Nach einigen Monaten coronabedingter Pause wurde im Juli wieder eine Geburtstagsmesse gefeiert.

Alle die von März bis August Geburtstag hatten/haben, waren eingeladen, eine Kerze zum Dank zu entzünden.

Gottes Segen möge alle im neuen Lebensjahr begleiten.

Text und Fotos: Helga Kradjel

Dieses Fest des Leibes und Blutes Christi ist die Verbindung zum Letzten Abendmahl, der Einsetzung der Eucharistie.

Traditionell wird zu Fronleichnam das Allerheiligste durch unsere Straßen getragen, als sichtbares Zeichen unseres Glaubens.

Heuer gab es coronabedingt keine Prozession. Da das Wetter nach den Regentagen aber doch trocken war konnten wir die Heilige Messe beim Feuerwehrhaus feiern, draußen, mitten im Ort, ohne Masken, mit Musik und Gesang. Ein kleines Stück der üblichen Fronleichnamsfeier.

Es ist schön, gemeinsam zu feiern.

Text und Fotos: Helga Kradjel

Gemeinsam gefeiert haben am 15.Mai die derzeit erlaubten 36 Personen die Heilige Messe in der Pfarrkirche Breitenwaida.

Auch wenn es ungewohnt war mit Gesichtsmaske, großem Abstand, ohne Ministrantenschar – wir durften endlich gemeinsam BETEN, SINGEN, und FEIERN. Dass die Orgel jetzt wieder während der Messe erklingt, freute die Messbesucher besonders!

haben sich die Volksschüler aus Breitenwaida auf den Spuren der Heiligen Notburga gemacht und in bunten Bildern zu Papier gebracht.

Text und Fotos: Helga Kradjel

Trotz derzeit nicht möglicher gemeinsamer Ministrantenstunden versuchen die Minis eine detektivische Kirchenaufgabe zu lösen.

Text und Fotos: Helga Kradjel

Für unsere Pfarren feierten Pfarrer Michael Wagner und Kaplan Clement die Abendmahlmesse.

Jesus hat sein Leben für uns am Kreuz hingegeben.

Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.

Wir beten dich an Herr Jesus Christus, denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst!

In Breitenwaida wurde heuer leider weder die Osternachtsfeier, noch der Festgottesdienst am Ostersonntag gefeiert.
Die Osterkerzen unserer Pfarren wurden in der Feier der Osternacht in Großstelzendorf von unserem Herrn Pfarrer gesegnet.

Christus ist auferstanden! Halleluja!

Danke für die Fotos aus Großstelzendorf, die uns zur Verfügung gestellt wurden.

„So habe ich noch nie einen Palmsonntag gefeiert – und Sie wohl auch nicht.“

Auch wenn viel vom Gewohnten, wie Ostern sonst gefeiert wird, heuer nicht möglich ist,
bleibe das Wesentliche doch präsent:
das Vertrauen, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Worte von Kardinal Schönborn bei der Eröffnung des Palmsonntagsgottesdienstes im Stephansdom.

Zum Beginn der Karwoche wurde der Palmsonntagsgottesdienst für alle Pfarren in Bergau gefeiert.

Die Gläubigen aus Bergau und Porrau brachten ihre Palmzweige und Palmbuschen in die Pfarrkirche.
Als lieben Gruß der Pfarre wurden gesegnete Palmzweige an alle Häuser verteilt.
In  Obergrub wurden die Palmzweige zur Kapelle gebracht, wo sie von Kaplan Clement gesegnet wurden.

Anschließend wurden in allen unseren Pfarrkirchen die dort hingebrachten Palmbuschen von unserem Herrn Pfarrer oder von Kaplan Clement gesegnet.

Die Sonnberger schmückten vor der Aufbahrungshalle einen Altar, wohin die Palmbuschen für die Segnung gebracht wurden. Auch stellte die Pfarre, für jene die selbst keine Palmzweige hatten, welche zur Verfügung. Das Angebot wurde von der Pfarrgemeinde sehr gut angenommen.

Ähnlich war es auch in Breitenwaida. Hier wurden die Palmbuschen in der Kirche vor den Altar gelegt und für alle, die keine hatten, wurden auch hier welche bereitgestellt.

In Großstelzendorf konnte Corona die fleißigen Frauen nicht daran hindern, Palmbuschen für die ganze Pfarre zu binden. Dieses Mal leider nicht in Gesellschaft, sondern jeder für sich allein. Gegen eine freie Spende stehen die Palmbuschen in der Kirche auch weiterhin allen Gläubigen zur Verfügung!
Die Spenden kommen der Orgelrenovierung zugute.

