Unser Kaplan Clement beging am 5. September seinen 60. Geburtstag. Nachdem er an diesem Tag noch in Mariazell weilte, wurde ihm im Rahmen der Vorabendmesse am Samstag gratuliert.

Pfarrer Michael Wagner hielt die Predigt, wo er sehr persönlich auf das Leben von Kaplan Clement einging und die positiven Eigenschaften von ihm hervorhob.
Geburtstag ist immer auch Dank für das Leben, das einem gegeben wurde. Und wir wollen danken für einen Menschen, der aus einem weit entferntem Land zu uns gekommen ist.
Man sieht hier die Einheit der Menschen und die Zusammengehörigkeit – eine Familie, die durch den Glauben entsteht.
Besonders schätzt Clement das Gebet und auch die Herzlichkeit von Kaplan Clement wurde erwähnt, die zwar manche überfordern kann, aber es gibt Menschen, die gerne das Gespräch mit unserem Kaplan nützen und sich über seine Besuche freuen.

Passend für eine Geburtstagsgratulation in der Kirche wurde das Lied – „Mit dir gehe ich alle meine Wege ….“ gesungen.

Als Geschenk der fünf Göllersbachpfarren wurden ihm eine Marien-Stola und eine Kerze überreicht.

Zum gemütlichen Beisammensein und zum persönlichen Gratulieren traf man sich dann im Martinssaal.

Ein sehr netter Abend.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND GOTTES SEGEN!

Zwölf Ministrantinnen und Ministranten unternahmen einen Ausflug zum Kletterpark Rosenburg. Der Kletterwald erstreckt sich mit mehreren Parcours über eine Waldfläche von über einem Hektar. Dort angekommen, mussten die Teilnahmebedingungen ausgefüllt werden.

Nach dem Anziehen der Gurte unter Mithilfe der dortigen Trainerinnen und dem Entgegennehmen der Helme ging es zur Bodeneinschulung. Alle waren hier gelehrige „SchülerInnen“.

Zuerst musste ein Probeparcour absolviert werden, wo das richtige Einhängen der Gurte erklärt und geübt wurde.

Dann ging es bereits zu den Parcours in 2, 3, 6 oder 12 Metern Höhe. Diese sind in den Farben grün, gelb, blau, rot und schwarz markiert.
Für die unter 14-jährigen gab es natürlich die Begleitung von Erwachsenen.
Schwarz war die besondere Herausforderung, denn die Himmelsleiter führt auf ca. 12 Metern Höhe bis in die Baumkronen und danach mit deinem 70 Meter langen Flying-Fox durch den Wald.

Natürlich waren wir auch hungrig, daher wurden mittags Knacker gegrillt.

Nach kurzer Erholungspause ging es nochmals zum Kletterpark. Und da entschloss sich auch unserer Herr Pfarrer, die Herausforderung in 12 Metern Höhe zu steigen und durch den Wald zu sausen, anzunehmen.

Dann ging es weiter ins Stift Altenburg, wo wir eine Führung hatten. Aus einer Urkunde vom 25. Juli 1144 geht hervor, dass Hildburg von Poigen mit ihrer Stiftung den Grundstein für das klösterliche Leben in Altenburg gelegt hat.

Die von den Schweden im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Klosterkirche wurde von den Äbten Benedikt Leiß und Maurus Boxler wiederaufgebaut und unter Abt Placidus Much erfolgte zwischen 1730 und 1733 der großartige Umbau zur Barockkirche.

Paul Troger malte die vier Kuppeln. Das Hochaltarbild zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel.

Beeindruckt waren wir von der Bibliothek. Der 50 Meter lange Saal wird durch 3 Kuppeln Paul Trogers gekrönt. Sie zeigen die Göttliche Weisheit und die vier Fakultäten Theologie, Jus, Medizin und Philosophie. Das „Altarbild“ zeigt den 12 jährigen Jesus im Tempel.

Jahrhunderte lang lagen die Reste der mittelalterlichen Klosteranlage unter dem barocken Prunkbau verborgen. Im Zuge von archäologischen Grabungen konnten in den letzten Jahren diese fast vergessenen Zeugen des Klosterlebens seit der Gründung im Jahr 1144 wieder freigelegt werden.
Auch in die Krypta kamen wir, die unter der Bibliothek liegt. Möglicherweise wollte der Bauherr Abt Placidus Much hier seine letzte Ruhe finden.

Natürlich durfte als Abschluss ein leckeres Eis nicht fehlen, daher kehrten wir auf der Heimfahrt in Gr. Weikersdorf ein.

