Am 27. Dezember feiern wir das Fest des Apostels und Evangelisten Johannes. Bei der Abendmesse nahm Pfarrer Michael Wagner eine Weinsegnung vor. Dieser Wein gilt als besonders wirksam in der Stärkung von Liebe und Zusammenhalt sowie als Schutz vor allerlei Krankheiten und Gefahren. Die Legende berichtet vom Apostel Johannes, er habe einen Becher vergifteten Weines gesegnet und so vom Gift befreit.
Das Segensgebet: K.: Preiset den Herrn, denn er ist gut. A.: Danket dem Herrn, denn er ist gut. K.: Der Wein erfreut des Menschen Herz. A.: Danket dem Herrn, denn er ist gut. Z.: Lasset uns beten. Herr, unser Gott, du schenkst uns den Wein als Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Dein Sohn Jesus Christus hat den Wein erwählt als Zeichen des Neuen Bundes in seinem Blute. Segne diesen Wein, den wir zu Ehren des heiligen Apostels Johannes trinken. Lass uns erfahren, dass du der Gott bist, der die Herzen der Menschen froh macht und Gemeinschaft stiftet. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. A.: Amen
Wenn der gesegnete Johanniswein zu trinken gereicht wird, so geschieht es mit den Worten: „Trinke die Liebe des heiligen Johannes.“
Im Pfarrsaal trafen sich dann einige Gottesdienstbesucher, um den gesegneten Wein auch zu trinken.
Geschmückte und beleuchtete Adventfenster luden zum Spaziergang in Göllersdorf, Viendorf und Untergrub ein. (Bericht unter Göllersdorf)
Am Samstag vor Weihnachten feierten wir eine Roratemesse in der nur mit Kerzenlicht erleuchteten Kirche mit einigen sehr stimmungsvollen Adventliedern. Danach traf man sich zum Frühstück im Pfarrsaal.
Am Nachmittag des Heiligend Abends trafen sich viele Pfarrmitglieder zur Krippenandacht, die von Florentina Fichtinger und Violetta Raschbauer vorbereitet und mit den Kindern einstudiert wurde. (Bericht unter Göllersdorf)
Die Christmette zelebrierte Kaplan Clement Zohagnan. Zur Einstimmung spielten davor einige Musiker der Blasmusik Weihnachtslieder. Der Chor unter der Leitung von Petra Wolf sorgte für eine feierliche Stimmung.
Am Christtag feierte Pfarrer Michael Wagner mit den Gläubigen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Familien-Bläsergruppe mit Martha, Alina und Fabian Lehner.
Auch unsere Fakulanten trugen zum feierlichen Rahmen bei. Besonders erfreulich war, wie schon bei der Christmette, die zahlreiche Mitfeier unserer Ministrantinnen und Ministranten.
Am Schluss des Gottesdienstes am Christtag dankte Pfarrer Wagner für die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest und alle Dienste! DANKE für den Blumenschmuck, DANKE den Ministrantinnen und Ministranten für ihre Dienste, DANKE dem Chor, DANKE den MusikerInnen, DANKE den Fakulanten und DANKE für alle Arbeiten im Hintergrund.
https://goellersbachpfarren.at/wp-content/uploads/2026/01/thumbnail_20251225_095450.jpg1024768Brigitta Pfeiferhttps://goellersbachpfarren.at/wp-content/uploads/2020/02/goellersbachpfarren-logo.pngBrigitta Pfeifer2025-12-30 19:58:242026-05-30 14:24:52Advent und Weihnachten in der Pfarre Göllersdorf
Zur Vorbereitung auf den Heiligen Abend gab es eine Krippenandacht in der Pfarrkirche Göllersdorf.
PAss. Darko Trabauer leitete den offiziellen Teil und Katharina Gomolka-Effenberger und Verena Schüller bestritten den musikalischen Teil. Die Organisation des Krippenspieles lag in den Händen von Florentina Fichtinger und Violetta Raschbauer, die mit den Kindern die Texte einstudierten. Die Weihnachtsbotschaft wurde den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern näher gebracht.