Viele sehnen sich bereits danach, dass Gottesdienste wieder ganz normal stattfinden können.“

In Göllersdorf banden Frauen in Heimarbeit einen Spruch „DASS FRIEDEN UND HEIL WACHSEN“ auf einzelne Zweige, für alle, die keinen Palmbuschen in die Pfarrkirche bzw. Kapelle in Viendorf bringen konnten.
In Untergrub bekamen alle einen von diesen Zweigen vor die Haustüre, worüber sich viele sehr freuten.

Text: Waltraud Hogl, Thomas Binder, Doris Schnöpf, Brigitta Pfeifer, Heinrich Kradjel
Fotos: aus den Pfarren zur Verfügung gestellt

In der Fastenzeit geht es um mehr Leben, in uns, mit den anderen und mit Gott. Deshalb stellen wir uns auch der Sünde, dem Fehlerhaften und Zerstörerischen in unserem Leben. Heuer ist eine persönliche Beichte schwierig, auch der Bußgottesdienst findet nicht gemeinsam statt. Gleichzeitig merken viele, dass Ungewissheit, größere Nähe oder auch Einsamkeit anfälliger macht für schlechte Gedanken, Worte und Werke. Außerdem kommen grundsätzliche Fragen ins Bewusstsein, die sonst versteckt sind: was will ich mit meinem Leben bewirken, welche Menschen sind mir wichtig, für wen bin ich da?

Jesus sagt: Die Wahrheit wird euch frei machen!! Schauen wir ehrlich hin.

Nehmen wir uns Zeit dafür – vor Gottes Angesicht:

Zu Hause in einer stillen Zeit, oder bei einem Spaziergang alleine oder bei einem Besuch in der Kirche!

Vielleicht steigen von selbst Begegnungen, Ereignisse, Menschen auf, denen wir etwas oder uns selbst schuldig geblieben sind. Vielleicht steigt eine Sehnsucht auf, die uns auf Gott verweist.

Oder machen Sie „Frühjahrsputz für die Seele“ vor Gottes liebendem Angesicht, und schauen sie über ihr ganzes Leben, sozusagen auch hinter die Kästen und Betten, wo sich der Lurch angelegt hat, in den Keller, wo die aufgeschobenen Dinge warten.

Kommen Sie mit ihren Sünden, den Fehlern und dem Schmerzlichen in die Kirche und beten Sie vor dem Kreuz um Vergebung und Neubeginn !

Impulse für eine Lebensmeditation

aus dem Sonntagsblatt für die Steiermark 29.3.2020


» Gebet zu Beginn


Gott,
du bist mir jetzt ganz nahe.
Ich bin bereit,
mit dir gemeinsam
auf mein Leben zu schauen.
Schenk mir Dankbarkeit
für deine Geschenke in meinem Leben.
Schenke mir Offenheit für das,
was du mir jetzt zeigen möchtest.
Zeig mir das, was mich hindert,
wirklich lebendig – ja glücklich zu sein.
Zeig mir, was ich loslassen muss,
um das Leben in Fülle
entgegennehmen zu können,
das du mir versprichst.
Schenke mir jetzt ein offenes Herz.
Ich vertraue dir.

Berufung
Welche Talente habe ich?
Was kann ich gut, und wo kann ich meine Fähigkeiten einsetzen?
Welchen Stellenwert hat Arbeit – ob zu Hause oder im außerhäuslichen Beruf – in meinem Leben?
Erfüllt sie mich – was fehlt mir dabei?
Was kann ich daran zum Guten ändern?
Mit wem könnte ich einmal ein klärendes Gespräch führen?
Wofür bin ich in meinem Beruf/meiner Arbeit zu Hause dankbar?
Welches Talent will in mir lebendiger werden?

Partnerschaft
Wer ist mein/e Partner/in für mich?
Wie kann ich unsere Beziehung beschreiben?
Wo spüre ich seine/ihre Liebe und Zärtlichkeit?
Gelingt uns gegenseitige Wertschätzung auch im alltäglichen Trott?
Was bedeutet für mich Liebe, Treue, Vertrauen – haben wir davon ein gemeinsames Verständnis, und gelingt es uns, darüber zu reden?
Kann ich verzeihen?
Was möchte ich mit meiner Partnerin/meinem Partner schon lange einmal besprechen oder erleben?

