Durch die Fastenzeit hat die Kinder der Pfarre Breitenwaida dieses Jahr die Fastenraupe Pasquarella begleitet. Eine Geschichtenraupe, ein sehr seltenes Exemplar.
Was eine Geschichtenraupe ist, ist ganz einfach erklärt. Wenn man eine ansieht, dann sieht man einen Körper der aus Perlen besteht. Zu jeder Perle gehört eine Geschichte von ihrem Freund Jesus.

Jeden Fastensonntag, sowie am Palmsonntag, am Gründonnerstag und am Karfreitag erzählte sie eine davon und sie hielt für die Kinder auch immer etwas zum Nachdenken, Malen, Basteln und Kreativsein bereit.
An den Fastensonntagen erzählte sie von Veränderung, vom Gleichnis von der kostbaren Perle, von Jesu Taufe im Jordan, von der Heilung eines Blinden und dass Jesus im Tempel „aufräumte“.

Am Karfreitag war sie so müde vom Erzählen der vielen Jesus-Geschichten, dass sie sich in einen Kokon einspann und lange schlief. Sie forderte die Kinder aber auf, unbedingt am Ostermontag wiederzukommen.

Als wir am Ostermontag gemeinsam Gottesdienst feierten, fanden die Kinder keine Raupe mehr in der Pfarrkirche Breitenwaida. Es hatte eine wunderbare Verwandlung stattgefunden.
Pasquarella ist keine Raupe mehr und über ihr altes Leben hinausgewachsen. Sie ist zu einem bunten Schmetterling geworden. Ein Symbol der Hoffnung. Denn wenn eine Raupe sich verpuppt, nennt sie es ihr Ende – Wir nennen es aber einige Zeit später einen Schmetterling.

Jesus ist auch wieder zu einem neuen, anderen Leben auferstanden.
Ein wirklicher Fest-Tag. Ein Fest des Lebens. Ein Fest der Freude.
Ein Fest des Lichtes und der Hoffnung und Pasquarella hat uns dabei geholfen, all das zu verstehen.

Barbara Gruber

In den Kartagen waren auch heuer wieder die Ratscher, die allesamt auch Ministranten und Ministrantinnen unserer Pfarre sind, in unseren Ortschaften unterwegs. Sie übernahmen in dieser Zeit den Dienst, den sonst die Kirchenglocken wie von selbst erledigen. Einen herzlichen Dank von uns allen für euren unermüdlichen Einsatz während des gesamten Jahres.

Fotos: zVg

Am Karfreitag ist eine kleine Gruppe zum Kinderkreuzweg im Freien zusammengekommen, um zu hören, zu erfahren und zu begreifen, was Jesus in den letzten Tagen seines Lebens erlebt und gefühlt hat.

Die Raupe Pasquarella, die uns schon durch die ganze Fastenzeit begleitet hat, war auch an diesem besonderen Tag bei uns, um uns in 8 Stationen die traurige Geschichte von ihrem Freund Jesus zu erzählen.

Wir haben gesehen und gehört, wie Jesus verurteilt wurde, wie er misshandelt wurde, wie er sein schweres Kreuz tragen musste und schließlich grausam am Kreuz starb. Im Leben von uns Menschen gibt es immer wieder viele schreckliche Dinge, die wir aushalten müssen. Der Kreuzweg zeigt uns, dass wir damit nicht alleine sind.

Es gibt immer wieder Menschen, die uns zur Seite stehen – UND GOTT!!!

Wir glauben daran, dass Gott Jesus am Kreuz nicht allein gelassen hat. Wir glauben fest daran, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat. Das feiern wir an Ostern. Wir glauben daran, dass Jesus ein neues, anderes Leben hat.

Deshalb gehören der Karfreitag und Ostern zusammen. Wenn wir nicht verstehen, was am Karfreitag Schreckliches passiert ist, können wir auch nicht die Osterfreude spüren, wenn wir Ostern feiern.  Jesus ist das Licht der Welt, denn Gottes Liebe ist stärker und mächtiger als der Tod.

Barbara Gruber

Fotos: Günther Gruber, Heinrich Kradjel

Wie immer am Beginn der Feier (heuer mit Dr. Markus Beranek) stand der Einzug Jesu in Jerusalem im Mittelpunkt.

Kinder der Jungschar breiteten dazu Kleider aus und legten Blumen, ein Herz und ein Kreuz dazu.

Die Passion in der Kirche gestaltet von den Ministranten (aktive und ehemalige) führte schon zur Leidensgeschichte Christi hin.