Danke für diesen schönen Tag an Pfarrer Michael und an die Belgeitpersonen.

Am Freitag, 26. August 2022 machten sich von 10.00 bis 15.00 Uhr gut 50 „Entdeckungslustige“ auf die Reise um mit Spiel und Spaß den Heiligen Martin zu entdecken.

Die Anreise von Vielen erfolgte umweltbewusst:

Im Pfarrgarten gings dann gleich los:

Die Rätselralley in der Pfarrkirche ließ die Köpfe von Groß und Klein „rauchen“…

Beim Stationenbetrieb im Pfarrgarten wurde geschminkt, gemalt, gebastelt und gespielt.

zum Abschluss gabs noch Gruppenfoto, Grillwürstl und Zuckerwatte

Zuckerwatte als süßer Abschluss.

Danke an Alle die mitgeholfen haben und Danke an Alle Kinder fürs AKTIVE Dabeisein und Entdecken!

Am 15. August feierten wir die Heilige Messe mit Kaplan Clement im Pfarrgarten.
Die Geburtstagskinder entzündeten eine Kerze zum Dank. Unter ihnen war auch Konsistorialrat Johann Leubolt, der am 21. August seinen 85. Geburtstag feierte.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND DANKE FÜR SEIN JAHRELANGES WIRKEN (AUSHELFEN) IN UNSEREN PFARREN.

222 Kräutersträußchen wurden von den Frauen am Vorabend gebunden, die gesegnet wurden. Der Brauch der Kräutersegnung geht auf eine alte Legende zurück, nach der die Jünger das Grab Mariens geöffnet hätten und dort statt ihres Leichnams Blüten und Kräuter vorgefunden haben.

Am Christophorussonntag feierten wir Gottesdienst mit Kaplan Clement im Pfarrgarten. Zum Glück spenden die Bäume sehr viel Schatten, sodass die sommerlichen Temperaturen erträglich waren.

Kaplan Clement wies aber auch darauf hin, dass diesen Sonntag auch der Welttag der Großeltern und älteren Menschen begangen wird, den Papst Franziskus 2021 eingeführt hat.
Es soll die Rolle der älteren Menschen stärken und darauf aufmerksam gemacht werden, wie wertvoll sie für die Gesellschaft sind.
Das Motto lautete: „Sie tragen Frucht noch im Alter“ (aus Psalm 92)

Der Heilige Christophorus soll der Legende nach das Jesuskind auf seinen Schultern über einen Fluss getragen haben.
Er ist Schutzpatron der Reisenden, zählt zu den vierzehn Nothelfern und ist in der Kirche Vierzehnheiligen (haben wir beim Ausflug der Göllersbachpfarren im Jahr 2019 besucht) in Oberfranken dargestellt.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Martinschor! Das Schlusslied wurde umgedichtet und für die Segnung der Fahrzeuge angepasst……..

„Wir bringen Autos, Traktor, Moped, Fahrrad hier her zum Segen, …………………………..
schütze unsere Wege, begleite uns Herr auf allen Fahrten und halte deine Hände über uns!“

Bevor es zur Segnung der Fahrzeuge (Räder, Autos usw.) ging, wurden die Gläubigen mit Weihwasser gesegnet.

Es werden am Christophorussonntag Spenden für die MIVA (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) gesammelt, um damit die Menschen in den ärmsten Regionen der Welt mit Mobilität zu unterstützen.
Danke an alle, die sich daran beteiligt haben!

Das heurige Jungscharlager fand vom 10. bis 13. Juli in Furth statt.

Kinder und BetreuerInnen feierten und gestalteten die Sonntagsmesse mit. Danke wurde da an Ilse Stolz und Alex Tröthann gesagt, die viele Jahre bei der Jungschar Göllersdorf mitwirkten.

Mit den Rädern ging es dann nach Furth und die Eltern brachten die Zelte und halfen beim Aufbau mit, während schon das Mittagessen (Eiernockerl mit Salat) vorbereitet wurde.

Nach der Mittagspause gab es eine Vorstellungsrunde und auch das Programm wurde bekanntgegeben. Das Theaterprojekt wurde von Theresia, Kathrin und Christoph vorgestellt. Natürlich muss es bei einem Jungscharlager auch gewisse Regeln geben, die Fernando auf ein Plakat schrieb.

