…zu ihrem hochheiligen Bild. O lenke der Wanderer Pfade und segne Maria, sie mild.

Mariazellwallfahrt der Göllersbachpfarren: 5 Tage, 3 Tage oder den letzten Tag gemeinsam pilgern. 5. – 9. Juli 2022

Nach der Heiligen Messe ging es nach zwei Jahren Pause in einer feierlichen Prozession mit der gewandelten Hostie in der Monstranz unter dem Himmel, begleitet von der Blasmusik Göllersdorf, durch die Gemeinde.

Liturgisch heißt Fronleichnam „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“. Wir feiern an diesem Festtag die Einsetzung der Eucharistie, also die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu.

Vier Altäre waren vorbereitet, bei denen Pfarrer Dr. Michael Wagner jeweils eines der vier Evangelien vortrug, Fürbitten gesprochen wurden und der Segen erteilt wurde.
Die Kinder streuten auf dem Weg Blumen.

Beim letzten Altar dankte Pfarrer Wagner allen, die die Altäre vorbereitet haben, den Ministrantinnen und Ministranten, den Himmelträgern, den Fakulanten und allen, die an der Fronleichnamsprozession bei sehr sommerlichen Temperaturen teilgenommen haben.

Mit dem Läuten der Kirchenglocken um 16 Uhr begann die Nacht_voll_Sinn in Göllersdorf am 11. Juni. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Dr. Michael Wagner tanzte die Jungschar zum „Mirijam-Lied.

Bei der Scharade wurden Bibelszenen nachgespielt und das Publikum musste die Bibelstelle erraten.
Die Volksschule Göllersdorf beteiligte sich mit ihrer Religionslehrerin Michaela Blahous und die Kinder stellten folgende Szenen dar:
Emmaus – 4a
Barmherziger Samariter – 2. Kl.
Jesus heilt die gekrümmte Frau – 3b
Jesus beruft die ersten Jünger – 1. Kl.
Auch die kfb-Frauen spielten eine Szene nach und zwar aus dem Buch Ruth – Ruth zieht mit ihrer Schwiegermutter Naomi nach Israel, obwohl sie dort als Moabiterin mit Zurückweisungen zu rechnen hat. Die andere Schwiegertochter namens Orpa kehrt um und bleibt in Moab.
Ein sehr schöner Satz daraus von Ruth: „Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren. Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich ………………………..“!


Beim INFOPOINT gab es ein Schätzspiel. Zu erraten war, wie viele Bibeln man braucht, um die Größe des gesamten Pfarrgemeinderates (Ehrenamtliche, Pfarrer, Kaplan, Diakon, Pastoralassistent) zu eruieren. Die Auflösung: 565 Bibeln muss man übereinanderlegen, um die Gesamtgröße zu kennen.

Verschiedene Stationen waren vorbereitet:

Tastkim – Gegenstände aus der Bibel waren in einer Schachtel und man musste spüren um was es sich handelt.
Bei der Bastelstation konnte man Steine bemalen und auf Oblaten mit lebensmittelechten Stiften etwas aufschreiben (und danach essen).
Auch beim Fladenbrotbacken waren die Kinder begeistert dabei.

In der Aufbahrungskapelle waren Biblische Szenen aufgestellt und man konnte Bibelgedanken mit Klang hören.

Eine sehr umfangreiche Bibelausstellung, die länger zu besuchen waren, gab es im oberen Geschoß des Pfarrhofes.

Besonders freuten wir uns über die musikalische Gestaltung der Abendmesse durch den Gospelchor Hollabrunn unter der Leitung von Maria Anna Wolf.

Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt durch ein Team der Katholischen Frauenbewegung. Einen gemütlichen Ausklang mit Lagerfeuer gab es im Pfarrgarten.
Das Irish-Folk-Konzert musste leider entfallen. Dieses findet nun am Sonntag, dem 3. Juli um 18 Uhr in der Pfarrkirche Göllersdorf statt.

DANKE an das Liturgiekreis-Team für die Vorbereitungen. Es war ein gemütlicher Nachmittag/Abend.
DANKE an das Team der KFB, das für den kulinarischen Teil sorgte.
DANKE an die Kinder der Volksschule mit ihrer Religionslehrerin Michaela Blahous.
DANKE an den Palliativ-Chor.
DANKE an alle, die mitgeholfen haben und an alle, die dabei waren.

In einem WhatsApp am nächsten Tag stand: „Danke, es war gestern wieder urschön bei euch!“

Fotos: Klaus Sulzer und Lituk-Team

Treffpunkt war am Mittwoch, den 1. Juni bei der Kapelle in Viendorf. Betend und singend zog man hinaus zu den Feldern, wo Pfarrer Dr. Michael Wagner den Feldersegen erteilte.
Die Heilige Messe wurde dann beim „Marienplatzl“ gefeiert.

Bittgänge sind ein Zeichen, den Glauben an Gott, an die Macht des vertrauenden Gebetes und die helfende Fürsprache der Heiligen zu bekunden.
Es wird um gutes Wetter gebetet und dass wir von Unwetter und Katastrophen verschont bleiben. Regen war in diesen Tagen schon notwendig und er trat dann zur späteren Abendstunde auch ein.

Aufstrichbrote, Kuchen und Getränke waren für die Agape vorbereitet und so konnte man den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Danke für alle Vorbereitungen!

Die Firmung der Göllersbachpfarren fand am 28.05.2022 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Göllersdorf statt. Firmspender war Abt Mag. Thomas Renner OSB aus dem Stift Altenburg.

