Schön hergerichtete Altäre, Wetter wie beim Herrgott bestellt.

Die Feuerwehr hat nicht nur einen Altar, sondern auch Sitzbänke im Schatten der Bäume aufgestellt und so konnten wir am Donnerstag den Fronleichnamsgottesdienst im Freien mit Blick auf die Pfarrkirche feiern.

Nach der Heiligen Messe zog die Prozession zu den anderen Altären und die Kinder streuten Blumen für den festlichen Weg.

Zum Abschluss wurde noch der Segen für den Ort und die Menschen gespendet.

Danke an alle die geholfen haben, ein schönes Fronleichnamsfest zu feiern.

Fotos: H. Kradjel, FF-Breitenwaida

Zum ersten Mal fand in der Woche vor Pfingsten „Treffpunkt Kinderkirche“ in der Kirche Breitenwaida statt und wurde von zirka 15 Kindern mit ihren Eltern und Großeltern besucht.

Zum Thema „Pfingsten – Feuer und Flamme“ konnten sich die Kinder bei fünf Stationen die Pfingstgeschichte anhören. Benjamin Kirchenmaus war bei allen Stationen mit dabei und hatte immer kleine Anregungen und Aufgaben für die Kinder.

Die Geschichte begann mit einem kurzen Rückblick auf Ostern und Christi Himmelfahrt. Und so durften die Kinder bei der ersten Station mit Hilfe eines Schiebebildes, Jesus mit der Wolke in den Himmel fliegen lassen.

Bei der zweiten Station hörten die Kinder, dass sich die Freunde von Jesus darüber Gedanken machten, was denn die Heilige-Geist-Kraft sein könnte. Die Freunde hatten die Idee, die Geistkraft könnte wie Feuer, Wasser oder Wind sein. Bei dieser Station durften die Kinder kleine Experimente mit diesen drei Elementen ausprobieren.

Bei der nächsten Station rauschte und brauste es in der Geschichte. Überall war Wind und Feuer und Feuerflammen tanzten über den Köpfen der Freunde von Jesus. Dadurch bekamen sie die Kraft von Gott. Hier konnten sich die Kinder ein Flammenband für den Kopf binden, damit auch sie die Heilige‑Geist‑Kraft spüren konnten.

Bei der vierten Geschichtenstation hörten die Kinder, wie die Freunde von Jesus auf die Straße gingen, und plötzlich in allen Sprachen mit den Leuten redeten und die Leute sie verstanden. Die Freunde riefen: „Gott ist nah bei uns. Kommt! Lasst euch die Kraft von Gott schenken. Die Geistkraft vom Himmel. Dann ist euer Leben lebendig und froh. Lasst euch taufen. Dann gehört ihr zu Jesus.
Und wir alle gehören zusammen!“ Als Zeichen, dass auch die Kinder seit der Taufe mit Jesus und Gott verbunden sind, durften sie sich ein Kreuzzeichen mit Weihwasser auf die Stirn zeichnen und dazu sagen: „Auch ich bin ein Freund von Gott und Jesus!“
Hier konnte sich auch das Lied „Komm Heiliger Geist“ von Kurt Mikula angehört werden und eine vorbereitete Flamme mit Namen versehen werden. Die Flammen ließen am Pfingstsonntag den Altar in Flammen stehen und waren Teil der bunten Kirchendekoration.

Bei der fünften und letzten Station konnten sich die Kinder einen Pfingstfeuerball für zuhause basteln. Wenn man diesen fliegen lässt, hört man das Brausen des Sturms und sieht das Feuer tanzen.

Zum Schluss bekamen die Kinder auch noch einen pfingstlichen Segen von Benjamin Kirchenmaus mit auf den Weg:

Gottes Heiliger Geist sei dir nahe wie ein warmer Wind auf deiner Haut.
Gottes Heiliger Geist schenke dir Kraft wie ein starker Sturmwind.
Gottes Heiliger Geist schenke dir Liebe wie ein sanfter Windhauch.
Es segne und verbinde uns miteinander
der dreieinige Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen

Ende August findet die nächste „Treffpunkt Kinderkirche“ zum Thema – Beschirmt und beschützt ins neue Kindergarten- und Schuljahr – statt. Wir würden uns freuen, wenn auch hier wieder viele Kinder, auch aus anderen Pfarren, Benjamin Kirchenmaus besuchen würden.

Text: Barbara Gruber

Fotos: Barbara Gruber, Tamara Kradjel

Die Firmung der Göllersbachpfarren fand am 28.05.2022 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Göllersdorf statt. Firmspender war Abt Mag. Thomas Renner OSB aus dem Stift Altenburg.

28 Jugendliche aus den 5 Pfarren empfingen das Sakrament der Firmung.

7 Mädchen und 4 Buben aus der Pfarre Breitenwaida und aus Dietersdorf haben sich heuer ganz eifrig unter dem Motto „Auf einer Welle mit Jesus“ auf ihre erste heilige Kommunion vorbereitet.

Darko und Michael begleiteten die Kinder durch die Vorbereitung zu ihrem großen Fest. Eines der besonderen Highlights war das gemeinsame Backen von Fladenbroten mit Darko im Pfarrhof. Das Brot durfte im Anschluss verspeist werden und hat den Kindern ausgezeichnet geschmeckt. Aber auch die Beichtvorbereitung, die Beichte mit anschließendem Kuchen essen sowie die Erkundung der Kirche – gemeinsam mit der „Kirchenmaus“ – werden den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben.