Dann gab es den Stationennachmittag – Fahnen für jedes Zelt und eine gemeinsame Jungscharfahne wurden gestaltet, weiters konnte man Bänder knüpfen, Tonarbeiten wurden angefertigt, Lebkuchen wurde gebacken, Steine wurden bemalt mit Märchenmotiven. Abschlussstation war die Eiskönigin – und es gab Eis in Cookis für alle.

Am Abend wurden dann Spieße mit Würstel, Gemüse (jeder machte ihn nach seiner Wahl) auf dem Lagerfeuer gegrillt. Lukas Raschbauer fungierte hier als „Grillmeister“ und so verbrannte sich niemand die Finger. Marshmallows durften auch nicht fehlen.
Susi spielte dann mit ihrer Jungschargruppe „Mord an Schneewittchen“, das bereits im Lorettosaal für die Eltern aufgeführt und wo für die Ukraine gesammelt wurde.
Beim Lagerfeuer klang dann der Abend aus, bevor sich alle in ihre Zelte zurückzogen.

Montag, Dienstag und Mittwoch wurden alle spätestens um 7.45 Uhr geweckt und dann gab es zum Frühstück Semmeln, Butter, Marmelade, Honig, Kakao oder Tee.

Der geplante Ausflug am Montag ins Schwimmbad Hollabrunn musste entfallen, da das Wetter eher kühl war. Zu Mittag wurden wir mit Schnitzeln, Pommes und Salat von der Familie Bauer verwöhnt
Nachdem die Jungscharfahne vor dem Dorfhaus Furth gehisst war, machten sich alle auf zum Spielplatz nach Göllersdorf. Unterwegs gab es Stationen mit Rätsel, Aufgaben und Spielen. Zur Stärkung gab es dann Eis von Familie Hinterberger.

Als Abendprogramm gab es die beliebte Disco. Neben der Musik von Georg gab es natürlich entsprechende Getränke und Knabbereien. Auch das Spiel „Herzblatt“ war auf dem Programm.

Nach der Morgenrunde am Dienstag, wo uns Kaplan Clement besuchte, brachen wir mit den Rädern auf nach Breitenwaida. Die Räder wurden dort in den Pfarrhof gestellt und zu Fuß eroberten wir dann den Pankratz, wo wir uns eine Weile ausruhten, bevor wir wieder hungrig nach Furth zurückkehrten. Mit Erdäpfelgulasch stärkten wir uns, hielten kurz Mittagsrast bevor es wieder mit Ballspielen, Stationenspielen und Theaterproben weiterging.

Eine Nachtwanderung stand dann bei Einbruch der Dämmerung auf dem Programm. Hier trafen wir auch auf den „Nachtwächter von Furth“.

Spaghetti, das Lieblingsgericht der meisten, gab es dann am Mittwoch zu Mittag.

Viele waren dann mit der Generalprobe für die Theateraufführung beschäftigt, zu der dann am Nachmittag auch die Eltern kamen. Wir staunten, welche Talente in den jungen KünstlerInnen stecken.

Es waren sowohl für die Kinder, als auch für das Betreuungsteam sehr schöne vier Tage, wo Spiel, Spaß, Gemeinschaft erleben, schlafen im Zelt, gutes Essen usw. auf dem Programm standen.

Danke an alle HelferInnen, Eltern und auch dafür, dass das Dorfhaus Furth mit Stadel und Spielplatz zur Verfügung gestellt wurde.

Als BetreuerInnen waren im Einsatz: Gerti, Susi, Michaela, Birgit, Christiane, Christoph, Fernando und Georg und als Köchinnen waren Renate, Maria und Gitti dabei.

Es gibt ein wunderschönes Fotobuch vom diesjährigen Jungscharlager, das Christiane zusammengestellt hat. Es liegt im Pfarrhof auf und kann dort durchgeblättert werden.


…zu ihrem hochheiligen Bild. O lenke der Wanderer Pfade und segne Maria, sie mild.

Mariazellwallfahrt der Göllersbachpfarren: 5 Tage, 3 Tage oder den letzten Tag gemeinsam pilgern. 5. – 9. Juli 2022

Nach der Heiligen Messe ging es nach zwei Jahren Pause in einer feierlichen Prozession mit der gewandelten Hostie in der Monstranz unter dem Himmel, begleitet von der Blasmusik Göllersdorf, durch die Gemeinde.

Liturgisch heißt Fronleichnam „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“. Wir feiern an diesem Festtag die Einsetzung der Eucharistie, also die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu.

Vier Altäre waren vorbereitet, bei denen Pfarrer Dr. Michael Wagner jeweils eines der vier Evangelien vortrug, Fürbitten gesprochen wurden und der Segen erteilt wurde.
Die Kinder streuten auf dem Weg Blumen.

