Gemeinsam für eine Zukunft miteinander – füreinander

Viele Frauen in der Katholischen Frauenbewegung in Österreich sind durch ein entwicklungspolitisches Engagement verbunden.
Um die 70 Projekte in den Ländern des Südens werden von der Aktion Familienfasttag verantwortungsvoll betreut und unterstützt.
Seit 1958 wird die Aktion Familienfasttag alljährlich organisiert und österreichweit unter dem Motto „Teilen“ durchgeführt.

Seit Corona gibt es veränderte Bedingungen und so gibt es auch bei uns am kommenden Wochenende Suppen „to go“!

Es kann schon vorkommen, dass ich gefragt werde, warum „wir“ immer von einer 40-tägigen Fastenzeit sprechen, wenn es vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag eigentlich 46 Kalendertage sind. Die Erklärung dazu ist einfach: die 6 Fastensonntage sind vom Fasten ausgenommen, da wir Christen an jedem Sonntag – also auch in der Fastenzeit – die Auferstehung Christi feiern; zählt man die 6 Sonntage von den 46 Kalendertagen ab, bleiben 40 Fastentage.

Schon seit dem 4. Jahrhundert (Konzil von Nicäa) gibt es in der Kirche die 40tägige Vorbereitungszeit auf Ostern (österliche Bußzeit). Da es bereits im Alten Testament 40tägiges Fasten gab, und selbst Jesus zu Beginn seines öffentlichen Auftretens 40 Tage und 40 Nächte gefastet hat, ist auch die kirchliche Festlegung auf 40 österliche Vorbereitungstage von diesem Gesichtspunkt her zu verstehen.

Die Zahl 40 ist eine „symbolische“ Zahl. In der Bibel finden wir sie an vielen Stellen. Immer bezeichnet sie einen Zeitraum, in dem Menschen sich unter großen Opfern auf ein besonderes Ereignis und auf eine Begegnung mit Gott vorbereiten. 40 Tage verbringt Noah mit seiner Familie und den Tieren in der Arche, während die große Flut die Erde bedeckt (Genesis 7,4). 40 Tage und 40 Nächte bleibt Mose auf dem Berg Sinai bis Gott ihm die Gebote für das Volk Israel verkündet. 40 Jahre wandern die Israeliten durch die Wüste und ernähren sich von Manna, bis sie schließlich nach Kanaan kommen (Exodus 16,35) 40 Tage und 40 Nächte fastet Jesus in der Wüste, um sich auf seine große Aufgabe vorzubereiten (Lukas 4,1).

Im Mittelalter waren die Fastenbräuche streng: man durfte nur drei Bissen Brot und drei Schluck Bier oder Waser zu sich nehmen. 1486 erlaubte der Papst auch Milchprodukte in der Fastenzeit. Am mittleren Sonntag der Fastenzeit, dem Sonntag „Laetare“, „freut euch“, ist die Hälfte der Fastenzeit vorüber. Die erste Hälfte war von Besinnung und Trauer geprägt, ab Laetare soll der Christ nun froh dem Palmsonntag entgegensehen, der für den Einzug Jesu in Jerusalem steht.

Zwei Wochen vor Ostern, am 5. Fastensonntag, werden in unseren Kirchen alle Dinge, die etwas Österliches darstellen – so Kreuze und Bilder – mit („Hunger„)Tüchern verhüllt. Die Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag, schließt Gründonnerstag und Karfreitag ein, und endet mit dem Karsamstag.

Das 1. Konzil von Nicäa legte fest, dass der Ostersonntag am 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird. Das deutsche Wort „Ostern“ leitet sich vom indogermanischen Wort „Morgenröte“ ab. Ostern ist das höchste und älteste Fest der Christenheit und kündet die unvergängliche Botschaft: DER HERR LEBT!

Herby Köllner

Der Weise Jesus Sirach schrieb: /      Gedanken müssen durch ein Sieb. /

Es gilt zu prüfen: Ist es recht, /       sie auszusprechen, oder schlecht? /

Und in die Tat sie umzusetzen, /     würde das jemand verletzen? /

Das Sieb hilft dir zu deinem Glück, /     das Böse bleibt darin zurück. /

Das Feine nur wird durchgelassen, /      die Grobheiten und all dein Hassen, /

die werden sauber ausgesiebt, /     sonst machst du dich schnell unbeliebt. /

Dein Leben besser dir gelingt, /       wenn aus dir nur Gutes dringt.