Beziehungen
Welcher Mensch bedeutet mir besonders viel in meinem Leben?
Was schätze ich an ihm/ihr?
Wie drücke ich meine Freundschaft, meine Wertschätzung aus?
Wie viel Nähe und wie viel Freiheit brauche ich in Beziehungen?
Ist meine Kommunikation klar?
Wo habe ich jemanden enttäuscht?

Kinder
Mit welchem Blick schaue ich auf meine Kinder? Ist es der Blick des Stolzes, der Blick der Liebe, der Blick der Leistung, der Blick des Zutrauens?
Was möchte ich meinen Kindern im Leben mitgeben?
Was brauchen sie gerade jetzt von mir, und was kann ich ihnen geben?
Worum bitte ich Gott für sie?

Eltern
Wofür bin ich meinen Eltern dankbar?
Was war und ist in meinem Leben ihr großes Geschenk an mich?
Womit hadere ich, wenn ich an meinen Vater, an meine Mutter denke?
Worüber möchte ich mit ihnen gerne reden, was würde ich gerne fragen und besser verstehen?
Wo braucht es einen Neubeginn und Versöhnung?

Ich
Wie geht es mir mit mir selber? Welche Sehnsüchte und welche Enttäuschungen prägen mein Leben?
Kann ich genießen und auch manchmal aus dem Hochleistungsmodus aussteigen?
Was tut mir gut, was hilft mir, ruhig zu werden?
Was bereitet mir wirklich Freude?
Womit hadere ich, und was in mir braucht Heilung und Vergebung?
Was bin ich bereit, von mir selber in eine Gemeinschaft einzubringen?

Umwelt
Worüber kann ich mich in der Natur so richtig freuen?
Nehme ich mich mit meinem Leben als Teil eines größeren Ganzen wahr?
Kann ich zuversichtlich an der Umgestaltung unseres Lebensstils in Richtung mehr Klimafreundlichkeit mitarbeiten?
Was fällt mir dabei schwer?
Wo möchte ich meinen persönlichen Akzent setzen?

Prioritäten
Wenn ich auf meinen Tagesablauf schaue: Wofür verwende ich wie viel Zeit? Würde ich mir eine To-do-Liste schreiben, was wäre ganz oben, was ganz unten?
Welche Prioritäten lassen sich daran erkennen?
Was macht mein Leben fruchtbar, und wo geht es hingegen „nur“ um Leistung?
Ist das Ergebnis so, wie ich es mir wünsche, oder muss ich etwas umschichten?
Wer oder was kann mir dabei helfen?

Gottesbeziehung
Was gibt meinem Leben wirklich Sinn und Halt?
An wen oder was glaube ich eigentlich?
Gibt es diesen Gott für mich, der mich kennt, liebt und persönlich beim Namen nennt?
Mit wem kann ich über meinen Glauben reden?
Spüre ich eine Sehnsucht, glauben zu können?
Was möchte ich Gott gerade jetzt in dieser schweren Zeit fragen?
Wofür möchte ich ihm von Herzen danken?

» Gebet zum Abschluss


Schöpferische Geisteskraft,
du belebst und verbindest mich
mit allem, was ist.
Erneuere und heile meine Beziehungen
zu allen Menschen
in meinem nahen und weiteren Umfeld.
Schenke Einsicht, Frieden
und Versöhnung
in allen unklaren Situationen
meines Lebens.
Jesus Christus,

Weg nach Emmaus im Gespräch mit Jesus – Den Schatz der Taufe heben

 „Kamen Worte von dir, verschlang ich sie!“ Jer 15,16 Wieder lädt uns die Fastenzeit ein, jeden Tag ein Wort aus der Bibellesung vom Sonntag herzunehmen und 5 Minuten mich davon ansprechen lassen, als wäre es ein Wort, das Jesus mir persönlich sagt. Welche Gedanken und Regungen kommen in mir selber hoch? Was sagt Er mir?

1. Woche | Versuchung

Der Versucher will Jesus – und uns – Zweifel ins Herz legen: „Wenn du Gottes Kind bist, dann beweise es mir!“ Jesus sagt: „Lass dich nicht verwirren: Gott gibt die Spielregeln – nur ihm sollst du dienen, vertrau auf ihn!“ nach Mt 4,10 Nicht mit Geld, nicht mit Macht, nicht mit Leistung findest du Erfüllung, sondern wenn du in Einheit mit Gott wirkst! Jesus ist der österliche Sieger, der den Versuchungen des Bösen standhält: Christen werden dabei an die Gesinnung der Echtheit erinnert, aus dem unerschütterlichen Vertrauen, Gotteskind zu sein.