Die Kinder haben auch Spenden für UNICEF (Unicef setzt sich weltweit für das Recht der Kinder ein) gesammelt und es konnte der stolze Betrag von € 703,44 überwiesen werden.
Herzlichen Dank an Florentina, Violetta, Katharina, Verena und an die mitwirkenden Kinder.
Auch für die zahlreichen Spenden ein herzliches „Vergelt`s Gott“!!
Es war eine vorweihnachtliche künstlerische Sternstunde, die man am Marienfeiertag im Pfarrsaal von Göllersdorf erleben durfte. Robert Kellner als über sich hinauswachsender Rezitator und das Sommereiner Quartett mit ihrer ganz eigenen, zutiefst berührenden Art zu singen, fesselten die überaus zahlreich erschienenen Zuhörer in einer Art und Weise, wie man es nur sehr selten zu hören bekommt. Im ersten Teil mahnten die ausgewählten Texte an die Botschaft des Advent, niemanden vor der Tür stehen zu lassen, wenn hilfesuchendes Klopfen vernommen wird. Texte und Lieder waren harmonisch aufeinander abgestimmt und insbesondere zwei Texte, die vom Rezitator erstmals öffentlich gelesen wurden, gingen sowohl dem Publikum als auch den Künstlern selbst emotional sehr nahe. Da tat eine Pause gut, um sich bei Glühwein, Tee und Keksen auf den zweiten, den heiteren Teil der Lesung, einzustimmen. Robert Kellner hat leider nicht verraten, aus welchen Quellen er immer wieder neue humorvolle Texte zu finden vermag, aber äußerst erheiternd waren sie alle. Dazu die unglaubliche Wandlungsfähigkeit seiner Stimme und die auf den gesprochenen Text abgestimmte Mimik – das muss man erlebt haben. Die klug ausgewählten Gedichte und Geschichten haben einmal mehr sehr überzeugend bestätigt, dass Weihnachten nicht nur ein besinnliches, sondern auch ein sehr lustiges Fest sein kann, das gegen peinliche Pannen nicht gefeit ist. Die dazwischen vom Gesangsquartett eingestreuten wohlklingenden Hirtenlieder setzten diesem außergewöhnlichen Nachmittag nicht nur das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf, sondern haben mit Textpassagen wie „sei Muatter soll a Jungfrau sein ! – Dös war amål wås Neues“ dem faszinierenden Weihnachtswunder auch musikalisch eine heitere Note verliehen. Der frenetische Schlussapplaus zeigte, dass es nicht so sehr die groß aufgezogenen Events sind, die unserer Seele Nahrung geben, sondern dass man in der „Stillsten Zeit im Jahr“ die innere Einkehr doch eher im kleinen, dafür aber feinen Rahmen findet. Dechant Dr. Michael Wagner bedankte sich abschließend bei den Künstlern, die aufgrund der gegenseitigen Verbundenheit ohne jegliches Honorar agierten und somit konnte der Kirchenrenovierung eine vierstellige Spendensumme gutgeschrieben werden.
Anton + Ulrike Holzmann, Robert Kellner, Patricia + Alfred Tatzber, Pfarrer Dr. Michael Wagner
Über 80 kg Kekse wurden für den Adventmarkt gebacken, der schon traditionell am Fest Mariä Empfängnis stattfindet. Auch diverse Handarbeiten und kleine Geschenke wurden angeboten und auch Holzschalen, die von Robert Köllner gefertigt wurden; konnte man erwerben.
Die Heilige Messe wurde auch als Geburtstagsmesse gefeiert und die „Geburtstagskinder“ entzündeten wieder eine Kerze als Dank für ihr Leben. Unter ihnen waren unsere Minis Hanna und Veronika. An den Adventsonntagen wirken einige MusikerInnen beim Gottesdienst mit. Marianne, Theresia, Veronika und Georg Bouchal waren diesen Sonntag im Einsatz.
Im Anschluss wurde zum Pfarrkaffee eingeladen, um gemütlich im Pfarrsaal beisammen zu sein.