Bei vielen nur, Gott sei’s geklagt, /        hat dieses Sieb total versagt. /

Es lässt Gedanken, Worte, Gesten /          ganz ungefiltert zum erstbesten /

Menschen durch, den sie grad sehen, /   der dann nicht weiß, wie ihm geschehen.

Stattdessen filtern sie beflissen, / was von sich selbst sie sollten wissen. /

Sie sind auf beiden Augen blind / dafür, was ihre Mängel sind. /

Sie schauen großzügig hinweg / über den eig’nen Haufen Dreck, /

während sie mit der Lupe suchen, / wem man Schwächen kann verbuchen.

Unsre eig’nen blinden Flecken / können wir so gut verstecken,/

dass wir ganz auf sie vergessen,/ derweil wir fast schon wie besessen /

die andern bloßstellen gemein / bei Fehlern, die nur klitzeklein. /

Wie schwer fällt es uns, zu erkennen, / wo wir selber uns verrennen? /

Darum ist‘s wichtig, dass man schaut, / wie das Sieb ist eingebaut. /

Filtern soll es den Gedanken, / der unser Seelenheil lässt wanken. /

Durchlässig muss es bleiben schon / für echte Selbstreflex-i-on.

Jesus macht Mut, dass wir uns trauen, / so in den Spiegel reinzuschauen, /

dass wir uns ungesiebt ansehen / und auch zu dunklen Seiten stehen.

Auch Sokrates, der Philosophenkaiser,/ sprach von drei Sieben, die ein Weiser,

Bevor er spricht, anwenden soll,/ das würd‘ ersparn so manchen Groll: 

Das Sieb der Wahrheit, dass man achte,/ ob‘s wirklich so war, wie man dachte.

Oder ob man nur gehört,/ was irgendjemand furchtbar stört.

Vielleicht war‘s so, vielleicht auch nicht –/ Das ist nichts wert vor dem Gericht.

Albert Camus sagte sehr gescheit:/ Die Pest bekämpft man nur mit Ehrlichkeit

Das zweite Sieb –du erkennst es sofort, / ist die Frage: wie wirkt dieses Wort?

Ist es auch gut, baut es auch auf / Oder zerstört es den Lebenslauf?

Das dritte Sieb scheint besonders aktuell: / Es ist die Frag: Ist‘s überhaupt notwendig – gell?

zu wissen, was du da mitteilen sollst, / oder geht es darum, dass du jemandem grollst?

Oder dich selber nur wichtig nimmst,/ und in den Chor der Besserwisser einstimmst?

Ohne die vielen Seitenblick-geschichten, / die Videoclips, viele Youtube-nachrichten.

Die Informationslücke wäre leicht zu verschmerzen,/ und so mancher Dreck blieb erspart unseren Herzen.

Sokrates sprach, „wenn deine Geschichte nicht richtig,/ nicht gut und obendrein auch nicht notwendig,

dann bitt ich Dich, spar sie mir und allen. / So tust Du der Gesellschaft den größten Gefallen.“

Jedenfalls erinnert Jesus daran, / acht sorgfältig auf das, was aus deinem Munde kam.

Es zeigt dir und den andern, was in deinem Herzen fließt, / deine Wünsche und die Art der Freude, die du genießt.

Und machen die Tage der Fastenzeit, / die bald beginnen, nicht alle bereit,

das eigene Herz wieder neu zu trainieren, /damit gute Frucht und die Liebe regieren?

Dafür wünsch ich allen, die heute kamen, / den Segen Gottes und jetzt noch das Amen!

(zusammengestellt mit Verwendung von Texten von Jokesch aus Sonntagsblatt für die Steiermark und Maria Gleißl )

Bei der Familienmesse am Sonntag wurden unsere elf Erstkommunionkinder vorgestellt.

Heuer bereiten sich Ayleen Eiselt, Joel Henry, Sebastian Kandler, Viktoria Mekyna, Maya Mihal,
Julian  Mitterhauser, Julia Predeschly, Emily Riederer, Luisa Unfried, Johanna Wolf und Oliver Zottel auf Ihre Erstkommunion vor.

Die Kinder gestalteten den Gottesdienst mit. Sie brachten Brot und Wein zum Altar und traten mit ihren Bitten vor Gott.