2. Woche | Loslassen

„Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde… Ein Segen sollst du sein.“ Gen 12,1f
Es gibt Denkmuster aus Heimat, Gesellschaft, Familie, die mich prägen und von denen ich mich lösen muss, wenn ich mein Potential, das Gott in mich gelegt hat, ausschöpfen will. Auch du kannst ein Segen sein! Die Verklärung Jesu – seit Christus liegt über jedem Leben, auch über jeder Leidensgeschichte der Glanz der Hoffnung.

3. Woche | zur Quelle werden

Jesus sagt zur durstigen Frau am Brunnen: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ Joh 4,13f
Ein Gespräch am Brunnen, an einem Ort, wo Menschen Kraft schöpfen – wo sind solche Orte und Zeiten? Das Wasser, das Jesus gibt: Selbsterkenntnis, Angenommen-sein, Sein-dürfen, Gebraucht-werden – wer davon trinkt, wird zur Quelle.

4. Woche | neu Sehen

Jesus sagt: „Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden.“ Joh 9,39
Wenn Jesus aufrichtet und die blinden Augen des Herzens öffnet, gibt es ein Sehen mit neuen Augen, ein Sehen mit Osteraugen. Manchmal gibt es ein Sehen, das blind ist – für das Gute, die Liebe, das Schöne. Wo bin ich blind, wo verstellt mir mein „Schein-Wissen“ den Blick?

5. Woche | aufstehen

Jesus ruft: „Lazarus, komm heraus!“ Und zu den anderen sagt er: „Löst ihm die Binden!“ Joh 11,43 Wo geht an mich der Ruf: „NN, komm heraus!“ – aus deiner Totenstarre, aus deiner Enge, Unverbindlichkeit, deinem Ego-Ich, dem Gefangensein in deinen Besitztümern, die eigentlich dich besitzen, … Und wo höre ich den Ruf: „Hilf dem Erstarrten aus seinen Fesseln!“

Palmsonntag | gehorchen

„Jesus schickte zwei Jünger voraus“, um die Eselin zu holen. Als Grund gibt er nur an: „Der Herr braucht sie!“ Mt 22,3 Die Jünger verstehen Jesus nicht, Jesus erklärt nicht. Sie führen trotzdem seine Aufträge aus – im Vertrauen. Manchmal muss man sich auf Dinge und Aufgaben einlassen, von denen man noch nicht weiß, wozu sie gut sind. Sicher ist: „Der Herr braucht auch dich!“

Ostern | Auferstehung

Der Engel am Grab sagt den Frauen: „Sagt den Jüngern: Jesus ist von den Toten auferstanden, er geht euch voraus nach Galiläa!“ Mt 28,7
Die Frauen erkennen den Auferstandenen in dem Moment, in dem sie sich auf den Weg machen, der ihnen gesagt wurde. Galiläa, der Ort wo man dem Lebendigen begegnet, ist der Alltag, die normale Umgebung, die Kirche, dort, wo man Liebe wagt.

Text: aus dem Pfarrblatt
Skizze: Hermi Scharinger, Foto: Heinrich Kradjel

Liebe Bibelinteressierte!

Aufgrund des neuartigen Coronavirus (nähere Infos hier) sind wir als Gesellschaft aufgerufen, solidarisch zu sein und auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens zu verzichten. Dazu gehören auch die Feier des Gottesdienstes am Sonntag.

Gerade in schwierigen Zeiten werden wir uns aber bewusst, dass wir Gottes Wort brauchen und daraus Hoffnung und Zuversicht schöpfen können.

Das Bibelwerk Linz stellt als besonderes Service die biblischen Sonntagsblätter kostenlos als Download zur Verfügung. Wir möchten einladen, sie als Hilfe zu nehmen, um im Kreis der Hausgemeinschaft und Familie das Wort Gottes in die Mitte zu stellen.

Damit sind wir in der Tradition der ersten Christinnen und Christen, die sich in den Wohnhäusern getroffen haben und dort gemeinsam gebetet, erzählt und Mahl gehalten haben.

Hier finden Sie die Möglichkeit zum Download der Sonntagsblätter:

Hinweisen möchten wir auch auf die Vorschläge des Liturgiereferats der Diözese Linz für das Gebet zu Hause