Fotos: Heinrich Kradjel

1961 -1964 wurde die Pucher Kapelle neu errichtet und neben vielen Arbeitsleistungen und Spenden der Bevölkerung half der Verkauf der gotischen Madonna ans Landesmuseum bei der Finanzierung. Heuer jährt sich die Segnung der Kapelle in Puch zum 60. mal.

Eine Gruppe interessierter Personen aus den Göllersbachpfarren besuchte am Freitag, 8. März 2024 die Pucher Madonna im Depot des Landesarchivs in
St. Pölten.

Noch ein paar Detailfotos

Virtuell durfte die Madonna in die Pucher Kapelle zurückkehren!

Im Anschluss besuchte die Gruppe noch den St. Pöltner Dom.

Fotos zur Verfügung gestellt

Im Familien-Wortgottesdienst dieses Sonntags, den unsere ehemalige Pastoralassistentin Hermi Scharinger mit uns feierte (Musik Eric und Barbara Weinberger und Michelle Zauner), fanden 3 Themen ihren Platz.

Lisa Lax und Matteo Kaiser, die  sich auf die heurige Firmung vorbereiten, stellten sich vor. Ihre Firmbegleiter Eric Weinberger und Michelle Zauner berichteten, womit sich die jungen Menschen in den Vorbereitungsstunden beschäftigen.

Für die Geburtstagsjubilare im März wurden Segenswünsche vorgetragen.

Da dieser Sonntag auch der Familien-Fasten-Sonntag war, wurden auch die Anliegen dieser Aktion der Kath. Frauenbewegung in die Feier mit hineingenommen.

Im Anschluss gab es köstliche Suppen, die großen Anklang fanden. Die Spenden dafür kamen der Aktion Familien-Fasttag zugute.

Helga Kradjel

Bei frühlingshaften Temperaturen trafen sich etwa 120 Gläubige aus den 5 Göllersbachpfarren zum gemeinsamen Kreuzweg im Freien.

Treffpunkt war vor der Pfarrkirche Göllersdorf, wo Pfarrer Dr. Michael Wagner begrüßte und darauf hinwies, dass wir den Kreuzweg Jesu nachgehen. Er zeigt uns, wie man gehen kann.
Wir gehen diesen Weg für uns und für andere – im Gebet und in Solidarität. So wie Jesus das Kreuz für uns und alle Menschen getragen hat.

6 Kreuzwegstationen wurden vorbereitet:

Breitenwaida: „Jesus wird verurteilt“ – beim Missionskreuz, Pfarrgemeinderat
Göllersdorf: „Jesus begegnet seiner Mutter“ – Platz der Herzen, MinistrantInnen unterstützt vom Liturgiekreis
Sonnberg: „Jesus fällt unter dem Kreuz“ – Schlosstor, Katholische Männerbewegung
Pfarrteam: „Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen“ – Mariensäule
Gr. Stelzendorf: Jesus wird seiner Kleider beraubt“ – Pranger
Bergau: „Jesus stirbt am Kreuz“ – Pfarrgarten, Seniorengruppe

Zum Abschluss Gedanken von Pfarrer Wagner:

„Wir sind den Kreuzweg als Christen gegangen, die vom Ostersonntag wissen, also im Licht von Ostern.
Der Kreuzweg führt nicht zum Grab, sondern zum Ostermorgen und diese Gewissheit soll uns prägen bis hinein in die dunklen Stunden.
Und wenn du das Gefühl hast, dass die ganze Welt über dir zusammenbricht und sich nirgends ein Ausweg zeigt, vergiss es nie, dass Gott, dein Vater ist und er dir niemals endgültig Schlechtes schicken kann!
Was dir Last ist, wird sich als gut erweisen, auch wenn deine irdischen Augen dafür jetzt noch blind sind.“

Mit einem Gebet und dem Segen schloss der Kreuzweg ab:

Herr, du bist uns in deiner Liebe unsäglich nahe gekommen.
Du kennst die Menschen und ihre Not.
Du kennst die Macht der Bosheit und das Leid.
Du weißt um mich, du hast auf meine Gebeugtheit geschaut und kennst die Bedrängnis meiner Seele.
Du hast unser Schicksal geteilt und aus freier Liebe unsere Not der Lieblosigkeit angenommen.
Hilf uns erfassen und innewerden, dass wir auch in verzweifelten Situationen nicht alleine sind.
Das ewige Licht deiner Liebe leuchte uns in die Dunkelheiten unseres Lebens.
In dieser Zuversicht bitten wir um den Segen Gottes.

Es waren noch alle zur Agape eingeladen, um bei Kuchen, Kaffee und Getränken noch zum Plaudern zusammenzubleiben.

Danke allen, die vorbereitet und mitgewirkt haben.