Schon am 5. Dezember kam der Heilige Nikolaus in die Pfarrkirche Göllersdorf. Pfarrer Michael Wagner erzählte den Kindern etwas vom Leben des Heiligen Nikolaus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Myra in der heutigen Türkei war. Als Sohn reicher Eltern soll er sein ererbtes Vermögen unter den Armen und an Kinder verteilt haben.
Begleitet von unseren zwei Ministranten Joseph-Raphael und Tristan wurde der Heilige Nikolaus mit einem Lied begrüßt. Er beschenkte die Kinder mit einem Germteig-Nikolo und sprach ermunternde Worte.
Am 6. Dezember kam der Nikolaus in die Viendorfer Kapelle. Bereits um 17 Uhr versammelten sich viele Kinder und Eltern, um ihn gemeinsam zu erwarten. Nach einigen gesungenen Liedern trugen die Volksschulkinder eine kleine Nikolausgeschichte vor. Dann war es so weit: Es klopfte an der Tür und der Nikolaus trat ein. Zur Begrüßung sangen wir ihm ein schönes Lied, bevor er die mitgebrachten Geschenke verteilte. Im Anschluss blieb noch Zeit für ein gemütliches Beisammensein bei Tee, Glühwein und kleinen Köstlichkeiten. Vor der Kapelle konnten die Kinder noch ein Foto mit dem Nikolaus machen, bevor er wieder weiterziehen musste. Ein stimmungsvoller Abend, der uns alle auf die Adventzeit eingestimmt hat.
https://goellersbachpfarren.at/wp-content/uploads/2025/12/e7ae886a-bee0-4c45-82ff-db6071f4b74e.jpg953715Brigitta Pfeiferhttps://goellersbachpfarren.at/wp-content/uploads/2020/02/goellersbachpfarren-logo.pngBrigitta Pfeifer2025-12-09 21:59:112026-05-30 14:23:51Nikolobesuch in Göllersdorf und Viendorf
Einige Kinder der Jungschar fertigten heuer Adventkränze an und brachten sie auch zur Segnung am Samstag in die Pfarrkirche. Die grünen Zweige sind Zeichen des Lebens und der Hoffnung und die Kerzen symbolisieren die vier Adventsonntage: Sie erinnern an Christus, das Licht der Welt, das jeden Menschen erleuchtet. Der Adventkranz ist ein junger Brauch. Der erste Adventkranz in einer katholischen Kirche kam 1925 in Köln zum Einsatz.
Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Michael Wagner, Diakon Herby Köllner und einigen weiteren Begleitpersonen machten sich 25 Minis von Bergau, Göllersdorf, Gr. Stelzendorf und Sonnberg schon am Vormittag auf zur Ministrantenwallfahrt nach Klosterneuburg, denn wir wollten schon vor dem Gottesdienst in den Leopoldiprater, um nicht zu spät nach Hause zu kommen.
Pünktlich, wie vereinbart, trafen sich dann alle im Hof des Stiftes, um die Ministrantengewänder anzuziehen. Da entstand dann auch gleich ein Gruppenfoto.
400 Minis marschierten dann zu den feierlichen Klängen der Glocken in die Stiftskirche, wo der uns bekannte Dr. Markus Beranek den Gottesdienst zelebrierte.
Einige von uns bekamen dann sogar Sitzplätze in den Bänken, was wir in den Jahren zuvor nie geschafft hatten.
Eine Gruppe aus Laa gestaltete den Gottesdienst musikalisch.
Pfarrer Michael bereitete uns schon im Bus mit einem Quiz auf das Leben des Heiligen Leopold vor und als Markus Beranek seine Predigt auch mit einem Quiz begann, konnten wir bei den Fragen schon richtig abstimmen. Zum Abschluss der Predigt erwähnte er, dass man sich drei Dinge am Abend ins Gedächtnis rufen soll, wofür man dankbar sein kann.
In einer so großen Gemeinschaft mit Minis aus der ganzen Diözese Gottesdienst zu feiern, ist schon ein schönes Gefühl und es wurde den Minis auch für ihren Dienst gedankt.
„Wir Minis sind Gottes Bodenpersonal …“! Das war das Schlusslied, das uns bekannt ist!
DANKE den Ministrantinnen und Ministranten für ihren wichtigen Dienst in den Pfarren!