28 Jugendliche aus den 5 Pfarren empfingen das Sakrament der Firmung.

In der Pfarrkirche Göllersdorf haben am Christi Himmelfahrtstag, dem 26. Mai, acht Kinder aus der Pfarre Göllersdorf (Hanna Foyang N., Jasmin Appoyer, Elias Holzschuh, Johanna Schubert, Fabian Raidl, Sophia Zehetmaier, Jolanda Bader, Emilia Staudigl, drei Kinder aus Bergau (Philip Rauscher, Sebastian Trewella und Theresia Riedl) und ein Kind aus der Pfarre Gr. Stelzendorf, (Ben Poisinger) zum ersten Mal Jesus im Heiligen Brot empfangen.
Ein halbes Jahr lang wurden die Kinder unter dem Motto „auf einer Welle mit Jesus“ von Pfarrer Dr. Michael Wagner und Pastoralassistent Mag. Darko Trabauer auf diesen besonderen Moment vorbereitet.
Treffpunkt war bei der Mariensäule auf dem Hauptplatz und von dort zogen sie mit ihren TaufpatInnen unter der Begleitung der Blasmusikkapelle Göllersdorf in die Pfarrkirche ein.
Pfarrer Wagner dankte am Ende des Gottesdienstes auch Religionslehrerin Michaela Blahous für die Vorbereitung im Rahmen des Religionsunterrichtes.
Bei der Feier dabei waren auch Diakon Herbert Köllner, Direktorin Michaela Sommerer und die Klassenlehrerinnen.

Am darauffolgenden Sonntag erhielten alle Kinder einen Segen von Kaplan Dr. Clemen Zohagnan in der Pfarrkirche Göllersdorf.

Bilder: Klaus Sulzer

Am Samstag, den 21. Mai machten sich die Frauen von Göllersdorf auf nach Oberhautzenthal zu einer Maiandacht.

Zuvor gab es jedoch eine Kirchenführung.
Um 1450 wurde das Langhaus als Steinbau von der Wiener Bauhütte St. Stephan im gotischen Stil errichtet. Etwa 65 Jahre später erfolgte ein Zubau im spätgotischen Stil. Der großzügig angelegte Chorraum wurde an das bestehende Langhaus Richtung Osten angebaut. Im Jahre 1710 wurde die Kirche neuerlich umgebaut und das Langhaus wurde erhöht und ein barockes Gewölbe eingebaut. Um das Jahr 1450 erhielt die Kirche eine Wallfahrtsmadonna, die zum Mittelpunkt vieler Wallfahrten wurde.
Vor dem Hochaltar befindet sich die Gruft der Familie Hardegg, die fast 500 Jahre das Patronat über die Pfarrkirche Oberhautzenthal inne hatte.
Die Marienwallfahrt nach Oberhautzenthal erlebte in der Mitte des 18. Jahrhunderts ihre Blütezeit, wo zu Maria Himmelfahrt neun Prozessionen nach Oberhautzenthal führten und an einem Tag fünf Messen gelesen wurden.

Auch heute noch werden am 15. August, dem Patrozinium, Wallfahrten abgehalten.

Danke für die Kirchenführung,
danke der Organistin,
danke für die Vorbereitung der Maiandacht an Steffi Hinterberger und Maria Mitterhauser,
danke für die freundliche Aufnahme durch die Frauen der Pfarre Oberhautzenthal und auch für die Bewirtung,
danke an alle, die dabei waren!

Zum Abschluss traf man sich dann beim Heurigen Toifl in Göllersdorf.

Viele „Geburtstagskinder“ kamen zum Gottesdienst am Sonntag, dem 22. Mai.

Gleichzeitig kamen Katharina und Josef Baumgartner, um Goldene Hochzeit zu feiern.

Kaplan Clement freute sich sehr, dass so viele Kinder und Jugendliche mitfeierten. Es waren auch 11 MinistrantInnen dabei.

Zum Pfarrkaffee luden die Jungscharkinder mit ihren Betreuerinnen ein. Guter Kaffee, köstliche Mehlspeisen und kühle Getränke wurden den Gästen im Pfarrgarten serviert.

Danke an die eifrigen HelferInnen und an alle BesucherInnen.

Zu einer Maiandacht mit Tauferinnerung wurden alle Täuflinge der letzten sechs Jahre der Pfarre Göllersdorf in den Pfarrgarten eingeladen.

Pastoralassistent Darko Trabauer erklärte den Kindern das Leben von Maria. Es wurde gebetet und gesungen, um Maria zu verehren. Christiane Schubert begleitete die Lieder mit der Gitarre. Die Kinder wurden auch eingeladen, die Augen zu schließen und einmal nur zu horchen, was man da so hört! Zahlreiche Stimmen der Vögel wurden so vernommen.

Die Kinder pflückten Blumen – der Pfarrgarten war mit Gänseblümchen übersät und auch weißen Flieder gab es noch – und schmückten damit den Marienaltar!
Kleine Blumentöpfe wurden mit Erde befüllt mit Unterstützung von Susi Raschbauer und Blumensamen angebaut, die die Kinder dann mit nach Hause nehmen durften, um diese zu pflegen – zu gießen und zu sehen, was da wächst.

Am Ende spendete Diakon Herbert Köllner den Segen und allen Kindern, die es wollten, auch einen Einzelsegen.

Bei Gugelhupf, Saft und Wasser ließ man den Nachmittag ausklingen.