Benjamin Kirchenmaus und die Kinder erforschten im Jänner das Thema Freundschaft bei Treffpunkt Kinderkirche. Mit einer „Freundschaftsschatzkarte“ ausgestattet gingen die Kinder von Station zu Station.

Womit erkennen wir Freundschaft?
Wofür sind Freunde eigentlich wichtig?
Hatte Jesus auch Freunde?
Ist Jesus eigentlich auch mein Freund?

Zu Beginn fanden sie heraus, dass Freundschaft ein unsichtbares und wunderschönes Geheimnis ist. Denn nur das Herz weiß, was Freundschaft ist und was nicht. Hier durften die Kinder auf ein Herz die Namen ihrer besten Freunde und Freundinnen schreiben.

Bei der nächsten Station sollten die Kinder überlegen für was Freunde eigentlich wichtig sind. Georg Bydlinsky hat dazu ein Gedicht geschrieben und die Kinder durften ihre eigenen Ideen dazuschreiben.

Freunde sind wichtig zum Sandburgenbauen,
Freunde sind wichtig, wenn andre dich hauen,
Freunde sind wichtig zum Schneckenhaussuchen,
Freunde sind wichtig zum Essen von Kuchen.

Freunde sind wichtig zum Aufgaben machen,
Freunde sind wichtig für tausend Sachen,
Freunde sind wichtig zum Träumen und Reden,
Freunde sind wichtig einfach für jeden!

Vormittags, abends,
im Freien, im Zimmer …
wann Freunde wichtig sind?

Eigentlich immer!

Georg Bydlinski

Weiter ging es damit, auf die Frage ob Jesus auch Freunde hatte, eine Antwort zu finden.
Natürlich hatte auch Jesus Freunde, denn jeder Mensch braucht Freundschaften. Niemand möchte gerne alleine bleiben. Jesus hatte sogar zwölf „besondere“ Freunde. Die Jünger.
Dazu hörten die Kinder die Bibelstelle vom „Menschenfischer“. (Matthäus 4,18‒22; Markus 1,16‒20)

Dann machten sich die Kinder auf zum „Freundschaftsnetz“ von Jesus.
Eine gute Freundschaft, hält vieles aus: Nähe und Abstand, Lärm und Stille, Übereinstimmung und Unterschiedlichkeit. Mit einem Freund der mit einem durch dick und dünn geht, hat man einen sehr kostbaren Schatz an seiner Seite. Freundschaft können wir auch mit einem Netz vergleichen. Es fängt uns auf und hält zusammen. Wir können darauf vertrauen, dass wir aufgefangen werden.
Jesus kann auch so ein Freund sein. Er begleitet uns auf Schritt und Tritt und ist immer bei uns. Er fängt uns auf, wenn es nötig ist. Nimm seine Freundschaft an. Das Leben wird durch ihn bunter und schöner.
Jeder durfte seinen Namen auf einen Fisch schreiben und auf das „Freundschaftsnetz“ kleben.

Zum Abschluss bekamen die Kinder noch ein Jesus-Freundschaftsarmband mit nachhause. Damit sie immer daran erinnert werde, dass Jesus unser Freund ist.

Barbara Gruber

20-C+M+B-24

Wir haben uns auf den Weg gemacht
und folgen dem Stern in dunkler Nacht.
Wir fanden im Stall bei Esel und Rind
ganz zart und klein das königliche Kind.

Was wir gesehen in Bethlehem
das Tragen wir in die Welt hinaus
und verkünden es auch in eurem Haus.
Gott wurde Mensch, ein Menschenkind wie wir.

Allen will er nahe sein!
Darum öffnet euer Herz und lasst ihn ein.
Wir haben noch eine Bitte:
Gebt eine Gabe für Menschen in Not auf dieser Welt,
denn Teilen ist das, was auch Gott gefällt.

Herzlich „Vergelt´s Gott“ sagen wir gern
im Namen Christi, unserem Herrn.
Wir wünschen Freude und Frieden im Neuen Jahr

Caspar – Melchior – Balthasar.

Nach dem 3 Königsgottesdienst haben sich in unserer Pfarre 5 Kinder- und eine Erwachsenengruppe, trotz heftigem Regen, auf den Weg gemacht, um für Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika Spenden zu sammeln. So kann den Armen in diesen Ländern zu Bildung, Nahrung, Wasser und medizinischer Betreuung verholfen werden.

Ein herzliches Dankeschön dem Vorbereitungsteam, allen Sternsingern und ihren Begleitpersonen, die trotz Sauwetter so tapfer ausgehalten haben und für die Aktion  € 4.466,- sammeln konnten.

Danke für Ihre Spende!