Gut unterstützt durch ihre Taufpaten wurde auch der große Tag am 22. Mai gut gemeistert. Die anfängliche Aufregung hat den Kindern ein besonderer Gast genommen. Eine Schwalbe hatte sich nämlich während der Messe in die Kirche verirrt.

Im Anschluss an die Messe fand eine Agape im Pfarrhofgarten statt. Die Erstkommunionskinder durften sich traditionsgemäß mit Kuchen und Kakao stärken.

Es war ein sehr schönes Fest und wir wollen uns nochmals bei allen ganz herzlich bedanken, die dazu beigetragen und gemeinsam mit uns gefeiert haben.

Martina und Tobias Unfried

Am Sonntag darauf wurden die Kinder am Ende des Gottesdienstes noch einmal gesegnet und sie erhielten ihre Erstkommunionsandenken.

Fotos: H. Kradjel

Heuer begleitete die Kinder der Pfarre Breitenwaida ein kleiner Seemann namens Käpt´n Fasti durch die Fastenzeit. Er war mit seinem Boot am Göllersbach auf Grund gelaufen.
Darum beschloss er, in Breitenwaida ein paar Wochen Pause von seinem anstrengenden Seemannsleben zu machen. Man konnte ihn in dieser Zeit in der Kirche beim Taufbecken antreffen.

Er brachte den Kindern auch ein kleines Geschenk mit – einen Fastenwürfel. Dieser sollte den Kindern das „Fasten“ näherbringen.
An jedem Sonntag in der Fastenzeit bekam er eine ganz besondere Flaschenpost mit Bildern darin. Was die Bilder bedeuteten und was die Kinder damit tun sollten, erklärte Käpt´n Fasti immer mit einem Brief.
Dann durften sich die Kinder zwei Bilder aus der Flaschenpost nehmen. Eines für ihren Fastenwürfel und das andere klebten sie auf das große Segelboot in der Kirche, das so jede Woche bunter wurde.

Am Ende der Fastenzeit klebten auf dem Fastenwürfel folgende Bilder:

Smiley: Menschen ein Lächeln schenken und darauf zu achten, nicht so oft grantig zu sein
Hand:    Mit den Händen Gutes tun und nicht für böse Dinge gebrauchen
Ohr:      die Natur hören, jemand anderen zuhören oder vorzulesen
Mund: Komplimente machen und „Bitte“ und „Danke“ sagen
Auge:    Ganz bewusst alles was wir sehen wahrzunehmen
Fuß:      mit Jesus gemeinsam unterwegs sein

Nach einer sehr schönen und aufregenden Zeit stach Käpt´n Fasti am Karsamstag wieder in See, aber nicht ohne den Kindern noch eine kleine Überraschung zu hinterlassen zu haben.

Barbara Gruber

Das alte Kinderspielzeug des Stehaufmännchens ist ein schönes Bild für die Kraft des christlichen Glaubens.

Über das Stehaufmännchen

1. Das Stehaufmännchen hat eine gewisse Beweglichkeit, es kann sich adaptieren. Es fällt zwar immer wieder hin, aber es trägt in sich einen Willen nach oben. Fallen gehört im Leben dazu, und das Aufstehen.

2. Das Stehaufmännchen muss sich lösen von den Dingen der Umgebung, damit es aufstehen kann. Manchmal verhindert zu viel Verhaftung in der Umgebung das Aufstehen. Wer aufstehen will, muss sich von Etlichem lösen.

3. Entscheidend ist der tiefe Schwerpunkt, das innere Gewicht. Übertragen auf uns Menschen ist es die Kraft der Liebe, die Kraft der Hoffnung und des Glaubens! Es ist ein Verankertsein in der Liebe und der Hoffnung, und die „Gewissheit der Frucht“, also eine Überzeugung, dass es sich lohnt, auszusäen, zu arbeiten, sich zu mühen.

Schwerkraft kann aufrichten, wenn sie am rechten Platz wirkt, die gleiche Schwerkraft lässt umfallen!

4. In der Fastenzeit sind uns drei Wege vor Augen gestellt, diesen inneren Schwerpunkt zu kräftigen: Das Gebet, das Fasten und das Geben.

Michael Wagner

Endlich konnten wir den Palmsonntag wieder wie gewohnt feiern – mit Segnung der Palmbuschen vor dem Kriegerdenkmal und anschließender Prozession in die Kirche.

Mit einer großen Schar Ministranten und vielen Messbesuchern feierte Abt Christian Haidinger mit uns diese Festmesse, die zu Beginn von Jubel und Freude mit Hosannarufen geprägt ist, wo aber schon bald auch das bevorstehende Leiden Christi spürbar wird.

Die Passionsgeschichte weist uns darauf hin. Kinder zeigten zu den gelesenen Texten all jene Gegenstände, die wir mit der Leidensgeschichte Jesu verbinden und stellten sie vor den Altar. Und auch wenn wir alles schon oft gehört und gesehen haben – es sind immer wieder starke Worte und Zeichen, die sehr berührt haben – wie es auch Abt Haidinger empfunden hat.

Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche, mit den Tagen voller Leid und Trauer. Aber er ist  auch das Tor zur großen Osterfeier.

Helga Kradjel

Zwei Jahre hat es wegen Corona keinen gemeinsamen Kreuzweg unserer Pfarren gegeben.
Umso schöner war es, heuer bei herrlichem Frühlingswetter, miteinander den Kreuzweg Jesu zu gehen.

Gruppen aus unseren Pfarren haben die Stationen vorbereitet und vermittelten uns, dass das Geschehen von damals heute noch immer aktuell ist.

Fotos: Waltraud Hogl, H. Kradjel