenke verteilte.
Im Anschluss blieb noch Zeit für ein gemütliches Beisammensein bei Tee, Glühwein und kleinen Köstlichkeiten.
Vor der Kapelle konnten die Kinder noch ein Foto mit dem Nikolaus machen, bevor er wieder weiterziehen musste.
Ein stimmungsvoller Abend, der uns alle auf die Adventzeit eingestimmt hat.

Text von Viendorf: Verena Bauer-Schwarzböck

Am Christkönigssonntag, 23. November 2025 fand in der Pfarre Bergau die Ministrantenmesse mit Aufnahme der neuen Ministrantinnen statt.

Emilia Bürger, Melissa Maurer und Luise Scheidl traten ihren Dienst als Ministrantinnen an. Pfarrer Michael Wagner, Diakon Herby Köllner und die bereits im Dienst gestellte Mini-Schar gestalteten die heilige Messe.

Im Anschluss an die heilige Messe fand im Pfarrhof ein Pfarrkaffee statt. Adventkränze und köstliche Bäckereien gab es auch.

Ein herzliches Vergelt´s Gott Allen, die mitgeholfen haben!

Fotos: privat, zur Verfügung gestellt

Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Michael Wagner, Diakon Herby Köllner und einigen weiteren Begleitpersonen machten sich 25 Minis von Bergau, Göllersdorf, Gr. Stelzendorf und Sonnberg schon am Vormittag auf zur Ministrantenwallfahrt nach Klosterneuburg, denn wir wollten schon vor dem Gottesdienst in den Leopoldiprater, um nicht zu spät nach Hause zu kommen.

Pünktlich, wie vereinbart, trafen sich dann alle im Hof des Stiftes, um die Ministrantengewänder anzuziehen. Da entstand dann auch gleich ein Gruppenfoto.

400 Minis marschierten dann zu den feierlichen Klängen der Glocken in die Stiftskirche, wo der uns bekannte Dr. Markus Beranek den Gottesdienst zelebrierte.

Einige von uns bekamen dann sogar Sitzplätze in den Bänken, was wir in den Jahren zuvor nie geschafft hatten.

Eine Gruppe aus Laa gestaltete den Gottesdienst musikalisch.

Pfarrer Michael bereitete uns schon im Bus mit einem Quiz auf das Leben des Heiligen Leopold vor und als Markus Beranek seine Predigt auch mit einem Quiz begann, konnten wir bei den Fragen schon richtig abstimmen.
Zum Abschluss der Predigt erwähnte er, dass man sich drei Dinge am Abend ins Gedächtnis rufen soll, wofür man dankbar sein kann.

In einer so großen Gemeinschaft mit Minis aus der ganzen Diözese Gottesdienst zu feiern, ist schon ein schönes Gefühl und es wurde den Minis auch für ihren Dienst gedankt.

„Wir Minis sind Gottes Bodenpersonal …“! Das war das Schlusslied, das uns bekannt ist!

DANKE den Ministrantinnen und Ministranten für ihren wichtigen Dienst in den Pfarren!

50 Jahre ist die Orgel in Breitenwaida alt – ein Anlass, dieses Jubiläum gemeinsam mit dem Kirchenchor zu feiern.

1975 wurde das damalige Instrument komplett zerlegt, alles ausgebaut und abtransportiert. Nur das Gehäuse und einige Pfeifen wurden nach der Reinigung für den Bau der neuen Orgel wiederverwendet.

Interessante Informationen und Fotos dazu gibt es auf den Schautafeln in der Kirche zu sehen.

Nach 4 Monaten intensiver Arbeiten durch viele freiwillige Helfer und vor allem der Orgelbauer (die sogar in der Osternacht arbeiteten!) wurde die Orgel am Pfingstsonntag 1975 geweiht und erklingt bis heute zum Lob Gottes.

„Gott zu loben kommt im Alltag oft viel zu kurz,“ sagte Pfarrer Michael Wagner in seiner Predigt. „Musik im Gottesdienst hilft uns aber dabei.“

So möge uns diese Orgel noch lange hinführen und helfen beim Lob Gottes.

Die Orgel alleine würde allerdings keinen Ton von sich geben, dazu braucht es auch jemanden, der sie spielt.

Die Pfarre Breitenwaida ist in der glücklichen Lage, zwei Organisten zu haben –
Manfred und Maria Langer, die ebenfalls ein beeindruckendes Jubiläum feiern. Zusammengezählt spielen die beiden seit 100 Jahren Orgel!

Das sind weit über 3.000 Gottesdienste – dazu kommen noch Begräbnisse, Sonntagnachmittagssegen (früher), Kreuzwege, Maiandachten ….

Für diese Dienste, für dieses „immer Dasein“ – auch als Chorleiter – ein großes

DANKE und VERGELT´S GOTT !

Text und Fotos: Helga Kradjel

Zuerst wurde in der Kirche gemeinsam gesungen und auch die Geschichte vom Hl. Martin nachgespielt. Danach ging es mit dem Lied „Ich geh mit meiner Laterne“ und leuchtenden Laternen durch die dunklen Gassen Richtung Pfarrhof. Dort wurden noch die Kipferl geteilt und zum Aufwärmen gab es auch noch heißen Tee.

Schön, dass so viele wieder dabei waren!

In unserer Kirche konnten Kinder kürzlich auf eine besondere Geschichtenreise gehen: „Das Geschenk des Elefanten“. Diese Reise beschäftigte sich mit Abschied, Trauer und Hoffnung.

An fünf Stationen erfuhren die Kinder, wie Abschiednehmen sein kann – manchmal kurz, manchmal lang, manchmal für immer. Sie lernten, dass Traurigkeit, Wut oder stille Gedanken dazugehören und dass Gott alle Gefühle versteht und bei uns ist. Mit kreativen Aktionen wie dem Gestalten von Erinnerungsgeschenken und dem Basteln eines bunten Lichtstrahls konnten die Kinder ihre Gefühle ausdrücken. Der Lichtstrahl symbolisierte, dass Gott in der Traurigkeit sein Licht schickt und dass dadurch wieder Farbe ins Leben kommt.

Die Aktion zeigte den Kindern auf einfühlsame Weise, dass Abschied und Traurigkeit zum Leben gehören, aber dass Freude, Erinnerungen und Gottes Licht immer bei uns bleiben.

Barbara Gruber