Beim letzten Altar dankte Pfarrer Wagner allen, die die Altäre vorbereitet haben, den Ministrantinnen und Ministranten, den Himmelträgern, den Fakulanten und allen, die an der Fronleichnamsprozession bei sehr sommerlichen Temperaturen teilgenommen haben.

Mit dem Läuten der Kirchenglocken um 16 Uhr begann die Nacht_voll_Sinn in Göllersdorf am 11. Juni. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Dr. Michael Wagner tanzte die Jungschar zum „Mirijam-Lied.

Bei der Scharade wurden Bibelszenen nachgespielt und das Publikum musste die Bibelstelle erraten.
Die Volksschule Göllersdorf beteiligte sich mit ihrer Religionslehrerin Michaela Blahous und die Kinder stellten folgende Szenen dar:
Emmaus – 4a
Barmherziger Samariter – 2. Kl.
Jesus heilt die gekrümmte Frau – 3b
Jesus beruft die ersten Jünger – 1. Kl.
Auch die kfb-Frauen spielten eine Szene nach und zwar aus dem Buch Ruth – Ruth zieht mit ihrer Schwiegermutter Naomi nach Israel, obwohl sie dort als Moabiterin mit Zurückweisungen zu rechnen hat. Die andere Schwiegertochter namens Orpa kehrt um und bleibt in Moab.
Ein sehr schöner Satz daraus von Ruth: „Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren. Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich ………………………..“!


Beim INFOPOINT gab es ein Schätzspiel. Zu erraten war, wie viele Bibeln man braucht, um die Größe des gesamten Pfarrgemeinderates (Ehrenamtliche, Pfarrer, Kaplan, Diakon, Pastoralassistent) zu eruieren. Die Auflösung: 565 Bibeln muss man übereinanderlegen, um die Gesamtgröße zu kennen.

Verschiedene Stationen waren vorbereitet:

Tastkim – Gegenstände aus der Bibel waren in einer Schachtel und man musste spüren um was es sich handelt.
Bei der Bastelstation konnte man Steine bemalen und auf Oblaten mit lebensmittelechten Stiften etwas aufschreiben (und danach essen).
Auch beim Fladenbrotbacken waren die Kinder begeistert dabei.

In der Aufbahrungskapelle waren Biblische Szenen aufgestellt und man konnte Bibelgedanken mit Klang hören.

Eine sehr umfangreiche Bibelausstellung, die länger zu besuchen waren, gab es im oberen Geschoß des Pfarrhofes.

Besonders freuten wir uns über die musikalische Gestaltung der Abendmesse durch den Gospelchor Hollabrunn unter der Leitung von Maria Anna Wolf.

Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt durch ein Team der Katholischen Frauenbewegung. Einen gemütlichen Ausklang mit Lagerfeuer gab es im Pfarrgarten.
Das Irish-Folk-Konzert musste leider entfallen. Dieses findet nun am Sonntag, dem 3. Juli um 18 Uhr in der Pfarrkirche Göllersdorf statt.

DANKE an das Liturgiekreis-Team für die Vorbereitungen. Es war ein gemütlicher Nachmittag/Abend.
DANKE an das Team der KFB, das für den kulinarischen Teil sorgte.
DANKE an die Kinder der Volksschule mit ihrer Religionslehrerin Michaela Blahous.
DANKE an den Palliativ-Chor.
DANKE an alle, die mitgeholfen haben und an alle, die dabei waren.

In einem WhatsApp am nächsten Tag stand: „Danke, es war gestern wieder urschön bei euch!“

Fotos: Klaus Sulzer und Lituk-Team

Treffpunkt war am Mittwoch, den 1. Juni bei der Kapelle in Viendorf. Betend und singend zog man hinaus zu den Feldern, wo Pfarrer Dr. Michael Wagner den Feldersegen erteilte.
Die Heilige Messe wurde dann beim „Marienplatzl“ gefeiert.

Bittgänge sind ein Zeichen, den Glauben an Gott, an die Macht des vertrauenden Gebetes und die helfende Fürsprache der Heiligen zu bekunden.
Es wird um gutes Wetter gebetet und dass wir von Unwetter und Katastrophen verschont bleiben. Regen war in diesen Tagen schon notwendig und er trat dann zur späteren Abendstunde auch ein.

Aufstrichbrote, Kuchen und Getränke waren für die Agape vorbereitet und so konnte man den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Danke für alle Vorbereitungen!