In der Predigt erklärte unser Herr Pfarrer den Kindern, was sie in der Lesung gehört hatten.
Am Ende der Lesung stand: „Die Freude am Herrn ist eure Stärke!“

Als ein Beispiel nannte er: „Wenn ihr einen langen Weg gehen müsst habt ihr die Möglichkeit ihn mit Freude oder mit schlechter Laune zu gehen. Aber es fällt einem mit einem Lächeln im Gesicht wesentlich leichter.“

„Die Freude am Herrn ist eure Stärke!
Diese Worte gab er den Kindern in die Vorbereitungszeit für ihr Fest mit auf den Weg.

Text und Fotos: Heinrich Kradjel

„Mit Abstand den Segen bringen“ – unter diesem Motto waren die Sternsinger heuer unterwegs. Nach einem festlichen Gottesdienst und unterstützt  mit einem besonderen Segen machten sich 18 Kinder / Jugendliche und 6 Erwachsene mit Freude und großer Motivation auf den Weg, die Botschaft von der Geburt Jesu zu den Menschen zu bringen, auch wenn die Häuser und Wohnungen coronabedingt dieses Jahr nicht betreten wurden. Auch wenn alle gut vorbereitet waren und die notwendigen Corona-Maßnahmen gemacht wurden – es sollten alle möglichst gut geschützt sein.

Das Ziel war ja eine erfolgreiche Drei-Königs-Aktion im Einsatz für eine bessere Welt. Und die Sternsinger machten ihre Sache hervorragend – sie sammelten € 4.525,– für die indigenen Völker im Regenwald.

Ein großes Danke an alle Mitwirkenden und ein herzliches Vergelt´s Gott allen Spendern.

Eine weihnachtliche Schatzsuche in der Pfarre Breitenwaida

Am Heiligen Abend fand eine besondere Aktion statt, damit sich Kinder und ihre Familien auf Weihnachten einstimmen konnten.  Aufgrund der immer noch schwer einschätzbaren Coronasituation gab es auch diesmal keine „klassische“ Krippenandacht.

50 Kinder mit ihren Familien begaben sich in der Pfarrkirche Breitenwaida, mit einer Schatzkarte ausgerüstet, auf die Suche nach dem Weihnachtsschatz.
An den verschiedenen Stationen begegneten ihnen Krippenfiguren – der Esel, der Engel, Maria, Josef, das Schaf und der Hirte – die ihnen aus ihrem Leben und ihrer Rolle in der Weihnachtsgeschichte erzählten.

Bei jeder Station gab es auch kleine Aufgaben für Kinder und Erwachsene, die zum Nachdenken und Mitmachen anregten.

Am Ende der Suche wurde von allen der Weihnachtsschatz gefunden – das Jesuskind.

Als Erinnerung an diese außergewöhnliche Schatzsuche konnten sich die Kinder noch eine Bastelkrippe und alle Krippenfiguren, die ihnen bei der Schatzsuche begegnet sind, mit nach Hause nehmen.

Barbara Gruber

Leider konnten im Dezember keine Jungscharstunden stattfinden.
Darum gab es eben eine Stunde von zu Hause aus.

Die Aufgabe der Kinder war es, je nach Gruppe in der sie sind, ein Bild zum „Thema Weihnachten“ zu malen.
Die jüngeren Kinder malten – Weihnachten in der Zukunft,

Weihnachten ist ein tolles Fest.
Das Christkind kommt, viele Lichter leuchten überall,
ein schöner Christbaum steht im Wohnzimmer,
es gibt tolle Geschenke und vielleicht schneit es sogar.
Was glaubt ihr, wie wird Weihnachten in 200 Jahren aussehen?


die älteren Kinder – Die Erde wünscht sich zu Weihnachten ….?

Wir wissen, dass ihr gerne Geschenke bekommt,
die Erde möchte auch gerne Geschenke.
Was denkt ihr? Was möchte unsere Erde
zu Weihnachten bekommen?


Auch einige Eltern und Geschwister hatten Lust und malten mit.

Hier können Sie nun die tollen Kunstwerke der Kinder und ihrer Familien bestaunen.

Text: Barbara Gruber

Bilder: zur Verfügung gestellt

Ein wenig Licht ins Dunkel bringen

Unter diesem Motto wurden auch heuer wieder 24 Fenster liebevoll gestaltet.

Das Liturgie-Team bedankt sich bei allen Teilnehmern an dieser Aktion.